KU Praxis
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Gottesdienst: Die 10 Gebote - Leitlinie für die Liebe
Vorstellungsgottesdienst der Hauptkonfirmanden
Johannes Büscher
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Ein Werkstatt-Gottesdienst zu Exodus 3
Hansjörg Biener
Auf vielen Konfirmandenfreizeiten wird am Sonntag ein Werkstattgottesdienst gefeiert, in dem die Konfirmanden und Konfirmandinnen in Teams etwas für den Gottesdienst vorbereiten. Während eine Gruppe sich um die Raumgestaltung (Sitzordnung, Schmuck usw.) kümmert, Lieder heraussucht und die Gebete vorbereitet, die dann auch im Gottesdienst zu sprechen sind, bereiten andere die vorgegebene biblische Geschichte als Overhead-Bilder und -Schattenspiel, Nacherzählung, als Hörbild oder als Rap vor. Naheliegenderweise sollte sich ein verkündigender Beitrag in diesen Gottesdienststil einreihen. Im folgenden wird eine Andacht zu Exodus 3 dokumentiert, die mit vier Folien plus einer leeren Folie die Brücke vom "Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs" zu den heutigen Konfirmanden und Konfirmandinnen schlagen will1. Die Andacht wurde auf einer Konfirmandenfreizeit geschrieben, später aber auch eigenständig mit guter Resonanz eingesetzt...
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Sprüchelanguage: Mit Wolfgang zu irren ist besser als allein Recht zu haben!
Wolfgang Pschichholz
Wenn Umwege die Ortskenntnis erhöhen, so könnten die Überlegungen zum - nicht nur - unterrichtlichen Einsatz der bekannten Methode Photolang (!)age ein hilfreiches Anregungspotential für die Erprobung der Methode Sprüchelanguage bieten.
Wenn Fotos helfen können "...eigene Erfahrungen einzuordnen, vielleicht sogar zur Sprache zu bringen. Egal, welches Thema aus welchem Fach auch immer zur Diskussion steht, die Vielfalt von Fotos erlaubt Assoziationen und hilft, sich des eigenen Wissenstandes bewusst zu werden. Kommunikation kann hier verschiedene Wege gehen..."
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Jesus und seine Freundinnen und Freunde (MK 1, 16-20 Parr und LK 8, 1-3).
Hanna Löhmannsröben
"Gib mir noch'ne dicke Oma!" bittet Svenja, und ich zeichne ihr einen Umriss aufs Papier. Sorgsam malt sie die Figur aus und klebt sie dann ausgeschnitten auf einen großen Bogen Tonkarton. Dort tummeln sich kleine und große Menschen, Jungen und Mädchen, Frauen und Männer. Manche drängeln sich geradezu an die Figur in der Mitte: Jesus. Ängstlich und scheu halten andere Abstand, wurden in die äußerste Ecke geklebt. Umrisse von Menschen malen und schneiden wir aus. Die Gemeinde wächst um Jesus. Kevin hat die Umrisse von sich selbst und seiner Schwester neben Jesus gebracht. Sie halten sich an der Hand. Und sie stehen nahe an Simon. Er ist nicht etwa verkritzelt! Ihm hat Bea ein eindrucksvolles Fischnetz in die Hände gemalt. Dahinter ist Simon kaum noch zu entdecken. Zur Gemeinde gehören die Freundinnen und Freunde von Jesus damals - und heute. Mit ihren Familien. Bernd sagt: "Ich brauch'n Vater". Auf unserem Bild lächelt er und kommt direkt neben Bernd. Ein Vorgeschmack des Paradieses für das geprügelte Kind in der Schar der Jüngerinnen und Jünger Jesu.
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KU Theorie
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KU-Einheit: FREIHEIT
StR Hans-Günter Gerhold und Dr. Hans-Georg Babke
Konstitutiv für die evangelische Kirche - und damit ein für sie typisches Wesensmerkmal - ist die Geltung und Anerkennung des "protestantischen Prinzips" (Paul Tillich). Dieses Prinzip fordert und erlaubt die strikte Unterscheidung zweier Wirklichkeits- und Beziehungsebenen: die Unterscheidung zwischen Gottes unvergänglicher und unbedingter Wirklichkeit einerseits und der Weltwirklichkeit andererseits, zwischen schöpferischem Seinsgrund und der Welt des geschaffenen Seienden, zwischen der Sphäre des Unbedingten und der Sphäre des Bedingten und Endlichen, erkenntnismäßig zwischen der einen zeitinvarianten Wahrheit, die dem Menschen in ihrer Eindeutigkeit unter den Bedingungen der ambivalenten Geschichte und des Stückwerkcharakters der Erkenntnis entzogen ist, und den vielfältigen, zeitlich überholbaren menschlichen Wahrheitsansprüchen.
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