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16.09. 18.09.2009 | Dienstliche Fortbildung | 09.059.1609
Sozialethisches Symposium: „Wahrheit und Toleranz“
Die direkte und die über Medien vermittelte Begegnung mit Menschen anderer kultureller und religiöser Herkunft hat zu einem breiten Bewusstsein darüber geführt, dass die von uns vertretenen Wahrheiten und Werte zumindest faktisch nicht absolut sind, sondern mit anderen Wahrheiten und Werten konkurrieren. Andererseits gründen das gesamte Zusammenleben und die Kommunikation zwischen Menschen auf fraglos vorausgesetzten Wahrheiten und Werten, die wir in ihrer Gültigkeit nicht suspendieren können, ohne dass das Zusammenleben dabei Schaden nimmt. Es tut sich damit die Spannung zwischen der notwendigen Inanspruchnahme der verbindlichen Geltung von Weltdeutungsperspektiven und normativen Handlungsregeln einerseits und das Wissen um deren Relativität auf der reflexiven Ebene andererseits auf. Wie kann man diese Spannung aushalten, ohne dass man in einen Fundamentalismus verfällt, der die lebensweltlichen Wahrheiten und Werte verabsolutiert, oder dass man in einen Skeptizismus verfällt, für den alles gleich gültig ist? Der Pluralismus ist wie es scheint - die epochale Herausforderung der Gegenwart. Die Kompetenz, gleichzeitig konkurrierende Wahrheitsansprüche als theoretisch berechtigt auszuhalten und trotzdem die eigenen kulturellen Orientierungen für wahr zu halten, ist unter pluralistischen Bedingungen diejenige Kompetenz, die in Bildungsprozessen eingeübt werden muss.
Leitung: Dr. Hans-Georg Babke, ARPM
Referenten:
Professor Dr. Christoph Enders, Universität Leipzig
Professor Dr. Klaus Gahl, Braunschweig
Professorin Dr. Elisabeth Gräb-Schmidt, Universität Gießen/Frankfurt
Professor Dr. Friedrich Heckmann, Fachhochschule Hannover
Professor Dr. William Hoye, Universität Münster
Professor Dr. Hartmut Kreß, Universität Bonn
Professor em. Dr. Hein Retter, Universität Braunschweig
Professor Dr. Arnulf von Scheliha, Universität Osnabrück
Teilnehmerkreis: Fachobleute und Fachberater/-innen für Religion, Fachseminarleiter/-innen, Kursleiter/-innen des ARPM
Termin: 16.09.2009 (14.30 Uhr) 18.09.2009 (13.00 Uhr)
Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar
Anmeldung |
21.09. 23.09.2009 | Dienstliche Fortbildung |
Kerncurricula Evangelische und Katholische Religion an Kooperativen
Gesamtschulen -
Wie können sie eingeführt werden?
(Kooperationsveranstaltung mit dem ARP Oldenburg)
Ab 01.08.2009 gelten die neuen Kerncurricula Evangelische und Katholische
Religion für alle Schulformen. Für Kooperative Gesamtschulen stellt deren
Implementierung eine besondere Herausforderung dar, da es keine spezifischen
Kerncurricula für diese in Niedersachsen weit verbreitete Schulform gibt.
Wir Religion schulzweigübergreifend unterrichtet, gelten die Kerncurricula
für die Integrierte Gesamtschule. Schwieriger wird es, wenn Religion
schulzweigbezogen unterrichtet wird. Dann gelten insgesamt sechs
Kerncurricula, nämlich die für die Hauptschule, Realschule und das
Gymnasium, und das alles noch einmal aufgeteilt in Evangelisch und
Katholoisch!
Kann man dann noch ein Schulcurriculum erstellen, das einerseits das
unterschiedliche Anspruchsniveau der Schülerinnen und Schüler in den
unterschiedlichen Schulformen berücksichtigt,andererseits ihnen aber nicht
den Wechsel zwischen den Schulzweigen erschert? Wie steht es mit der
Möglichkeit konfessioneller Kooperation?
Dieses Seminar führt in die Kerncurricula Evangelische und Katholische
Religion für alle Schulformen der Sekundarstufe I ein, zeigt Wege der
Beantwortung der genannten Fragen und zur Umsetzung in der eigenen Schule
auf.
Leitung: Dr. Hans-Georg Babke, ARPM
Referent:
Dr. Christine Lehmann, Fachmoderatorin ev. Religion
Martin
Schmidt-Kortenbusch, Fachmoderator kath. Religion
Teilnehmerkreis: Interessierte Lehrkräfte aller Schulformen
Kurgebühr: 30,00 € pro Person
Termin: 21.09.2009 (11.30 Uhr) 23.09.2009 (15.00 Uhr)
Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar
Anmeldung
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24.08. 25.08.2009 | Dienstliche Fortbildung | 09.046.2408
Workshop Kommunikation: „Verstehen und verstanden werden“ „Gut gemeint und doch daneben“
„Da wollte ich dem Schüler doch nur helfen und er ist sofort explodiert“; „Mit den Eltern wollte ich über das schwierige Verhalten ihres Kindes reden, doch sie fingen an, ihr Kind in den Himmel zu loben. Die Probleme seien wohl doch nur in der Schule vorhanden. Zuhause gäbe es keine Schwierigkeiten.“; „Von meiner Kollegin wollte ich lediglich etwas wissen und sie begann sich sogleich zu verteidigen.“
Wieso können wir nur so schwer miteinander kommunizieren? In der Schule sind schwierige Gespräche und Konflikte ein Dauerbrenner. Dabei meinen wir es doch alle gut und wollen in Frieden miteinander leben. Wieso verstehen wir Menschen uns so oft nicht?
Angefangen bei der Wahrnehmung der Wirklichkeit bis hin zu unserer Sprache haben wir uns viele Muster antrainiert, die unser Zusammenleben behindern. Es fällt uns schwer, Beobachtungen von Bewertungen zu trennen. Wir wissen um den Wert der Gefühle und sprechen davon. Ohne es zu bemerken, drücken wir dabei meist unser Denken aus und bringen gerade nicht unsere Gefühle zum Ausdruck. Unsere Bedürfnisse zu benennen haben wir nicht gelernt. Äußern wir Bitten, dann haben wir Mühe, sie so auszusprechen, dass sie keine Forderungen sind.
Im Workshop werden Methoden vorgestellt, die zu einer sich gegenseitig achtenden, einfühlsamen, ehrlichen und offenen Sprache führen. Neben dem Kennenlernen einer lebensbereichernden Sicht- und Wirkungsweise steht die Reflexion dieser mit unserer schulischen und privaten Kommunikationspraxis. Der Workshop verbindet Theorie und Praxis in verschiedenen Trainingseinheiten.
Leitung: Dr. Hans-Georg Babke, ARPM
Referentin: Diakonin Karin Meixner, Sozialpädagogin (in Schulsozialarbeit und als Lehrkraft tätig), Braunschweig
Teilnehmerkreis: Lehrkräfte aller Schulformen
Termin: 24.08.2009 (14.30 Uhr) 25.08.2009 (13.00 Uhr)
Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar
Anmeldung |
26.08.2009 | Dienstliche Fortbildung | 09.048.2608
Begegnung mit dem Judentum im Unterricht
Auch wenn unsere Schüler/innen bei uns selten die Möglichkeit haben, Menschen jüdischen Glaubens zu begegnen, gehört das Judentum zu einem der wichtigsten Themen des Religionsunterrichts. Bereits früh lernen Kinder, dass Jesus als jüdisches Kind aufwuchs. Fester Bestandteil des Kerncurriculums Religion ist der Bereich "Nach Religionen fragen", wo etwa jüdische Feste und die Religion des Judentums besprochen werden.
Für diese Unterrichtsarbeit in der GS und der Sek. I werden praxisorientierte Materialien vorgestellt und erprobt. Präsentiert wird auch das Buch „Schalom Martin Eine Begegnung mit dem Judentum“, das sich als Ganzschriftlektüre für die Sekundarstufe I eignet. So wird etwa neben den dunklen Seiten auch das positive Miteinander in den Jahrhunderten deutscher Geschichte aufgearbeitet. Schließlich wird das Thema „Israel“ für den Unterricht aufbereitet.
Michael Landgraf ist Leiter des Religionspädagogischen Zentrums Neustadt an der Weinstraße und Lehrbeauftragter der Universität Landau. Er ist Autor verschiedener Unterrichtsmaterialien, u.a. der Reihe ReliBausteine.
Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM
Referent: Michael Landgraf, Leiter RPZ Neustadt
Teilnehmerkreis: Unterrichtende der Sek.I bzw. GS Klasse 4
Termin: 26.08.2009 (09.30 16.00 Uhr)
Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel
Anmeldung
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27.08.2009 | Dienstliche Fortbildung | 09.049.2708
Eine Welt Unterwegs zu mehr Gerechtigkeit
Das Thema „Eine Welt“ scheint ein wenig aus der Mode gekommen zu sein. Doch Globalisierung, Migration und Tourismus lassen uns täglich spüren: Wir müssen es in allen Fächern ermöglichen, dass unsere Schüler/innen kompetent mit diesen neuen Herausforderungen umgehen lernen. So werden wir in dem Seminar versuchen, die Selbst- und Fremdwahrnehmung zu schärfen und Zusammenhänge in der Welt zu begreifen. Anhand der Themenfelder „Leben und Glauben anderswo“, „Weltweite Gerechtigkeit“, „Mission damals und heute“ und „Fremd sein“ werden für Grund- und Sekundarschulen vielfältige und praxisnahe Materialien ausprobiert. Impulse für das eigene Handeln geben Aktions- und Projektideen sowie Beispiele des Einsatzes für eine gerechtere Welt.
Michael Landgraf ist Leiter des Religionspädagogischen Zentrums Neustadt an der Weinstraße und Lehrbeauftragter der Universität Landau. Er ist Autor der ReliBausteine „Eine Welt“. Im Rahmen kirchlicher Partnerschaftsarbeit bereiste er Afrika, Asien und Lateinamerika und führte dort auch Lehrerfortbildungen durch.
Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM
Referent: Michael Landgraf, Leiter RPZ Neustadt
Teilnehmerkreis: Unterrichtende der Sek. I bzw. GS Klasse 4
Termin: 27.08.2009 (09.30 16.00 Uhr)
Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel
Anmeldung
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04.09. 05.09.2009 | Dienstliche Fortbildung | 09.052.0409
Das zielorientierte Kurzgespräch
(Kooperationsveranstaltung mit dem PTI Drübeck)
„Kann ich Sie mal kurz sprechen?“ - viele Gespräche beginnen mit dieser Auftaktfrage. LehrerInnen reagieren oft mit gemischten Gefühlen: „Der Ort passt nicht, viel Zeit ist auch nicht was kann man da schon besprechen?“ Das Kurzgespräch ist eine Methode, die Mut macht, sich auf diese Gespräche einzulassen. Ziel ist es, einen realitätsbezogenen ersten Handlungsschritt zu erarbeiten.
Pfarrerin Britta Möhring wird Grundlagen und Methodik des Kurzgesprächs vorstellen und in kleinen Übungen Elemente der Methode ausprobieren.
Leitung: Kathrin Drohberg, PTI Drübeck
Referentin: Britta Möhring, PTI Schwerte
Teilnehmerkreis: Unterrichtende im Religionsunterricht aller Schulformen, Unterrichtende an ev. Schulen, andere interessierte Lehrkräfte
Termin: 04.09.2009 (17:00 Uhr) 05.09.2009 (16:00 Uhr)
Tagungsort: PTI, Drübeck
Anmeldung bis zum 04.08.2009 an das PTI Drübeck
Anmeldung |
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07.09. 09.09.2009 | Dienstliche Fortbildung | 09.053.0709
Kursreihe „Theologie für Religionslehrkräfte“: „Schöpfung“
Die christliche Rede vom Kosmos und der Natur als Schöpfung hat mehrere Dimensionen: Zunächst einmal und zuallererst handelt es sich um ein Bekenntnis, dass die Welt nicht das zufällige Produkt materieller Entwicklungsprozesse ist, sondern das Produkt eines bewussten Willens. Dieses Bekenntnis ist Ausdruck eines Selbstverständnisses, dass der Mensch sich nicht selber ins Dasein gerufen hat, aber auch nicht nur einfach in die Welt geworfen wurde. Es ist der Ausdruck des Bewusstseins der Abhängigkeit von einem gütigen Urheber. Es ist darüber hinaus eine antike Weltenstehungstheorie, die auf dem Wissensstand früherer Zeiten Trägerin des Bekenntnisses war. Neuerdings wird diese antike Weltentstehungstheorie von konservativ fundamentalistischen Kreisen unter dem Namen „Kreationismus“ wieder als Konkurrentin der naturwissenschaftlichen Evolutionstheorie ins Feld geführt, so dass, wie zu Beginn der Neuzeit, eine Entscheidung zwischen Wissenschaft und Glauben gefordert wird. Die fundamentale Differenz zwischen Bekenntnis und kosmologischer Theorie wird hier nicht beachtet. Allerdings provoziert auch das Bekenntnis zu einer anfänglich vollkommenen Schöpfung, in die nachträglich das Böse eingedrungen ist, die Theodizeefrage, warum Gott das Böse und das Leiden zugelassen hat und wie sich das mit seiner Allmacht und seiner Allgüte verträgt. Hier bietet sich die Lösung einer „creatio continua“, einer noch im Prozess befindlichen Schöpfung, an, in der Gott noch im Begriff ist, seine Ordnungsmacht gegen die ursprünglichen Chaosmächte durchzusetzen. Der Mensch wäre dann aufgefordert, an diesem weiter wirkenden Schöpfungsprozess mitzuarbeiten. Die Vollendung der Schöpfung und deren Erlösung vom Bösen fielen dann in eins.
Damit verbunden ist eine dritte Dimension der Rede von der Welt als Schöpfung, nämlich die ethische. Das Bekenntnis zu Gott als dem „Schöpfer des Himmels und der Erde“ schließt ein, dass Kosmos und Natur Eigentum Gottes sind und der Mensch dazu beauftragt, sich für deren Erhaltung bzw. Vollendung einzusetzen und ihrer weiteren Zerstörung aufgrund unserer technischen Zivilisation entgegenzuwirken.
Leitung: Dr. Hans-Georg Babke, ARPM
Referent: Privatdozent Dr. Rochus Leonhardt, Universität Hamburg, Institut für Systematische Theologie
Teilnehmerkreis: Interessierte Lehrkräfte aller Schulformen
Termin: 07.09.2009 (14.30 Uhr) 09.09.2009 (13.00 Uhr)
Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar
Anmeldung |
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07.09. 09.09.2009 | Dienstliche Fortbildung | 09.054.0709
Weltweite Reformation von Genf nach Genf:
Mit Calvin in eine neue Zeit aufbrechen
Das Calvinjahr 2009 ist ein willkommener Anlass, die bisherige Reformationsgeschichte unter neuen und erweiterten Gesichtspunkten in den Blick zu nehmen. Es geht dabei nicht nur darum, Calvin und seine Wirkungsgeschichte kennen zu lernen, sondern den Beginn der Neuzeit in einen größeren Zusammenhang zu stellen und so neu zu begreifen, auch mit einzelnen Bausteinen für die Unterrichtspraxis umzusetzen:
• Die Reformation der Flüchtlinge: auf den Spuren der Hugenotten
• Die Reformation der Städte: unterwegs in Basel, Straßburg, Genf
• Luther und Calvin im Gespräch: ein fiktiver Briefwechsel und Disput
• Gottesfrage und Bilderverbot ein Ausflug in die reformierte Kirche
• Die Erinnerung an die Reformation, eine Einladung zur Ökumene
Leitung: Wilhelm Behrendt, Göttingen
Referenten: N. N.
Teilnehmerkreis: Lehrkräfte aller Schulformen
Termin: 07.09.2009 (14.30 Uhr) 09.09.2009 (13.00 Uhr)
Tagungsort: Bildungshaus Zeppelin, Goslar
Anmeldung |
05.10. 09.10.2009 | Dienstliche Fortbildung | 09.063.0510
Herbstferienakademie:
„Gestaltete Wirklichkeit in Kunst und Film“
Die gelungene Verdichtung, faszinierende Vertiefung aber auch befremdende Veränderung von Wirklichkeit als Ergebnis künstlerischer Prozesse ruft Aufmerksamkeit hervor. So entsteht eine Unmittelbarkeit, der man sich kaum entziehen kann. Sicher unterscheiden sich die Geschmäcker, aber es ist ein Privileg der Kunst, herauszurufen aus dem Allgemeinen und das Besondere, Beachtenswerte, Merkwürdige zu profilieren. Wie funktioniert das?
Kreativ und analytisch wollen wir (moderner) Kunst und Filmen begegnen, neue Zugänge erproben.
So werden bei einem Museumsbesuch verschiedene Methoden der Kunstbetrachtung vermittelt. Dabei steht die eigene Aktivität des Betrachters, der individuelle Zugang im Vordergrund. Handlungsorientierte Ansätze sollen dem einzelnen Betrachter ermöglichen, sich einem Kunstwerk entweder verbal oder schriftlich zu nähern und sich dann kommunikativ in der Gruppe darüber auszutauschen.
In dem sich anschließenden praktischen Teil können verschiedene kreative Techniken erprobt werden, die an den besprochenen Kunstwerken orientiert sind. Den Teilnehmern bietet sich hierdurch die Möglichkeit, künstlerische Arbeitsweisen kennen zu lernen, selbst zu erleben und sich damit aktiv mit praktischen Fragen des Bildaufbaus, der Komposition oder der farblichen Gestaltung eines Kunstwerks auseinander zu setzen.
Filme sind das Ergebnis von vielen einzelnen Entscheidungen. Was wird erzählt? Wie wird Spannung erzeugt? An welcher Stelle wird geschnitten? Welche Perspektive wird gewählt? Wo steht die Kamera? Was wird nicht gezeigt? Welche Art von Musik begleitet die Szene?
Johannes F. Sievert, Regisseur und Produzent, stellt uns seinen Film "KomA" zum Thema "Amoklauf" vor und wird uns an entsprechenden Filmausschnitten filmsprachliche Mittel und ihre Wirkung erläutern.
Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit verschiedene Formen der kreativen Filmarbeit auszuprobieren: Bei der Nachvertonung eines berühmten Filmausschnitts werden Geräusche mit einfachen Mitteln selbst produziert und imitiert. Die einfache Herstellung eines Daumenkinos verdeutlicht, wie Trickfilme die Trägheit des Auges nutzen, um Bewegungsillusion (Walt Disney: "illusion of life") zu erzeugen. Bei der Herstellung eines kurzen Films (z. B. einem "Mobile Movie" mit dem Handy) können die einzelnen Schritte der Filmproduktion -- von der Verschriftlichung einer Idee (Exposé, Treatment) über die Ausarbeitung durch Drehbuch und Storyboard bis zu den Dreharbeiten und der Montage in der Postproduktion - nachvollzogen werden.
Natürlich eignen sich die vorgestellten Methoden für die Arbeit im Unterricht.
Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM
Referenten:
Karina Castellini M.A., Kunsthistorikerin und Museumspädagogin, arbeitet freiberuflich für den Museumsdienst Köln (z. B. Museum Ludwig, Wallraf-Richartz-Museum). Sie hat langjährige Erfahrungen mit Führungen durch Sammlungen und Sonderausstellungen (aktuell z. B. "Gerhard Richter", "Künstlerpaare") sowie kreativen Werkstätten mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen; vorher war sie tätig als Lehrerin für Kunst und Deutsch an der Italienischen Schule Köln und als Dozentin an der Europäischen Fachhochschule Brühl.
Michael M. Kleinschmidt, Medien- und Religionspädagoge, arbeitet freiberuflich (u.a. für das Institut für Kino und Filmkultur in Köln) als Referent bei Veranstaltungen (Kino-Seminare, Fortbildungen, Workshops und Vorträge) zum Thema "Film" und ist Autor von medienpädagogischem Begleitmaterial (Film-Hefte, Kino & Curriculum) zu einzelnen Filmen.
Johannes F. Sievert, Regisseur und Produzent, u.a. des mehrfach ausgezeichneten Kurzfilms "KomA" zum Thema "Amoklauf"", Autor des Buches "Blade Runner - Theoretische und filmanalytische Aspekte in Ridley Scotts Blade Runner".
Teilnehmerkreis: Lehrkräfte aller Schulformen
Termin: 05.10.2009 (15.00 Uhr) 09.10.2009 (13.00 Uhr)
Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar
Kursgebühr: € 80,00 pro Person
Anmeldung
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Programm 2009
Bestellungen unter
Tel. 05331-802507,
Fax 05331-802713
auch als PDF-Datei |
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Fernstudiengang Ev. Theologie
startet Herbst 2009
Vom 05.-09.10.2009 findet das erste Kompaktseminar des Fernstudiums Ev. Theologie der Universität Hildesheim in Loccum statt. Das Fernstudium richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen, die berufsbegleitend Ev. Theologie studieren wollen. Mit dem erfolgreichen Abschluss ist die Erteilung der Fakultas für das Fach Ev. Religion verbunden.
Im April erfolgte die Ausschreibung des Studienganges im Nieders. Schulverwaltungsblatt (mit allen Informationen zu den Bewerbungsmodalitäten).
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.uni-hildesheim.de/de/8537.htm
oder
jochum@uni-hildesheim.de
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'braunschweiger beiträge' 125 |
 Meditation: „Und das Habt zum Zeichen, ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen“ (Lukas 2,12) (Robert Fischer)
U-Einheit: Wir fragen nach Tod und Trost (Nicole Rennspieß)
U-Entwurf: Religiöse Motive in der Werbung ein Beispiel (Heiko Lamprecht)
Unterrichtliche Konsequenzen aus den Kompetenzorietierten Bildungsstandards - Was kommt auf die Schulen zu? (Christina Drüke-Noe)
Kompetenzorientierung im Religionsunterricht - Standards und Kompetenzen als neue Leitbegriffe in der Religionspädagogischen Forschung, Praxis und Administration (J. Henning Schluß)
Fachbeitrag: „Wieviel Glauben braucht mein Kind?“ Vortrag am 7. Oktober 2008 in Vechelde - Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Elterninitiative für religiöse Erziehung (Friedrich Weber)
Buchtipps (Wilhelm R. Reinmuth, Jos Schnurer) |
'braunschweiger beiträge' 124 |
Die Reformation in Deutschland
Teil II: Der Bauernkrieg
Autor: Robert Gericke
Inhalt:
Einleitung
Zeittafel
Der Kampf des Ackermanns um Recht, um die Gerechtigkeit
Vorschläge zur Strukturierung
(für eine möglichst selbstständige Herangehensweise an das Thema)
• Annäherung: Bürger und Bauern des frühen 16. Jahrhunderts in der bildlichen Darstellung
• Altes Recht und gute Ordnung bestanden sie in der Erinnerung fort?
• Das Leben auf dem Lande um 1500
• Von himmlischer und irdischer Ordnung und von den Widersprüchen eines christlichen Lebens
• Die "12 Artikel" der Bauernschaft
Zur Vertiefung
• Nur Theologenzank um das Paradies (auf Erden)?
• Zwei Gottesmänner predigen Gewalt
Zur Diskussion: >Gerechtigkeit Staatsgewalt Widerstand<
• Folgen des Bauernkrieges
• Bewertung des Bauernkrieges durch Zeitgenossen
• Ein-Griff in die Geschichte: Thomas Müntzer und die DDR
• Zur Diskussion in der Geschichtswissenschaft
Zur Vertiefung
Weiterführende Literatur und andere Medien |
Die Reformation in Deutschland - Teil I |
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Neue Arbeitshilfe für den Religions- und Geschichtsunterricht
Robert Gericke, "Die Reformation in Deutschland", Teil 1
Mit den Beiheften: "Martin Luther und die Juden" und "Argula von Grumbach" und der "Fall des Arsacius Seehofer", hrsg. von Hans-Georg Babke, Wolfenbüttel 2006 (insgesamt 127 S.)
Preis: 10,00 € zu beziehen über das ARPM Wolfenbüttel
Dem 1. Teil der Arbeitshilfe sollen in Kürze zwei weitere Teile folgen. |
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Religionslehrer auf der Schulbank
Kongress der Landeskirche Braunschweig
zu einer Reform des Unterrichts

"In Deutschland wird Bildung als Wissen verstanden.
Das muss sich ändern, auch im Religionsunterricht"
Pfarrer Hans-Georg Babke
weiter lesen...
Kongress-Fotos |
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