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Mai 2008
14.05.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.047.1405

Religionspädagogischer Arbeitskreis für Unterrichtende an berufsbildenden Schulen

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Teilnehmerkreis: Schulpfarrer, Katecheten und Religionslehrer an Berufsbildenden Schulen sowie alle am Thema Interessierten

Termin: 14.05.2008 (16.00–18.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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20.05.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.048.2002

Weltethos

Das Jahr 2008 hat die EU zum "Jahr des Dialogs der Kulturen" ausgerufen. Seit vielen Jahren leistet das Projekt Weltethos auf verschiedenen Ebenen einen bedeutsamen Beitrag dazu.
In seinem Buch „Projekt Weltethos“ (1990) hatte Hans Küng ein Programm entwickelt, das vier ethische Standards und ein Handlungsprinzip umfasst. Indem sich die Weltgemeinschaft über interkulturelle und interreligiöse Grenzen auf dieses gemeinsame Weltethos einigt, könnte ein Weg zum Frieden im Großen sowie im Kleinen eingeschlagen werden. Denn einerseits finden sich diese Standards als ethische Gesichtspunkte in Kulturen und Religionen, und andererseits sind sie so elementar, dass sie "alltagstauglich" sind. Sie taugen durchaus für die Übernahme in das Schulprofil. Im Rahmen der Fortbildung werden Grundinformationen zur Weltethos-Erklärung vermittelt. Dazu gibt es seit Herbst 2007 neue Unterrichtsmaterialien und sogar ein Internet-Lernprogramm.
Als Referent begleitet uns Dr. Martin Bauschke von der Stiftung Weltethos (Büro Berlin) durch den Studientag.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: Dr. Martin Bauschke, Stiftung Weltethos, Büro Berlin

Termin: 20.05.2008 (09.30–16.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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20.05.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.049.2005

„Die Christophorusschule Braunschweig“
Schule mit christlichem Anspruch

Das CJD (Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands) ist nach wie vor das größte private Bildungswerk in der Bundesrepublik. Von den ca. 40 Schulen erlangte die Christophorusschule Braunschweig durch die Förderung von spitzenbegabten Schülern eine bundesweite Aufmerksamkeit. Neben dem Gymnasium, das nun schon mehr als 25 Jahren in der Region etabliert ist, entstanden in den vergangenen Jahren eine Grundschule und eine Internationale Schule.
Wir werden in dieser Fortbildungsveranstaltung vom Schulleiter, Herrn Kleiner, Informationen über Konzeption und die Verankerung christlicher Grundwerte im Schulprogramm erhalten. Besonderes Augenmerk soll dabei die Umsetzung des christlichen Anspruchs im Schulalltag gewidmet werden.
Anschließend wollen wir in einer gemeinsamen Diskussion über die Möglichkeiten des Zugangs junger Menschen zum christlichen Glauben sprechen. Im Anschluss an die Veranstaltung werden interessierte Seminarteilnehmer die Möglichkeit erhalten, eine kurze Führung durch die Christophorusschule zu erleben.

Leitung:
Sven Thomson, Fachberater, Braunschweig
Eckhard Isensee, Fachberater, Salzgitter

Referent: Matthias Kleiner, OStD, Braunschweig

Teilnehmerkreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 20.05.2008 (15.30–17.30 Uhr)

Tagungsort: Christophorusschule Braunschweig, Georg-Westermann-Allee 76, 38104 Braunschweig

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22.–24.05.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.050.2205

Beschwerdemanagement – Konstruktiver Umgang mit Gerüchten und Klagen

Die Klärung von Konflikten und die Lösung von alltäglichen und grundsätzlichen Problemen gehört zu den genuinen Aufgaben von Schulleitungen. Wo Menschen zusammenarbeiten, wo Leistungserwartungen klar oder unausgesprochen im Raum stehen, wo Prozesse der Veränderung konstruktiv angeleitet werden müssen, wo Ansprüche begründet oder unbegründet formuliert werden, überall da kommt es zu Konflikten.
Ziel der Veranstaltung ist der Erwerb von Verhaltenssicherheit im Umgang mit unangenehmen, konfliktträchtigen Situationen im Schulalltag, ausgelöst durch Schüler, Eltern, Lehrkräfte oder andere Personen.
Die Veranstaltung ist als Workshop mit Trainingseinheiten konzipiert.
Inhaltliche Schwerpunkte:
Gerüchte und Klagen – von klein und einfach bis zum Härtefall:
- Was fördert die Entstehung?
- Warum lieben Eltern Rechtsanwälte und die Presse?
Wenn der Umweg direkt zur höheren Instanz gewählt wird:
- Am Fachlehrer vorbei zum Klassenlehrer
- Am Klassenlehrer vorbei zum Schulleiter
- An allen vorbei zur Schulbehörde
Was ist Beschwerdemanagement und wozu nutzt es?
- Ansätze, Modelle und Strategien
Wie geht es konkret?
- Ziele des Beschwerdemanagements
- Phasen bzw. Rhythmisierung
- Notwendige personale und soziale Fähigkeiten eines „Beschwerdemanagers“
- Umgang mit versteckten oder aggressiven Aussagen des Gesprächspartners
- Umgang mit dem eigenen Befinden
- Umgang mit den Emotionen des Partners
- Wie steuere ich ‚überkochende’ Gesprächssituationen?
- Wodurch unterschieden sich Schüler, Eltern, Lehrkräfte, Sonstige?

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Dr. Sibylle Gerloff, Braunschweig

Teilnehmerkreis: Schulleiter/innen und Stellvertreter/innen, Leiter von Steuerungs- oder Fachgruppen und Jahrgangsleitungen

Termin: 22.05.2008 (15.30 Uhr) – 24.05.2008 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Dr.-Otto-Fricke-Haus, Goslar

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27.05.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.051.051.2705

Dem Schöpfer danken und ihn loben

Die Schöpfung mit allen Sinnen erfahren und den verantwortungsbewussten Umgang mit der Schöpfung üben.
Wie ist das im Rahmen eines kompetenzorientierten RU in der Grundschule möglich? Im Rahmen dieser Veranstaltung sollen Möglichkeiten und Grenzen der Arbeit an Stationen aufgezeigt und Ideen für einen Gottesdienst gesucht werden.

Leitung: Ute-Agnes Guth, Fachberaterin ev. RU/Fachseminarleiterin, Gifhorn

Teilnehmerkreis: Lehrkräfte an Grundschulen

Termin: 27.05.2008 (15.00–17.30 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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30.–31.05.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.052.3005

„Zentralabiturthemen für das Abitur 2010“

"Gott", "Christsein in der Welt" und "Jesu Botschaft" lauten die Zentralabiturthemen für das Jahr 2010, auf das in der Qualifikationsphase nach den Sommerferien hingearbeitet wird. Erneut problematisch an diesen Themen ist – wie in den Vorjahren – die mangelhafte Systematik. So werden unter den verbindlichen Inhalten bei der Gottesthematik anthropologische und soteriologische Gesichtspunkte genannt, bei der Thematik "Christsein" neben ethischen Aspekten wiederum anthropologische Aspekte und unter der "Botschaft Jesu" widersinnigerweise ekklesiologische Aspekte. Die sinnvolle Themenabgrenzung in der Systematischen Theologie nach Loci wird nicht beachtet. Wie kann man in diesen unsystematischen Themenkatalog trotzdem ein System hineinbringen, das auch hilfreich für die Strukturierung der Kurse ist? Welche Unterrichtsmaterialien und Klausurentexte sind geeignet, um die Schüler auskunfts- und urteilsfähig zu machen?

Leitung: Dr. Hans-Georg Babke, ARPM Wolfenbüttel

Teilnehmerkreis: Lehrkräfte, die Religion als P-4- oder P-5-Fach unterrichten

Termin: 30.05.2008 (14.30 Uhr) – 31.05.2008 (16.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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Juni 2008
03.06.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.053.0306

Esoterik als attraktive Weltanschauung und theologische Herausforderung

In welcher Weise esoterisches Gedankengut zu einer allgemeinen Weltanschauung bei Jugendlichen verdichtet hat, zeigt sich bei der letzten Shell-Studie. Längst haben esoterische Ideen die Nischen verlassen, sind nicht mehr Spielwiese einzelner. Es ist nicht nur der Reiz des unerklärlich Wirksamen, der in beliebten Fantasy-TV-Serien dargestellt und in okkulten Praktiken erprobt wird. Es ist auch das breite Angebot an weltanschaulichen Orientierungen, die begriffen und hinsichtlich der Wirkung, Folgen und Reichweite eingeordnet werden müssen.
Es ist also hohe Zeit für eine theologische Auseinandersetzung mit der Esoterik als einem gesellschafts- und kirchenmitgliedschaftsrelevanten Phänomen. Ob und inwiefern Esoterik als Religion zu deuten wäre, darüber ist schon viel diskutiert worden. Wie aber Esoterik im Grundansatz theologisch zu analysieren wäre, hat man bislang noch wenig bedacht.
Prof. Dr. Werner Thiede ist auf Grund seines beruflichen Werdegangs – Assistent am religionspädagogischen Lehrstuhl (Regensburg), Referent an der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW), Mitarbeiter am Institut zur Erforschung der religiösen
Gegenwartskultur (Universität Bayreuth), Privatdozent für Systematische Theologie (Universität Erlangen) – prädisponiert, dieser spannenden Frage grundsätzlich und anhand ausgewählter Schwerpunkte (Schüler-Okkultismus, Reinkarnationsglaube) kompetent nachzugehen. Schwerpunkte:
- Esoterik in theologischer Perspektive
- Textanalysen esoterischer Autoren
- Schüler-Okkultismus und –Satanismus
- Seelenwanderung als „Dogma“ moderner Esoterik

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: Professor Dr. Werner Thiede, Regensburg

Termin: 03.06.2008 (09.30–17.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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09.–10.06.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.055.0906

"Fachbereiche leiten – Schule entwickeln (3) –
Kommunikation im Fachbereich"

Inhalte: Methoden der Unterrichtsentwicklung, kollegiale Unterrichtsberatung, Partnerzentrierte Gesprächsführung, Evaluation von Unterrichtsergebnissen, Weiterentwicklung der Rückmeldekultur, Organisationsstrukturen im Fachbereich, Verbindlichkeit von Absprachen.

Leitung:
Felix Goltermann, IGS Franzsches Feld, Braunschweig
Marita Krützkamp, Landesfachmoderatorin, Aurich

Teilnehmerkreis: Fachbereichsleitungen und Fachobleute der Gesamtschulen aus dem Bezirk Hannover

Termin: 09.06.2008 (11.00 Uhr) – 10.06.2008 (16.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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10.06.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.056.1006

Religionspädagogischer Arbeitskreis für Unterrichtende an berufsbildenden Schulen

Thema wird rechtzeitig bekannt gegeben

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Teilnehmerkreis: Schulpfarrer, Katecheten und Religionslehrer an Berufsbildenden Schulen sowie alle am Thema Interessierten

Termin: 10.06.2008 (16.00–18.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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12.06.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.057.1206

Tagung der Fachkonferenzleiterinnen und -leiter Religion an Gymnasien

Nach unserer Auffassung würde das Fach Religion Schaden nehmen und weiter an den Rand gedrückt werden, wenn es sich nicht der herrschenden funktionalistischen Bildungstheorie unterordnet, die in den Kernfächern Mathematik, Deutsch und 1. Fremdsprache bereits praktiziert wird. Es würde ebenfalls Schaden nehmen, wenn in diesem Fach auf andere Kompetenzmodelle zurückgegriffen würde als allgemein üblich. Letzteres zeichnet sich bedauerlicherweise in den Kerncurricula Religion für die Grundschule und die Sekundarstufe I ab. Was ist das Neue an der funktionalistischen Bildungstheorie und welche Konsequenzen hat der längerfristige und systematische Aufbau von fachlichen, methodischen, sozialen und personalen Kompetenzen für die Unterrichtsvorbereitung und die Unterrichtsgestaltung? Wie lässt sich die bisherige auf Stunden und Unterrichtseinheiten beschränkte Orientierung an inhaltsbezogenen Lernzielen in die Kompetenzorientierung einbauen? Anhand praktischer Beispiele werden diese Fragen im Kurs behandelt.

Leitung:
Dr. Hans-Georg Babke, ARPM
Heiko Lamprecht, ARPM
Sabine Rogge, Fachobfrau Religion, Große Schule Wolfenbüttel

Teilnehmerkreis: Fachobleute für Religion an Gymnasien

Termin: 12.06.2008 (15.00–18.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus Wolfenbüttel

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18.06.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.058.1806

Öffentliches Forum:
"Von der schulischen zur beruflichen Integration"

Welche Chancen bieten sich heute behinderten Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt? Welche Möglichkeiten der Berufsausbildung stehen ihnen offen? Was wird aus den Integrationskindern, wenn sie die Schule verlassen? Welche Lobby steht hinter ihnen? Diese Fragen auf den Tisch legen heißt, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen für den Lebensweg einzelner Kinder mit Handycap über ihre Schulzeit hinaus und sich für ihre gesellschaftliche Integration einzusetzen. Teilhabe am Arbeitsleben, persönliche Zukunftsplanung, Jobcoaching sind nur einige Stichwörter, die eine Lebensperspektive für diese jungen Menschen beinhalten, die sie nicht aus- oder wegschließt. Der Abend dient dazu, sich über Fragen und Probleme im Übergang von Schule in den Beruf austauschen und gemeinsam nach Strategien zu suchen, die dieser Gruppe von Jugendlichen in der Region mehr Türen öffnet.

Moderation: Wilhelm Behrendt, IGS Göttingen

Podium: AG Integration und Berufsperspektive

Teilnehmerkreis: Eltern, Arbeitgeber, Lehrkräfte, Sozialpädagogen, ErzieherInnen

Termin: 18.06.2008 (19.00–21.30 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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19.–21.06.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.059.1906

Bibliolog

Der Bibliolog lässt die Bibel lebendig werden, indem er eine Brücke herstellt zwischen dem Text und der eigenen Lebensgeschichte. Die Anwesenden identifizieren sich mit einer biblischen Gestalt und können sich aus der Rolle heraus äußern und so zur Interpretation des Textes beitragen.
Der Bibliolog hat Ähnlichkeiten mit dem Bibliodrama, ist aber strukturierter und leitungsbezogener, da die Leitung die Aussagen aufnimmt und weiterführt. Ein Bibliolog dauert zwischen 15–20 Minuten und ist daher unkompliziert einsetzbar im Gottesdienst, im Unterricht und in der Gemeindearbeit.
Wir arbeiten anwendungsorientiert. Am Ende der Fortbildung kann selbstständig mit dieser Methode umgegangen werden. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer/innen ein Zertifikat.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: Jens Uhlendorf, Trainer für Bibliolog, Spiel- und Theaterpädagoge, Trainer für liturgische Präsens

Teilnehmerkreis: Lehrerinnen und Lehrer aller Schulstufen (geschlossener Teilnehmerkreis)

Termin: 19.06.2008 (15.00 Uhr) – 21.06.2008 (14.00 Uhr)

Tagungsort: Bildungshaus Zeppelin, Goslar

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20.–21.06.2008 | 08.060.2006

Evangelische Akademie "Die neuen Väter: Männer im Aufbruch?"

Galt das 20. Jahrhundert als das der Frauen, treten nun die Männer in den Blickwinkel von Wissenschaft und Politik. Es scheint sich eine Polarisierung von Lebensformen herauszubilden: hier 46 % der vollbeschäftigten Männer zwischen 25 und 45 Jahren, die kinderlos bleiben; dort: bewusste Väter, die soziale Vaterschaft leben wollen. Sie lassen sich nicht allein auf die Ernährerrolle reduzieren, sondern sehen sich als partnerschaftlicher Erzieher ihrer Kinder. Diese Männer nehmen die aktive Vaterrolle an, akzeptieren Gehaltseinbußen, beantragen Elterngeld und beschreiten kreativ neue Wege.
Bildet sich – historisch betrachtet – ein neuer Vatertypus heraus? Welche Vorbilder prägen die heutigen Väter? Der eigene Vater? Oder literarische Figuren?
Ist die Verhäuslichung des Vaters eine Reaktion auf die zunehmende Erwerbstätigkeit von Müttern oder ein Rückzug aus der entfremdeten Erwerbswelt? Subjektive Vaterschaft ist ein Ausdruck der Pluralisierung und Individualisierung von Lebensformen und stellt die mobile Familie vor neue Aufgaben. Dabei ist es für die zukünftige Entwicklung von Familienleben entscheidend, welche Angebote Gesellschaft und Arbeitswelt zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bereithalten.
Eine Fotoausstellung zum Thema „Vaterliebe“ begleitet diese Tagung.

Leitung: Dr. Hans-Georg Babke, ARPM

Referenten:
Rainer Volz, Wissenschaftlicher Referent der Männerarbeit in der Ev. Kirche im Rheinland, Düsseldorf
Vertreter der Commerzbank Frankfurt a.M.

Teilnehmerkreis: Öffentliche Veranstaltung

Termin: 20.–21.06.2008

Tagungsort: Haus Hessenkopf Goslar

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Juli 2008
02.07.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.061.0207

Religionspädagogischer Arbeitskreis für Unterrichtende an berufsbildenden Schulen

Thema wird zeitgerecht bekannt gegeben

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Teilnehmerkreis: Schulpfarrer, Katecheten und Religionslehrer an Berufsbildenden Schulen sowie alle am Thema Interessierten

Termin: 02.07.2008 (16.00–18.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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August 2008
11.–15.08.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.063.1108

Sommerferienakademie: "Das Judentum – Wurzel und bleibende Herausforderung
für das Christentum"
(Kooperationsveranstaltung mit dem Bischöflichen Generalvikariat Hildesheim und dem Haus Ohrbeck)

Wie kann das Judentum im Religionsunterricht so zur Sprache gebracht werden, dass es mehr ist als ein auf Gegenstände und Bräuche beschränkter Einblick in eine fremde Welt, dass die bleibende Verbundenheit von Judentum und Christentum relevant wird und Lernen in Begegnungen möglich ist? In drei Schritten lädt die Sommerakademie ein, Antworten auf diese Fragen zu erarbeiten:
- Hintergründe: das Verhältnis von Judentum und Christentum anhand ihrer Heiligen Schriften
- Begegnungen: in der Synagoge, mit einem jüdischen Theologen, im Film
- Konsequenzen: didaktische Folgerungen, Medien und ihre Einsatzmöglichkeiten

Teilnehmerbeitrag: 110,-- EUR

Leitung:
Dr. Hans-Georg Babke, ARPM
Ulrich Kawalle, BGV Hildesheim
Dr. Christian Schulte, BGV Osnabrück
Dr. Uta Zwingenberger, Haus Ohrbeck Georgsmarienhütte

Referenten:
Professor em. Dr. Erich Zenger, Universität Münster
Jonathan Magonet, World Union for Progressive Judaism, London
Professorin Dr. Ursula Rudnick, Universität Aachen

Teilnehmerkreis: Religionslehrer/-innen der Sekundarstufen I und II

Termin: 11.– 15.08.2008

Tagungsort: Haus Ohrbeck Georgsmarienhütte

Anmeldung/Information: Über das Bischöfliche Generalvikariat Hildesheim, Hauptabteilung Bildung, Ulrich Kawalle, Domhof 18-21, 31134 Hildesheim, Tel.: 05121/307285, Mail: ulrich.kawalle@bistum-hildesheim.de

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26.–28.08.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.064.2608

"Die hohe Kunst der Elementarisierung im Religionsunterricht"

Wie lassen sich christlich-theologische Wahrheiten, die das Ergebnis langer Reflexionsprozesse sind, mit grundlegenden lebensweltlichen Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Altersstufen so vermitteln, dass es zu einer Passung zwischen überlieferter Tradition und subjektiv erlebten Herausforderungen des Alltagslebens kommen kann? Vorgestellt und erarbeitet werden sprachlich-musikalische Unterrichtskonkretionen für die Bereiche Grundschule, Sekundarstufen I und II sowie die Konfirmandenarbeit.

Leitung: Uwe Steinert, Lehrbeauftragter an der Universität Oldenburg, Loccum

Referenten:
Dr. Arendt Hindriksen, Dozent, Reliprax, Bremen
Hansjürgen Schmidt-Rhaesa, Chefredakteur, Reliprax, Bremen
Anja Steinert, Opernsängerin, Rostock
Dr. Christoph Zöckler, Studienrat, Reliprax, Bremen
Astrid Lier, Pastorin, Hannover

Teilnehmerkreis: Religionslehrkräfte aller Schulformen, Mitarbeitende in der Konfirmandenarbeit

Termin: 26.–28.08.2008

Tagungsort: Bildungshaus Zeppelin, Goslar

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September 2008
02.09.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.065.0209

Religionspädagogischer Arbeitskreis für Unterrichtende an berufsbildenden Schulen

Thema wird rechtzeitig bekannt gegeben

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Teilnehmerkreis: Schulpfarrer, Katecheten und Religionslehrer an Berufsbildenden Schulen sowie alle am Thema Interessierten

Termin: 02.09.2008 (16.00–18.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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03.–05.09.2008 | 08.066.0309

Pädagogik I – Vikarinnen und Vikare Kurs 2008
(in Zusammenarbeit mit dem Predigerseminar Braunschweig)

Schwerpunkte der Ausbildung
- Grundsätze des pädagogischen Handelns
- Information über die Einsatzschulen und die Absprachen mit der Schulleitung
- Unterrichtsplanung
- Verfassungs-, Vertrags- und schulrechtliche Rahmenbedingungen des RU
- Übung: Didaktische Reduktion
- Übung: Formulierung von eindeutigen Arbeitsaufträgen und Lernzielen
- Übung: Normalstruktur einer Unterrichtsstunde (Methoden, Arbeits- und Sozialformen im Unterricht, Medieneinsatz)

Leitung:
Dr. Hans- Georg Babke, ARPM
Heiko Lamprecht, ARPM

Termin: 03.09.2008 (09.00 Uhr) – 05.09.2008 (16.00 Uhr)

Tagungsort: Predigerseminar, Braunschweig

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06.09.–07.11.2008 | 08.067.0609

Schulpraktikum – Vikarinnen und Vikare Kurs 2008
(in Zusammenarbeit mit dem Predigerseminar Braunschweig)

- Hospitation im Bereich der Sek. 1
- Begleitung durch Schulmentor/innen
- zehn eigenverantwortliche Unterrichtsstunden (fünf fachfremd)
- Unterrichtsbesuch mit Nachgespräch durch Dozenten

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Termin: 06.09.2008–07.11.2008

Tagungsort: Verschiedene Einsatzschulen

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09.09.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.068.0909

"Geschichten mit Hand und Fuß – Verantwortung"

Religionsunterricht bietet Schülerinnen und Schülern einen Raum, sich in ihren Lebenszusammenhängen zu orientieren. Religionsunterricht kann ihrem Denken und Handeln eine Hoffnungs- und Wertgrundlage geben. Das betrifft das Verhältnis zur Schöpfung ebenso wie den Umgang mit den Geschöpfen. Individuelle Erfahrungen mit Schönheit und Bedrohtheit, Gemeinschaft und zerbrochenem Miteinander wollen wahrgenommen, eingeordnet und bearbeitet sein.
Die Geschichten der Bibel helfen dabei das Geschenk der Schöpfung wahrzunehmen, sie rufen aber auch dazu auf Antwort zu geben, Verantwortung zu übernehmen, damit Schöpfung bewahrt wird und Miteinander gelingt.
Die Fortbildung orientiert sich am Kerncurriculum Religion GS, Leitfrage 4: Nach der Verantwortung des Menschen in der Welt fragen.
Wie immer sind die präsentierten Arbeitsformen erlebnis- und erfahrungsorientiert. Reichhaltiges Arbeitsmaterial für die eigene Unterrichtspraxis wird zur Verfügung gestellt.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: Klaus-Dieter Braun, AJAB Wolfenbüttel

Teilnehmerkreis: Lehrerinnen und Lehrer GS, Sek. I (Kl. 5 + 6)

Termin: 09.09.2008 (09.30–17.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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10.–12.09.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.069.1009

Kursreihe "Religion elementar"

Einfach, verständlich, exemplarisch – so sollen grundlegende Themen des Religionsunterrichts in dieser Kursreihe erschlossen werden. Vorkenntnisse sind nicht notwendig.
"Religion elementar" lädt ein,
- inhaltliche Grundlagen des Religionsunterrichts kennen zu lernen,
- die verschiedenen Mosaiksteine religiöser Informationen zu einem (vorläufigen) Bild zu verbinden,
- zeitgemäße Antworten auf Fragestellungen der christlichen Religion herauszufinden.
Kolleginnen und Kollegen, die fachfremd Religion unterrichten, erhalten hier Antworten auf Ihre eigenen Fragen mit Blick auf die Unterrichtstätigkeit.
Natürlich eignet sich der jeweilige Kurs auch zur Auffrischung und Aktualisierung des religiösen Wissens.
Die jeweiligen Angebote sind einzeln belegbar. Sie bieten jeweils eine Gesamtschau über das Themengebiet, sowie die exemplarische Bearbeitung eines Themas.
Kursreihe "Religion elementar" – "Keine Angst vor Paulus"
Wer das Denken und die Theologie des Paulus verstehen will, muss einerseits die Lebensgeschichte des Paulus, andererseits die Auseinandersetzungen und Konflikte, auf die sich die jeweiligen Briefe beziehen, im Blick haben. Biographie und Theologie sind bei Paulus eng mit einander verflochten. Seine Erfahrungen und die Probleme und Herausforderungen in „seinen“ Gemeinden sucht er unter theologischen Gesichtspunkten zu bedenken und zu lösen. Das theologische Denkgebäude des Paulus aber stand nicht am Anfang, sondern es entwickelte sich Baustein für Baustein aus den Antworten, die auf drängende Fragen und Auseinandersetzungen in und mit den ersten Gemeinden gegeben wurden. Insofern sind die uns vorliegenden Briefe des Paulus die ersten und jüngsten schriftlichen Äußerungen, die die Botschaft des Jesus aus Nazareth und seine Geschichte für die Praxis in den Gemeinden bedenken. Sie sind Zeugnisse auch des Verstehens und Einordnens der Geschichte Jesu mit Kreuz und Auferstehung im Kontext jüdischer (und hellenistischer) Tradition, aus der Paulus (Saulus) ursprünglich kam. Das Denken und Ordnen des Paulus ist und bleibt Bezugspunkt für das Verstehen der Botschaft Jesu.
Der Kurs bietet eine geschichtlich orientierte Übersicht. Anhand ausgewählter Texte, die geschichtlich und geographisch bedingt und für bestimmte Adressaten verfasst worden sind, wird jeweils ein Thema beispielhaft erschlossen. Die Teilnehmenden machen praktische Erfahrungen im Umgang mit atl. Texten und erhalten hilfreiche Hintergrundinformationen, die das Verständnis des jeweiligen Textes fördern. Hierzu erhalten Teilnehmerinnen und Teilnehmer Materialien und Hinweise für den Unterrichtseinsatz.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: Professor Dr. Dr. Peter von der Osten-Sacken, Humboldt-Universität, Berlin

Teilnehmerkreis: Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen

Termin: 10.09.2008 (15.00 Uhr) – 12.09.2008 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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16.–17.09.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.070.1609

Rhetorik IV – Präsentationsrhetorik
– Der Vortrag/Das Referat –

Themenschwerpunkte:
- Stoffsammlung
- Visualisierungen
- Einsatz von Medien
- Gestaltung eines Redemanuskripts

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: OStR Martin Vollrath, Gifhorn

Teilnehmerkreis: Lehrkräfte aller Schulformen, Schulpfarrerinnen und -pfarrer

Termin: 16.09.2008 (15.00 Uhr) –17.09.2008 (17.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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17.–19.09.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.071.1709

Sozialethisches Symposium
"Pluralismus – Wahrheit – Toleranz"

Die direkte und die über Medien vermittelte Begegnung mit Menschen anderer kultureller und religiöser Herkunft hat zu einem breiten Bewusstsein darüber geführt, dass die von uns vertretenen Wahrheiten und Werte zumindest faktisch nicht absolut sind, sondern mit anderen Wahrheiten und Werten konkurrieren. Andererseits gründen das gesamte Zusammenleben und die Kommunikation zwischen Menschen auf fraglos vorausgesetzten Wahrheiten und Werten, die wir in ihrer Gültigkeit nicht suspendieren können, ohne dass das Zusammenleben dabei Schaden nimmt. Es tut sich damit die Spannung zwischen der notwendigen Inanspruchnahme der verbindlichen Geltung von Weltdeutungsperspektiven und normativen Handlungsregeln einerseits und das Wissen um deren Relativität auf der reflexiven Ebene andererseits auf. Wie kann man diese Spannung aushalten, ohne dass man in einen Fundamentalismus verfällt, der die lebensweltlichen Wahrheiten und Werte verabsolutiert, oder dass man in einen Skeptizismus verfällt, für den alles gleich gültig ist? Der Pluralismus ist – wie es scheint - die epochale Herausforderung der Gegenwart. Die Kompetenz, gleichzeitig konkurrierende Wahrheitsansprüche als theoretisch berechtigt auszuhalten und trotzdem die eigenen kulturellen Orientierungen für wahr zu halten, ist unter pluralistischen Bedingungen diejenige Kompetenz, die in Bildungsprozessen eingeübt werden muss.

Leitung:
Dr. Hans-Georg Babke, ARPM Wolfenbüttel
Referenten: Professor Dr. Christoph Enders, Universität Leipzig
Professor Dr. Klaus Gahl, Braunschweig
Professorin Dr. Elisabeth Gräb-Schmidt, Universität Gießen/Frankfurt
Professor Dr. Friedrich Heckmann, Fachhochschule Hannover
Professor Dr. William Hoye, Universität Münster
Professor Dr. Hartmut Kreß, Universität Bonn
Professor em. Dr. Hein Retter, Universität Braunschweig
Professor Dr. Arnulf von Scheliha, Universität Osnabrück

Teilnehmerkreis: Fachobleute und Fachberater/-innen für Religion, Fachseminarleiter/-innen, Kursleiter/-innen des ARPM

Termin: 17.–19.09.2008

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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23.09.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.072.2309

"Aktiv werden für den Nächsten" Diakoniearbeit der Braunschweiger Friedenskirche

Wie schon im Vorjahr wird Pastor Karsten Matussek zunächst die Grundkonzeption der Braunschweiger Friedenskirche darstellen. Danach sollen die Aktivitäten des Vereins Netzwerk Nächstenliebe e.V. besondere Berücksichtigung finden. Ähnlich wie die stetig steigenden Gemeindemitgliederzahlen erweitert sich das Spektrum der sozial-diakonischen Projekte der Friedenskirche. Vor allem ehrenamtlich aktive Gemeindemitglieder kümmern sich um Asylantenarbeit, ambulante Sterbebegleitung, Drogenarbeit, Gefängnisarbeit, Schuldnerberatung, Einzel-, Ehe- und Familienberatung, die separate Beratungsstelle "Achtung! Leben" und eine umfangreiche Jugendarbeit, die von der Betreuung unterschiedlicher Jugendgruppen bis zur Hausaufgabenhilfe reicht.
Gerade bei dem intensiven Bemühen, junge Menschen im Sinne einer christlichen Lebensführung zu fördern und zu fordern, bieten sich für uns Lehrkräfte Möglichkeiten der Zusammenarbeit (etwa in Form von Projekten von Schule und Kirche) an. Die Jugendreferentin, Britta Koß-Misdorf, steht als erfahrene Lehrerin sowohl für einen gemeinsamen Austausch als auch in der Durchführung von Projekten zur Verfügung.

Leitung:
Sven Thomson, Fachberater, Braunschweig
Eckhard Isensee, Fachberater, Salzgitter

Referenten:
Karsten Matussek, Pastor, Braunschweig
Britta Koß-Misdorf, Jugendreferentin, Braunschweig

Teilnehmerkreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 23.09.2008 (15.30–17.30 Uhr)

Tagungsort: Braunschweiger Friedenskirche, Kälberwiese 1, 38118 Braunschweig

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24.–26.09.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.073.2409

"Umgang mit schwierigen Schul- und Unterrichtssituationen – Konflikt und Aggression"

Die Fortbildung setzt bei dem an, was Lehrerinnen und Lehrer im Schulalltag am stärksten belastet: die Bewältigung schwieriger Situationen in der Klasse, aber auch im Kollegium. Dazu werden "mitgebrachte" schwierige Unterrichtssituationen analog zu einem Modell kollegialer Beratung bearbeitet, nach dem Grundsatz: Die Kompetenzen, die wir brauchen, um Probleme zu lösen, sind in der Gruppe vorhanden – wir müssen aber Wege finden, um sie produktiv für die Lösung der Probleme nutzen zu können. Ziel ist es, durch die im Rahmen der Fortbildung gemachten Erfahrungen und neu erworbenen Kompetenzen Prozesse von Kommunikation und Konflikt- bzw. Aggressionsbearbeitung im eigenen Kollegium zu ermöglichen.

Leitung: Hans-Günter Gerhold, StD, Salzgitter

Referent: Professor Dr. Herbert Zwergel, Kassel

Teilnehmerkreis: Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen

Termin: 24.–26.09.2008

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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Oktober 2008
06.–08.10.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.075.0610

Kursreihe „Theologie für Religionslehrkräfte“
"Reich-Gottes-Vorstellungen im NT und in der Rezeptionsgeschichte"

Die Verkündigung der Nähe des Reiches Gottes war zentral in den Predigten und Handlungen Jesu. Untersucht man die semantische Bedeutung dieser Metapher in den Gleichnissen und Reden Jesu genauer, ergibt sich ein verwirrendes Bild: Das Reich Gottes wird als verfügbares Gut (Schatz, Perle), als Prozess (Wachstum des Senfkorns), als Ort, in den man hineinkommt oder auch nicht, und als ein Heilszustand (Blinde sehen, Lahme gehen) beschrieben. Diese unterschiedlichen semantischen Bedeutungen sind nicht leicht widerspruchsfrei miteinander in Einklang zu bringen. Dazu kommt, dass das Reich Gottes als bereits gegenwärtig und zugleich als noch ausstehend sowie als innergeschichtliches und außergeschichtliches Phänomen charakterisiert wird. Ganz offensichtlich hat Jesus prophetische und apokalyptische Traditionen vom "Tag des Herrn" miteinander kombiniert und den Anspruch erhoben, dass mit seiner Gegenwart dieses Reich bereits angebrochen sei. Ganz offensichtlich ist auch, dass seine Erwartung eines baldigen apokalyptischen Weltendes sich nicht realisiert hat. Der katholische Theologe Loisy hat gesagt, Jesus habe das Reich Gottes verkündet, gekommen aber sei die Kirche. Wie wurde in der Folgegeschichte mit den unterschiedlichen Strängen der jesuanischen Reich-Gottes-Vorstellung umgegangen? Und welche Bedeutung haben die Vorstellungen Jesu mitsamt den dahinter stehenden Weltbildern für die Gegenwart des Christentums?

Leitung: Dr. Hans-Georg Babke, ARPM Wolfenbüttel

Referent: Professor Dr. Bernd Wander, Universität Heidelberg/Düsseldorf

Teilnehmerkreis: Religionslehrkräfte aller Schulformen

Termin: 06.–08.10.2008

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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08.10.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.076.0810

Religionspädagogischer Arbeitskreis für Unterrichtende an berufsbildenden Schulen

Thema wird noch bekannt gegeben.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Teilnehmerkreis: Schulpfarrer, Katecheten und Religionslehrer an Berufsbildenden Schulen sowie alle am Thema Interessierten

Termin: 08.10.08 (16.00–18.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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13.–17.10.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.077.1310

Herbstferien-Akademie
"Naturwissenschaft und Religion"

Die Kreationismusdebatte hat eine alte, nur scheinbar gelöste Fragestellung wieder stärker in das Bewusstsein gehoben und emotionalisiert. Wird man dem Anspruch der biblischen Schöpfungsberichte dadurch gerecht, dass man sie als quasi-naturwissenschaftliche Erklärung versteht oder haben sie den Charakter einer religiösen Bekenntnisaussage? Wird also in den Texten der Bibel die Entstehung der Welt konkret nachgezeichnet oder besteht ihre Botschaft in dem Verweis auf den Schöpfer und seinem Schöpfungswillen als letzten Grund der Welt?
Die Popularität, die die kreationistische Denkweise offenbar in den USA erlangt, und die Vehemenz, mit der diese Auseinandersetzung auch auf uns zukommt, fordert eine grundlegende Auseinandersetzung mit den entsprechenden Quellen, aber auch mit dem (Selbst-) Verständnis von Wissenschaft(en).
Im Rahmen der Herbstferienakademie zum Thema „Naturwissenschaft und Religion“ werden also Fragen des Verhältnisses von Natur- und Geisteswissenschaften, die Problematik von Naturwissenschaft und Ethik als auch die Kreationismusthematik als Schwerpunkte diskutiert und bearbeitet werden.

Leitung:
Dr. Hans-Georg Babke, ARPM
Heiko Lamprecht, ARPM

Referenten:
Professor Dr. Dr. Günther Altner, Berlin
Professor Dr. Dr. h.c. Thomas Görnitz, Frankfurt a.M.
Vertreter von idea Spektrum
Professor Dr. Hartmut Rosenau, Kiel
Professor Dr. Dr. Claus Arthur Scheier, Braunschweig
Professor Dr. Arnulf von Scheliha, Osnabrück
PD Dr. Karin Schöpflin, Göttingen
Professor Dr. Walther Zimmerli, Cottbus
N.N.

Teilnehmerkreis: Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen

Termin: 13.–17.10.2008

Tagungsort: Dr.-Otto-Fricke-Haus, Goslar

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30.10.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.078.3010

Die Pogromnacht in Braunschweig – 70 Jahre danach
Die sogenannte Reichskristallnacht jährt sich bereits zum 70.mal

Als in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 die Synagogen in ganz Deutschland zerstört und verbrannt wurden, ist den jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern auch in Braunschweig, die religiöse Lebensgrundlage genommen worden.
Das jüdische Leben im Braunschweiger Land entwickelte sich bereits vor 750 Jahren. Spuren der Religiösität finden sich in der alten Hornburger Synagoge, die im BLM Hinter Ägidien aufgebaut ist und auch in der 2006 neu errichteten Synagoge der jüdischen Gemeinde in Braunschweig.
Jüdisches Leben in der Vergangenheit und in der Gegenwart sollen im Rahmen dieser Veranstaltung erschlossen werden.

Leitung:
Eckhard Isensee, Fachberater, Salzgitter
Sven Thomson, Fachberater, Braunschweig

Teilnehmerkreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 30.10.2008 (15.00 Uhr)

Treffpunkt: Braunschweig, Hinter Ägidien BLM; anschließend Synagoge Steinstr.

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31.10.02.11.2008 | Dienstliche Fortbildung |

Indianisches Leben, Indianische Mythen, Indianischer Alltag -
von der Bewahrung der Schöpfung im Regenwald des Amazonas

Das Brasiliennetzwerk und die entsprechende Solidaritätsarbeit mit brasilianischen Partnergruppen innerhalb der Landeskirche rückt immer wieder die Menschen in diesem riesigen Land in ihrem Alltag in den Mittelpunkt, diesmal die Indianer, die Indios, die Indigenas im Amazonasgebiet, von denen und mit denen wir lernen wollen, was es heißt, die Schöpfung zu bewahren, sich konkret für Gerechtigkeit einzusetzen und den Frieden zu buchstabieren. Reichhaltige und direkte Kontakte sollen im Jahr darauf zu einer erneuten Studienreise nach Brasilien führen, eine Begegnung vor Ort möglich machen, um die eigenen Erfahrungen dann in unseren Schulalltag mit entsprechenden  Unterrichtsprojekten einbringen zu können.

Leitung: Wilhelm Behrendt, Fachmoderator, Göttingen

Referent: Walter Sass, Gararuari, Brasilien

Zeitraum: 31.10.-02.11.2008

Tagungsort: Zeppelin, Goslar

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November 2008

04.–05.11.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.079.0411

„Selbstreguliertes Lernen im Kompetenzorientierten Unterricht“

Merkmale kompetenzorientierten Unterrichts, Weiterentwicklung von Aufgabenstellungen als Schlüssel zur Unterrichtsentwicklung, kooperatives Lernen und Individualisierung,Kompetenzfeststellungsverfahren, Rhythmisierung des Unterrichts, Veränderte Kommunikationswege in den Schulen, kompetenzorientierte Leistungsrückmeldungen

Leitung: Felix Goltermann, Fachmoderator, Braunschweig

Referenten: N.N.

Teilnehmerkreis: Didaktische Leitungen den Hannoveraner Gesamtschulen und die Landesfachmoderatoren

Termin: 04.11.2008 (09.15 Uhr) – 05.11.2008 (15.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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04.–07.11.2008 | Dienstliche Fortbildung |

Religionspädagogischer Kongress
„Guter Unterricht und Theologisieren mit Kindern“
(Kooperationsveranstaltung mit dem anr)

Unterrichten ist ein zielorientierter Vorgang. Bei den Lernenden sollen dadurch Prozesse in Gang gesetzt werden, die über ihren jeweils gegenwärtigen Verstehenshorizont, über ihre bereits erworbenen Kompetenzen und Einsichten hinaus führen und sie erweitern. Unterrichtsprozesse sind dann als gelungen anzusehen, wenn die Bedeutsamkeit der Unterrichtsgegenstände zusammenfällt mit der Bereitschaft der Lernenden, in variablen lebensweltlichen Anwendungssituationen Gebrauch von den erworbenen Kompetenzen zu machen. Dass dies geschieht, ist grundsätzlich nicht planbar. Dennoch gibt es doch notwendige Bedingungen, die erfüllt sein müssen, damit Unterrichtsprozesse in dem genannten Sinne erfolgreich sein können. Um welche es sich dabei handelt, wird prominent vorgetragen von dem Oldenburger Erziehungswissenschaftlicher und Lehrbuchautor Hilbert Meyer und dem Mitarbeiter am Münsteraner Comenius-Institut Andreas Feindt. Dem Vortrag schließen sich praktische Übungen in Workshops an.
Ein zweiter Schwerpunkt des Kongresses ist das Theologisieren mit Kindern. In diesem empirischen religionspädagogischen Ansatz geht es darum zu ermitteln, welche Gottes- und Moralvorstellungen Kinder und Jugendliche in den verschiedenen Entwicklungsphasen haben, um daran in den Unterrichtsprozessen anzuknüpfen und sie weiterzuentwickeln. Mit Gottfried Orth (Braunschweig) und Isabell Schneider-Wölfinger (Kassel) stehen uns als Referenten zwei Experten der empirischen Bildungsforschung zur Verfügung. Auch hierzu gibt es in Workshops die Möglichkeit, selbttätig eigene Gesichtspunkte für den Religionsunterricht zu entwickeln.
Komplettiert wird der religionspädagogische Kongress durch Kurzandachten, die von Religionslehrkräften im Braunschweiger Dom gehalten werden.

Teilnehmerbeitrag: 100,-- EUR

Leitung:
Dr. Hans-Georg Babke, ARPM Wolfenbüttel
Heiko Lamprecht, ARPM Wolfenbüttel
Vorstand des Aktionsausschusses Niedersächsischer Religions-lehrerinnen und -lehrer

Referenten:
Professor Dr. Gottfried Orth, TU Braunschweig
Isabell Schneider-Wölfinger, Universität Kassel
Professor Dr. Hilbert Meyer, Universität Oldenburg
Andreas Feindt, Comenius-Institut Münster
Cornelius Hahn, Schulreferent der Landeskirche
Esther Lorenz, Hanau
Thomas Schmidt, Berlin
N.N.
N.N.

Teilnehmerkreis: Interessierte Lehrkräfte aller Fächer und Schulformen

Termin: 04.11.2008 (17.00 Uhr) – 07.11.2008, (13.30 Uhr)

Tagungsort: Der Kongress findet in der Aula der TU Braunschweig, Pockelsstr. 14, statt, die Andachten im Braunschweiger Dom, das Kulturprogramm in der CJD-Hans-Georg-Karg-Schule, Leonhardplatz 1. Die Unterbringung erfolgt in Hotels.

Dienstag, 04.11.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.080.0411
17.00 Uhr Lehrerkanzel: Kurzandacht
Uwe Steinert, anr
Dom Braunschweig
Eröffnung des Kongresses
LKR Cornelius Hahn
Dom Braunschweig
Bustransfer zur CJD-Christophorus-Schule, Westermann-Allee
18.30 Uhr Imbiss Cafeteria der CJD-Christophorus-Schule

Fußweg zur CJD-Hans-Georg-Karg-Schule, Leonhardplatz 1

20.00 Uhr Esther Lorenz/Thomas Schmidt

„Laila, Laila“

Konzert mit jüdischen Liedern

Aula der CJD-Hans-Georg-Karg Schule
Mittwoch, 05.11.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.081.0511
9.30 Uhr Eröffnung des Kongressteils,
Grußworte
Aula der TU Braunschweig,
Pockelsstraße 11
10.00 Uhr

Professor Dr. Hilbert Meyer, Bremen/Andreas Feindt, Münster:
„Der Religionsunterricht zwischen Gütekriterien und Kompetenzorientierung“

Aula der TU Braunschweig,
Pockelsstraße 11
11.00 Uhr Pause mit Kaffee/Tee
11.30 Uhr Aussprache zum Vortrag Aula der TU Braunschweig,
Pockelsstraße 11
13.00 Uhr Mittagessen Uni-Mensa
14.30 Uhr Workshops zum Thema „Guter Unterricht“ Nebenräume der Aula der TU Braunschweig,
Pockelsstraße 11
16.00 Uhr Transfer zum Dom Braunschweig mit öffentlichen Verkehrsmitteln
17.00 Uhr Lehrerkanzel: Kurzandacht
Ut-Agnes Guth, Fachseminarleiterin / Fachberaterin Ev. Religion
Dom Braunschweig

Transfer zur CJD-Christophorus-Schule, Westermann-Allee mit öffentlichen Verkehrsmitteln

18.30 Uhr Imbiss Cafeteria der CJD-Christophorus-Schule

Fußweg zur CJD-Hans-Georg-Karg-Schule, Leonhardplatz 1

20.00 Uhr Kulturprogramm Aula der CJD-Hans-Georg-Karg Schule
Donnerstag, 06.11.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.082.0611
9.30 Uhr

Dr. Isabell Schneider-Wölfinger, Kassel:
„Neuere Ansätze des Theologisierens mit Kindern“

Aula der TU Braunschweig,
Pockelsstraße 11
11.00 Uhr Pause mit Kaffee/Tee
11.30 Uhr

Professor Dr. Gottfried Orth, Braunschweig:
„Moralvorstellungen von Kindern“

Aula der TU Braunschweig,
Pockelsstraße 11
13.00 Uhr Mittagessen Uni-Mensa
14.30 Uhr Workshops zum Thema „Theologisieren mit Kindern“ Nebenräume der Aula der TU Braunschweig,
Pockelsstraße 11
16.00 Uhr Transfer zum Dom Braunschweig mit öffentlichen Verkehrsmitteln
17.00 Uhr Lehrerkanzel: Kurzandacht
René Herbig, Fachseminarleiter Ev. Religion
Dom Braunschweig
18.00 Uhr Abendessen in der Innenstadt
20.00 Uhr Kulturprogramm: Der besondere Film mit Nachgespräch und Filmanalyse
CinemaXX
Freitag, 07.11.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.083.0711
9.30 Uhr

Professor Dr. Hartmut Rupp, Karlsruhe:
„Kompetenzorientierung in der Praxis des Religionsunterrichts“

Aula der TU Braunschweig,
Pockelsstraße 11
11.00 Uhr Pause mit Kaffee/Tee
11.30 Uhr Workshops zur „Kompetenzorientierung“ Nebenräume der Aula der TU Braunschweig,
Pockelsstraße 11
13.00 Uhr Mittagessen
Danach Ende des Kongresses
Uni-Mensa

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08.–29.11.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.084.0811

Ausstellung „Ein Koffer für die letzte Reise“
(Kooperationsveranstaltung mit der Krankenhausseelsorge und dem Hospizverein Wolfenbüttel, der Ev. Erwachsenenbildung und der Ev. Frauenhilfe)

Der Autor der Ausstellung, Fritz Roth, Bestatter und Trauerbegleiter, hat 103 Koffer an verschiedene Personen geschickt mit der Bitte, diese Koffer mit Gegenständen zu füllen, die sie auf ihre letzte Reise mitnehmen würden. Dadurch waren sie gezwungen, sich mit der Endlichkeit des Lebens auseinanderzusetzen und darauf zu reflektieren, was ihnen wichtig ist, was ihnen bleibt und was das Leben ausmacht. Das Ergebnis ist in dieser Ausstellung festgehalten und regt den Zuschauer zu eben denselben Fragen an. Dazu gibt es ein Begleitprogramm, auf das durch gesonderte Einladungen hingewiesen wird. Der Autor der Ausstellung wird selbst anwesend sein. Die Ausstellung eignet sich auch zum Besuch mit Klassen und Lerngruppen. Vorherige Anmeldung ist erforderlich.
Genauere Informationen über die Anmeldung von Gruppen wird es in einem gesonderten Informationsblatt geben.
Vom ARPM wird es eine Fortbildungsveranstaltung zum Thema „Todesbilder im Islam und im Judentum sowie deren Bestattungspraxen“ geben. (s. 24.11.08)

Termin: 08.–29.11.2008

Ausstellungsort: Trinitatiskirche, Wolfenbüttel

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10.–14.11.2008 | 08.085.1011

Pädagogik II – Vikarinnen und Vikare Kurs 2008
(in Zusammenarbeit mit dem Predigerseminar Braunschweig)

Schwerpunkte der Ausbildung
- Didaktischen Orte des RU und KU
- Vorstellung von Unterrichtsmaterialien und Publikationen für den KU
- Sichtung neuer Medien für den Unterricht (Videos, DVD, Folien, Dias, CD-ROM, Internetadressen)
- Entwicklungspsychologische Theorien
- Übung: Unterrichtsentwurf
Verabredungen Unterrichtspraxis vor Ort und bezüglich der Regionalgruppen

Leitung:
Dr. Hans- Georg Babke, ARPM
Heiko Lamprecht, ARPM

Termin: 10.11.2008 (10.00 Uhr) – 14.11.2008 (14.00 Uhr)

Tagungsort: Predigerseminar, Braunschweig

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12.–14.11.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.086.1211

„Religiöse Sonderfälle in der Schule –
Sekten, Okkultismus, Esoterik“

Nicht häufig, aber doch immer wieder haben wir es als Lehrkräfte mit Schülerinnen und Schülern zu tun, die Mitglieder in Sekten oder Sympathisanten okkulter oder esoterischer Praktiken sind. Nach welchen Maßstäben sind diese Gruppierungen zu bewerten? Gibt es überhaupt eine religiöse Normalität? Welche Strategie des Umgangs ist die geeignetste: die offensive Thematisierung oder das Ignorieren? Welche Quellen der vorurteilsfreien Information gibt es? Und welche aktuellen Unterrichtsmaterialien stehen zur Verfügung?

Leitung: Uwe Steinert, Lehrbeauftragter an der Universität Oldenburg, Loccum

Referenten:
Dr. Matthias Pöhlmann, Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, Berlin
Dr. Hartmut Freimann, Pastor, Hannover
Dr. Klaus Zastrow, Pastor, Bückeburg
Martin Schmidt-Kortenbusch, Fachmoderator, Braunschweig

Teilnehmerkreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 12.–14.11.2008

Tagungsort: Dr.-Otto-Fricke-Haus, Goslar

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14.–16.11.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.087.1411

Stille und Meditation „Die Mitte finden – Zur Ruhe kommen“

Aus dem Alltag heraustreten, sich zurückziehen und mit Meditationsformen und -methoden zur Stille kommen, das ist das Ziel dieses Kurses. Zugleich wollen wir Erfahrungen sammeln, die für uns selbst und für den schulischen Alltag hilfreich sein können.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Inge Brüggemann, Lehrerin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Meditationsleiterin, Barsinghausen

Teilnehmerkreis: Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen

Termin: 14.11.2008 (15.00 Uhr) – 16.11.2008 (14.00 Uhr)

Tagungsort: Kloster St. Ludgerus, Helmstedt

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17.-19.11.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.088.1711

Tagung der Leiterinnen und Leiter von allgemeinbildenden Gymnasien im Bereich der Landesschulbehörde, Standort Braunschweig
„Zunehmende Gewaltbereitschaft der Schüler als Problem der Schulen und die unterrichtlichen Konsequenzen der kompetenzorientierten Bildungsstandards“
(Kooperationsveranstaltung mit der Landesschulbehörde, Standort Braunschweig)

Auch wenn Bombendrohungen and Amokläufe an Schulen glücklicherweise bei uns extreme Einzelfälle darstellen, ist doch zu beobachten, dass bei den Schülern die Hemmschwelle, Frustrationen und Konflikte gewaltsam zu lösen, niedriger wird. Schulpsychologen, die sozialpsychiatrischen Dienste der Jugendämter, Polizei und nicht zuletzt Schulleitungen stehen diesen Phänomenen oft hilflos gegenüber. Welche Indikatoren gibt es, an denen man an den Schülern erkennen kann, dass sie gewaltbereit sind? Welche wirkungsvollen und intelligenten Präventionsmaßnahmen können ergriffen werden, die besser sind als die Delegation der Verantwortung auf immer andere Stellen? Darüber wird Professor Dr. Adler (Mühlhausen) Auskunft geben, der mit dem Fall des Erfurter Amokläufers befasst war.
Ein weiterer Schwerpunkt wird die Nachhaltigkeit von Lernprozessen sein. Ein Instrument ist der Wechsel zur Kompetenzorientierung. Der Aufbau von Kompetenzen ist ein längerfristiger, systematisch zu betreibender Prozess. Wie verhalten sich die einzelnen Unterrichtsstunden und -einheiten zu den Kompetenzen? Welche veränderte Unterrichtsvorbereitung und -gestaltung folgt aus den Bildungsstandards? Professor Dr. Blum (Kassel), der an der IQB-Veröffentlichung zum Fach Mathematik mitgearbeitet hat, wird an Aufgabenbeispielen die Logik funktionalistischer Bildung aufzeigen. Um weitere Instrumente der nachhaltigen Bildung geht es auch in den Workshops, z.B. wie mit der Erstellung von Internetatlanten in den verschiedenen Fächern Fach- und Methodenkompetenzen aufgebaut und gezeigt werden können.

Leitung:
OStD Gerhard Dziomba, Landesschulbehörde, Standort Braunschweig
OStD Wolfgang Froben, Lessinggymnasium Braunschweig
OStD Mattias Kleiner, CJD-Christophorusschule, Braunschweig
Dr. Hans-Georg Babke, ARPM Wolfenbüttel

Referenten:
Professor Dr. Lothar Adler, Ökumenisches Hainich Klinikum Mühlhausen, Ärzlicher Direktor
Professor Dr. Werner Blum, Universität Kassel
Detlef Endeward, NiLS Hildesheim
Chor der CJD-Schule Schlaffhorst-Andersen, Bad Nenndorf

Teilnehmerkreis: Schulleiter/-innen der allgemeinbildenden Gymnasien im Bereich der Landesschulbehörde, Standort Braunschweig

Termin: 17.11.2008 (14.00 Uhr) – 19.11.2008 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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24.11.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.089.2411

Sterben und Tod im Islam und Judentum

Trotz der vielfältigen Begegnungen und Gespräche zwischen den Religionen stellen wir fest, dass wir häufig nicht darüber informiert sind, wie in den anderen Lebensformen die Übergänge des Lebens gedeutet und gestaltet werden. Welche Regeln gelten eigentlich im Islam und im Judentum bei der Erfahrung von Sterben und Tod? Wie werden Sterbende begleitet? Wie und wo werden Trauerfeiern und Bestattungen durchgeführt? Worin besteht der vorrangige Zweck von Trauerfeiern – in der Würdigung des Lebens des Verstorbenen, in der Seelsorge an den Hinterbleibenden oder in der Stabilisierung des religiösen Hintergrundweltbildes mit seinem Hoffnungspotential? Welche Texte werden rezitiert? Was geschieht nach der Trauerfeier?

Leitung: Dr. Hans-Georg Babke, ARPM

Referent:
Ruth Lapide, Jüdische Theologin, Frankfurt a. M.
N.N., Vertreter der islamischen Religion

Teilnehmerkreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 24.11.2008 (15.30–19.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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Dezember 2008
01.–02.12.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.090.0112

Haupt- und Realschulrektorinnen und -rektorenkurs

Thema wird noch bekannt gegeben.

Leitung:
Hermann Büsing, Dezernent Landesschulbehörde
Michael Solf, Landesschulbehörde Abt. Braunschweig
Heiko Lamprecht, ARPM

Referenten: N.N. / N.N.

Termin: 01.12.2008 (15.00 Uhr) – 02.12.2008 (17.00 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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05.–06.12.2008 | 08.091.0512

Evangelische Akademie „Glück“

Zu den Bestsellern der letzten Jahrzehnte gehören Lebensratgeber, wie man zu einem glücklichen Leben findet. Sie enthalten Rezepte zur Selbstverwirklichung, zum konsequenten Befolgen der Regungen seines Herzens, zur Realisierung der inneren Freiheit, zum leichten und beschwingten Leben. „Glück“, etymologisch abgeleitet von „Gelücke“ (=Gelingen), ist auch das Thema der gesamten Philosophiegeschichte. Je nach dem, ob man das Glück als höchstes Gut dem Bereich der triebgesteuerten Begierden und Neigungen zuordnet oder dem Bereich der Vernunft, ergeben sich daraus unterschiedliche Handlungsanweisungen, wie ein gelingendes Leben erreicht werden kann: entweder durch das Ausleben der Begierden oder durch deren Beherrschung. Unterschiedlich fallen auch die Antworten aus, ob es sich beim Glück um ein rein subjektives Gefühl der inneren Freiheit handelt, unabhängig von den äußeren Umständen, oder ob die Passung der äußeren Lebensbedingungen zu dem eigenen Willen ein wesentliches Moment des Glücks ist. Das Problem großer abstrakter Begriffe besteht darin, dass sie sich nicht einfach definieren lassen. Leichter ist es da, ihr Gegenteil zu bestimmen. Glück nach diesem Verfahren wäre also zumindest die Abwesenheit von Unglück. Was Unglück für uns wäre, lässt sich konkreter angeben als das, was „Glück“ beinhaltet. Die Frage ist, wie sich religiöse Heilsbotschaften zum Glück als höchstem Gut verhalten. Können sie damit identifiziert werden, oder gibt es spezifische Unterschiede zwischen Glücksversprechen und Heilsversprechen? Ließe sich beispielsweise die neutestamentliche Botschaft von der voraussetzungslosen Bejahung des Menschen problemlos im Rahmen glücksphilosophischer Vorstellungen reformulieren?

Leitung: Dr. Hans-Georg Babke, ARPM Wolfenbüttel

Referenten:
Professor Dr. Dr. Claus-Artur Scheier, Universität Braunschweig
Professor Dr. Jörg Lauster, Universität Marburg
PD Dr. Rochus Leonhardt, Universität Hamburg

Teilnehmerkreis: Öffentliche Veranstaltung

Termin: 05.–06.12.2008

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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08.–10.12.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.092.0812

„Prophetische Theologie im Kontext des interreligiösen Dialogs“

Thema des Kurses sind die unterschiedlichen Voraussetzung und Deutungen prophetischer Visionnen, prophetischen Handelns, der Prophetie überhaupt sowie die jeweils sich daraus ableitende prophetische Theologie in Judentum, Christentum und Islam. Wie all dies fruchtbar gemacht werden kann, soll im Dialog mit Vertretern der drei Religionen erarbeitet werden, die sich auf Abraham berufen.

Leitung:
Dr. Hans-Georg Babke, ARPM
Wilhelm Behrendt, Fachmoderator, Göttingen

Referenten: N.N.

Teilnehmerkreis: Religionslehrkräfte an Gesamtschulen

Termin: 08.–10.12.2008

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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10.–11.12.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.093.1012

Tagung der Leiterinnen und Leiter von Integrierten und Kooperativen Gesamtschulen
„Führen durch professionelle Kommunikation“

Die Klärung von Konflikten und die Lösung von alltäglichen und grundsätzlichen Problemen gehört zu den genuinen Aufgaben von Schulleitungen. Wo Menschen zusammenarbeiten, wo Leistungserwartungen klar oder unausgesprochen im Raum stehen, wo Prozesse der Veränderung konstruktiv angeleitet werden müssen, wo Ansprüche begründet oder unbegründet formuliert werden, überall da kommt es zu Konflikten.
Ziel der Veranstaltung ist der Erwerb von Verhaltenssicherheit im Umgang mit konfliktträchtigen Situationen im Schulalltag, ausgelöst durch Schüler, Eltern, Lehrkräfte oder andere Personen. Wie man sie durch professionelle Kommunikationsstrategien bewältigen kann, soll im Zentrum des Kurses stehen.

Leitung: Franz Rollinger, Wilhelm-Bracke-Gesamtschule, Braunschweig

Referentin: Professor Dr. Barbara Jürgens, TU Braunschweig

Termin: 10.12.2008 (09.30 Uhr) – 11.12.2008 (16.30 Uhr)

Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar

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17.12.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.094.1712

Religionspädagogischer Arbeitskreis für Unterrichtende an berufsbildenden Schulen
„Vorweihnachtliches Treffen“

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Jutta Hinterberg, StD’in, Fachseminarleiterin, Braunschweig

Teilnehmerkreis: Schulpfarrer, Katecheten und Religionslehrer an Berufsbildenden Schulen sowie alle am Thema Interessierten

Termin: 17.12.2008 (16.00–18.00 Uhr)

Tagungsort: Braunschweig, Margarethenhöhe 13

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Kursreihe "Rhetorik erlernen und vermitteln" 2008

Lehrerinnen und Lehrer müssen heutzutage mehr denn je die sprachlichen Fähigkeiten ihrer Schülerinnen und Schüler fördern und beurteilen. Sie fungieren ferner als sprachliche Vorbilder in ihren Lerngruppen. Und sie stehen auf Elternabenden, Informationsveranstaltungen, Einschulungen, Verabschiedungen, etc. im Mittelpunkt des sprachlichen Geschehens. Immer sind rhetorische Kernkompetenzen wie kurzes, prägnantes, strukturiertes und verständliches Sprechen von immenser Bedeutung.

Auch Schülerinnen und Schüler müssen heute Erarbeitetes und Erlerntes adäquat darstellen können, eigene Positionen sachgemäß und verständlich formulieren lernen.

In unseren Rhetorikseminaren vermitteln und trainieren wir in angenehmer Atmosphäre das effiziente Sprechen jedes Teilnehmers, die Weitergabe von rhetorischen Fertigkeiten an Schülerinnen und Schüler sowie das Beurteilen von sprecherischen Fähigkeiten anderer. Neben der Aneignung des notwendigen theoretischen Wissens steht vornehmlich das praktische Tun im Vordergrund. Hier wird grundsätzlich auch videounterstützt gearbeitet.

Die Ausbildung besteht aus vier aufeinander aufbauenden Modulen, die in sich abgeschlossen sind.

VORSCHAU 2009