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Programm-Gesamtübersicht:

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rbw März 2017
rbw April 2017
rbw Mai 2017
rbw Juni 2017
rbw August 2017
rbw September 2017
rbw Oktober 2017
rbw November 2017
rbw Dezember 2017

rbw Vorschau 2018

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Programm 2017

Programm 2017

Bestellungen unter
Telefon +49 (0) 5331-802 504,
Fax +49 (0) 5331-802 713

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SchulseelensorgeWeiterbildung Schulseelsorge –
Braunschweiger Beitrag

Der Trend zur Ganztagsschule hat dazu geführt, dass die Schule nicht mehr nur ein begrenzter Lernraum ist, sondern sich zu einem Lebensraum entwickelt hat. Dementsprechend wirkt sich das, was für das Leben von Schülerinnen und Schülern sowie von Lehrkräften außerhalb der Schule bedeutsam ist, was es prägt und belastet, stärker als früher im Schulleben aus. Damit hat auch der Bedarf an lebensorientierender Beratung zugenommen. Mit unserer Schulseelsorge-Weiterbildung möchten wir Lehrkräfte befähigen, mit dieser Herausforderung förderlich umzugehen.

Die Weiterbildung wird gemeinsam vom Arbeitsbereich Religionspädagogik und Medienpädagogik (ARPM) und dem Pastoralpsychologischen Dienst der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig verantwortet und durchgeführt.

pf weitere Informationen...

 
 
pf Februar 2017

27.02. – 01.03.2017 Dienstliche Fortbildung | 17010.2702

Update Theologie: "Der sogenannte ‚Missionsbefehl' des Neuen Testaments
und seine problematische Wirkungsgeschichte"

Bis in die gerade erschienene, revidierte Lutherbibel 2017 hat sich eine Überschrift im 28. Kapitel des Matthäusevangeliums hartnäckig gehalten: "Der Missionsbefehl". Ganz besonders in freikirchlichen und evangelikalen Kreisen ist damit eine christliche Verpflichtung und Forderung zur Mission auch gegenüber Juden und Muslimen verbunden. In diesem Seminar sollen zum einen die biblischen Texte mit neuen Forschungsergebnissen untersucht werden. Zum anderen soll die Wirkungsgeschichte besonders von Matthäus 28 betrachtet werden, der in großen Abschnitten der Kirchengeschichte kaum eine Rolle gespielt hat, dafür im 19. Jahrhundert umso heftiger. Schließlich soll die Relevanz von Missionsbemühungen in Kirche, Schule und Alltag einer kritischen Reflexion unterzogen werden.

Leitung: Professor Dr. Hans-Georg Babke, ARPM

Referent: Professor Dr. Bernd Wander, Landeskirchenamt Düsseldorf / Universität Heidelberg

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 27.02. (14.30 Uhr) – 01.03.2017 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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pf März 2017

01.03. – 02.03.2017 Dienstliche Fortbildung | 17011.0103

"Stark im Stress – gesunder Umgang mit Stress und negativen Emotionen"

Stress und negative Emotionen gehören, genau wie angenehme Gefühle auch, zum Schulalltag. Ohne sie ist Schule nicht denkbar. Lang anhaltender Stress oder andauernde unangenehme Emotionen nehmen uns die Freude am Beruf und wirken nicht selten bis in unser Privatleben hinein. Mittel- bis langfristig beeinträchtigen sie auch unsere mentale wie physische Gesundheit.
Das Training "Stark im Stress für Lehrerinnen und Lehrer"(SIS) vermittelt einen wirksamen Überlastungsschutz. Im Training werden auf unterhaltsame Weise wesentliche (neuro-) psychologische Hintergründe des Stress- und Emotionsgeschehens dargestellt, so dass Sie mögliche "Stellschrauben" erkennen und nutzen können. Auf dieser Grundlage werden kleine praxistaugliche Übungen vermittelt, mit deren Hilfe Sie Stress und unangenehme Gefühle im Schulalltag (wie auch im Privaten) beeinflussen können. Zusätzlich erhalten Sie die Möglichkeit, nach der Veranstaltung im Rahmen eines Online-Trainings weiter zu trainieren und ausgewählte Inhalte zu vertiefen.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: Marcus Eckert, Leuphana Universität Lüneburg

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 01.03.2017 (15.30 Uhr) – 02.03.2017 (16.00 Uhr)

Tagungsort: Bildungshaus Zeppelin, Goslar

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01.03. – 02.03.2017 Sonderurlaub | 17012.0103

Fachtagung der Schulleitungsteams von Gesamtschulen im Bereich der Niedersächsischen
Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig:
"Themenschwerpunkt: Individualisierung"

(Kooperationsveranstaltung mit der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschule, Niedersachsen)

Individualisierung wirkt als Schlagwort ungemein. Welcher Umfang verbirgt sich hinter einer individualisierten Arbeit an Schulen? Wo liegen Chancen und Grenzen der Individualisierung im Unterricht? Inwieweit muss sich Schule auch im Umgang mit Kolleginnen und Kollegen auf eine individualisierte Sichtweise einstellen?
Gemäß der inhaltlichen Ausrichtung sind neben schulübergreifenden Workshops auch Phasen für individualisierte schulinterne sowie regionale Besprechungen vorgesehen.
Außerdem wird im Rahmen eines Konferenzteils der Austausch über Informationen aus der Landesschulbehörde möglich sein.
Eine Teilnahme von 2-3 Personen pro Schule ist sehr erwünscht.

Leitung:
Team der IGS Heidberg
Team der IGS Einbeck
Ulla Pleye, GGG Niedersachsen

Referenten:
Susanne Pavlidis, Niedersächsische Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig
N.N.

TN-Kreis: Schulleitungsteams der Gesamtschulen im Bereich der Niedersächsischen Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig

Termin: 01.03. (14.00 Uhr) – 02.03.2017 (16.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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08.03.2017 Dienstliche Fortbildung | 17014.0803

"Christen feiern/gedenken 500 Jahre Reformation –
Das Lutherjahr, ein spannendes Thema für den katholischen und evangelischen Religionsunterricht in Klasse 1-4!"

Wir bieten an diesem Nachmittag die Möglichkeit, sich mit Luthers Lehre vom gnädigen Gott auseinander zu setzen. Gemeinsam wollen wir einen neuen Blick auf das Thema "Martin Luther im Religionsunterricht" über den üblichen historischen Kontext hinaus entwickeln.
Es werden Unterrichtseinheiten und Materialien für die Klassen 1-4 vorgestellt und erarbeitet, um das Thema anschaulich und spannend im Unterricht umzusetzen.

Leitung: Simone Gellrich

Referenten: Dietmar Lakemann, Sarah Lieke, Natascha Krützfeld

TN-Kreis: Evangelische und katholische Lehrkräfte aus dem Grundschulbereich sowie Interessierte

Termin: 08.03.2017 (15.30 – 18.00 Uhr)

Tagungsort: Braunschweig, Pfarrheim St. Christophorus

Weitere Informationen und Anmeldung über: simone.gellrich@nlschb.de

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17.03. – 18.03.2017 17015.1703

anr-Tagung: "Der Beitrag des schulischen Religionsunterrichts zur Demokratieerziehung"

Bis zum Beginn dieses Jahrhunderts hatte es den Anschein, als ob die demokratische Staats- und Gesellschaftsform ein Selbstläufer sei. Totalitäre Staatsformen in vielen Ländern konnten durch starke Bürgerrechtsbewegungen von innen heraus beseitigt werden. Osteuropäische Länder traten der EU bei. In etlichen europäischen Ländern wurde das Fach Citizenship Education zur Herstellung bzw. Stabilisierung demokratischer Einstellungen eingeführt. Und es schien so, dass es in Zukunft nur noch darum gehen würde, die Demokratien – einschließlich der EU selber – fortzuentwickeln hin zu mehr unmittelbaren Partizipationsrechten der Bürgerinnen und Bürger.
Aber das Blatt hat sich gewendet. Die Demokratien sind von innen heraus gefährdet. Durch autokratische Herrscher, die mittels demokratischer Prozeduren an die Macht gespült werden. Sowie durch fundamentalistische Verabsolutierungen partikularer Wahrheitsansprüche gesellschaftlicher Gruppen, die sich gegenseitig hochschaukeln. Und die Religion ist mitten drin. Christentum wie Islam. Es reicht offensichtlich nicht mehr hin, die Demokratieerziehung an ein Fach, Politik, Sozialkunde oder Citizenship Education, zu delegieren. Der Aktionsausschuss niedersächsischer Religionslehrerinnen und Religionslehrer (anr) hat es sich von jeher zur Aufgabe gemacht, den Religionsunterricht unter dem allgemeinen Bildungsauftrag der Schule in einer pluralen Gesellschaft unterzuordnen. Daher stellt sich gegenwärtig die Frage, welchen Beitrag der Religionsunterricht zum gesamtschulischen Bildungsauftrag leisten kann, den Schülerinnen und Schülern Demokratiekompetenz zu vermitteln.

Leitung:
Hermann Abels, Vorsitzender des anr
Martin Schmidt-Kortenbusch, stellvertretender Vorsitzender des anr

TN-Kreis: Mitglieder des anr und interessierte Lehrkräfte

Termin: 17.03. (16.00 Uhr) – 18.03.2017 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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21.03.2017 17017.2103

Dinner und Dialog: "Wege aus der populistischen Bedrohung der Demokratie"

Wachsende populistische Bewegungen in Europa, die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten, Regierungschefs wie Erdogan, Putin oder Orban – es gibt viel Anlass für Sorge um die Zukunft der Demokratie. Eine Sorge, die auch die Kirchen mit deutlichen Appellen zum Ausdruck bringen.
Wie kann eine Reaktion demokratischer Kräfte auf Bedrohungen aussehen, die zunächst auf demokratischem Wege entstanden sind? Welche Stellschrauben gibt es, um die Demokratie zu stärken und Populisten den Wind aus den Segeln zu nehmen?
Prof. Arnulf von Scheliha ist Professor für theologische Ethik und wird aus dieser Perspektive Gründe für das Erstarken populistischer Bewegungen beleuchten und mögliche Ansatzpunkte skizzieren, die mühsam errungenen demokratischen Werte zu schützen.

Leitung:
Professor Dr. Hans-Georg Babke, ARPM
Jutta Salzmann, Evangelische Erwachsenenbildung Niedersachsen
Andreas von Einem, Weststadtgemeinde Braunschweig

Referent: Professor Dr. Arnulf von Scheliha, Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität Münster

TN-Kreis: Öffentliche Veranstaltung

Termin: 21.03.2017 (19.00 – 21.30 Uhr)

Tagungsort: Gemeindezentrum Emmauskirche Weststadt, Muldeweg 5, 38120 Braunschweig

Weitere Informationen und Anmeldung über: Weststadtgemeinde, Tel: 0531-841880

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23.03.2017 Dienstliche Fortbildung | 17018.2303

Nutzung von Tablets im Unterricht
"– Erstzugang und Erprobung–"

Wer ist aktiv für die Menschen, Umwelt, Tiere? Welche Institutionen praktizieren "organisierte" Nächstenliebe? Am Beispiel des Themas "Soziales Engagement in unserer Gesellschaft" wollen wir uns mit dem Einsatz von Tablets im Unterricht und speziell im RU auseinandersetzen. Dabei sind didaktisch und methodisch die Themen Dokumentieren und Präsentieren zu bedenken.
In dieser Fortbildung sollen einfache Methoden vorgestellt werden, die sich für den Unterricht mit Tablets eignen. Das geschieht zunächst mit dem Einsatz der Tablet-Bordwerkzeuge, die von den Teilnehmern in angeleiteten Übungen erprobt werden. Auf diesem Weg werden Vor- und Nachteile sowie die grundsätzlichen Besonderheiten (etwa die integrierte Kamera) dieser Geräteklasse praktisch erfahrbar gemacht.

Schwerpunkte der Fortbildung:

  • Technische, didaktische und persönliche Rahmenbedingungen
  • Gelungene Beispiele
  • Möglichkeiten und Grenzen

Die Nutzung digitaler Vorlagen in Verbindung mit analogen Materialien und Tipps zu Recherche, Datentransfer und Datensicherheit im Unterricht mit Mobilgeräten sind weitere Themen.
Tablets werden den Teilnehmern in der Veranstaltung zur Verfügung gestellt.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referenten:
Hans-Georg Krusche, Realschullehrer, Goslar
Arne Pelka, Studienrat, Göttingen

TN-Kreis: Lehrkräfte der Sekundarstufe I

Termin: 23.03.2017 (09.30 – 16.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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23.03. – 24.03.2017 Dienstliche Fortbildung | 17019.2303

"Religiöser und sonstiger Fundamentalismus als Gegenstand des Religionsunterrichts"

Die westlichen Demokratien scheinen an einem Wendepunkt hin zu autoritären, autokratischen Regierungsformen zu stehen. Die demokratischen Verfassungen erweisen sich in einigen Fällen nur noch als leere Hülle ohne freiheitliche Substanz. Verbunden damit sind häufig religiös-weltanschauliche oder nationalpolitische Fundamentalismen. Was aber sind die Kennzeichen des Fundamentalismus? Und was kann man ihm entgegensetzen? Schülerinnen und Schüler verstehen unter "fundamentalistisch" häufig sehr undifferenziert lediglich so etwas wie "sehr streng". Religionsskeptikern und -kritikern hingegen scheint – im Grunde ebenso undifferenziert – jedwede Form von Religion schon ein Fall von Fundamentalismus zu sein. In dieser Gemengelage entpuppt sich das Thema erstens als ein sehr aktuelles und dringliches, und zweitens sehr gewinnbringendes neues Thema für den Religionsunterricht. Nicht zufällig fällt der Begriff im überarbeiteten KC für die Oberstufe mehrmals. In diesem Fortbildungskurs wollen wir uns daher sowohl theoretisch mit den Entstehungsbedingungen und Phänomenen des Fundamentalismus sowie mit der Frage möglicher Auswege aus der Bedrohung der demokratischen Kultur auseinandersetzen, wie auch Möglichkeiten der unterrichtlichen Umsetzung aufzeigen und erarbeiten: Wie kann man eine nicht-fundamentalistische Religionsausübung von religiösem Fundamentalismus abgrenzen? Und wie kann man das Fach Religion als ein Fundamentalismus-Verhinderungs-Fach gestalten?

Leitung:
Dr. Johannes Kubik, Fachberater Evangelische Religion der Niedersächsischen Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig
Professor Dr. Hans-Georg Babke, ARPM

Referenten:
Professor Dr. Martin Mittwede, Universität Frankfurt a.M., Fachbereich Evangelische Theologie, Religionswissenschaft
Dr. Matthias Micus, Universität Göttingen, Sozialwissenschaftliche Fakultät, Institut für Demokratieforschung

TN-Kreis: Lehrkräfte an Gymnasien und Gesamtschulen, die in der Sekundarstufe II unterrichten

Termin: 23.03. (10.00 Uhr) – 24.03.2017 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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27.03. – 28.03.2017 Sonderurlaub | 17020.2703

Grund- und Förderschulrektorinnen und -rektorenkurs:
"Wenn nichts mehr geht... – Umgang mit Diversität"

(Kooperationsveranstaltung mit der Niedersächsischen Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig)

In scheinbar zunehmendem Maße sehen sich Lehrkräfte herausgefordert, erzieherisch tätig zu werden, damit Unterricht in geordneten Bahnen stattfinden kann. Es häufen sich Klagen über Schülerinnen und Schüler, die in ihrem Sozialverhalten, ihrer Affektkontrolle und in ihrer Fähigkeit zur (Mit-)Arbeit im Unterrichtsgeschehen eingeschränkt sind. Das entsprechende Verhalten kann sowohl auf gesundheitliche Ursachen, wie etwa bei Kindern mit emotional-sozialem Unterstützungsbedarf, zurückgeführt werden, aber auch auf allgemeinen Erziehungsdefiziten basieren.
Zugleich stehen Lehrkräfte und Schulen unter einem hohen Erwartungsdruck hinsichtlich der Ergebnisse und Abschlüsse der ihnen anvertrauten Kinder. Das zeigt sich auch bei Elterngesprächen, wo es durchaus zu kontroversen Positionen bei der Bewertung von Leistungen sowie der Ursachenforschung kommen kann.
In einem Interview mit der SZ fasst Hilbert Meyer, emeritierter Professor für Schulpädagogik dies als "die neuralgischen Punkte des Lehrerberufs" zusammen: "Umgang mit schwierigen Schülern, Arbeit mit Schülern, die die deutsche Sprache kaum oder schlecht beherrschen, Umgang mit Helikoptereltern, die alles unter Kontrolle behalten wollen, und mit Phantomeltern, die man nie zu Gesicht bekommt. Gerade auf diese sozialpädagogischen Anteile des Berufs bereitet das Studium zu wenig vor. Dann braucht man sich auch nicht zu wundern, dass sich ein kleinerer Teil der Lehrer einfach wegduckt und nicht alles an sich herankommen lässt."
Die diesjährige Tagung nimmt diese Beobachtungen zum Anlass, um mit Experten aus Wissenschaft und Praxis Lösungsansätze zu folgenden Fragen zu bedenken:
Wie können Schulleitungen die Kollegen und Kolleginnen kurzfristig begleiten und beratend unterstützen?
Wie kann es gelingen, sich angesichts der vorgegebenen Rahmenbedingungen mittelfristig so aufzustellen, dass Lernerfolg, Arbeitszufriedenheit und eine Miteinander von Schülern, Lehrkräften und Eltern initiiert werden kann?
Prof. Dr. Clemens Hillenbrand von der Fachgruppe Pädagogik und Didaktik bei Beeinträchtigungen des Lernens der Universität Oldenburg wird den Eröffnungsvortrag halten. Er hat neben Fachliteratur zur Didaktik bei Verhaltens- und Unterrichtsstörungen auch Praxismaterial für die Arbeit in den Klassen veröffentlicht und dessen Wirksamkeit erforscht.
Wie immer wird es zu unterschiedlichen Teilaspekten der Thematik Workshopangebote geben, u.a. zu den Themen "Erhaltung der Handlungsfähigkeit bei herausforderndem Verhalten", "Arbeit mit Schülerinnen und Schülern mit autistischem Verhalten in der GS" und "Gelingensbedingungen für ‚Konfliktgespräche' mit Eltern".

Leitung:
Annegret Heumann, Dezernentin, Niedersächsische Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig, Dez. 2
Annegret Ihbe, Niedersächsische Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig, Dez. 2
Heiko Lamprecht, ARPM

Referenten:
Oberlandeskirchenrat Thomas Hofer, Wolfenbüttel
Professor Dr. Clemens Hillenbrand, Fachgruppe Pädagogik und Didaktik bei Beeinträchtigungen des Lernens, Universität Oldenburg
Anke Matthaei, Niedersächsisches Kultusministerium Referat 22 – Grundschulen
Andrea Hoffrogge, Schulpsychologin
Hans Meyer, Schulpsychologe
Frau Kutolowski (FBUQ)
Frau Stenger-Schirowski (SEB)
N.N.
N.N.

Termin: 27.03. (10.30 Uhr) – 28.03.2017 (14.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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29.03. – 31.03.2017 Dienstliche Fortbildung | 17021.2903

"Umgang mit schwierigen Schul- und Unterrichtssituationen – Konflikt und Aggression"

Die Fortbildung setzt bei dem an, was Lehrerinnen und Lehrer im Schul-alltag am stärksten belastet: die Bewältigung schwieriger Situationen in der Klasse, aber auch im Kollegium. Dazu werden "mitgebrachte" schwierige Unterrichtssituationen analog zu einem Modell kollegialer Beratung bearbeitet, nach dem Grundsatz: Die Kompetenzen, die wir brauchen, um Probleme zu lösen, sind in der Gruppe vorhanden – wir müssen aber Wege finden, um sie produktiv für die Lösung der Probleme nutzen zu können. Ziel ist es, durch die im Rahmen der Fortbildung gemachten Erfahrungen und neu erworbenen Kompetenzen Prozesse von Kommunikation und Konflikt- bzw. Aggressionsbearbeitung im eigenen Kollegium zu ermöglichen.

Leitung: Hans-Günter Gerhold, OStD, Salzgitter

Referent: Professor Dr. Herbert Zwergel, Biebertal

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 29.03. (14.30 Uhr) – 31.03.2017 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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pf April 2017

03.04.2017 Dienstliche Fortbildung | 17022.0304

"Neu an einer Schule im Aufbau? – Konzepte und Organisationsformen des Religionsunterrichts"

An Gesamtschulen und Oberschulen stehen Religionslehrkräfte vor besonderen Herausforderungen: Wie sollen sie der Heterogenität ihrer Schülerschaft gerecht werden? Wie gehen sie mit den unterschiedlichen Erwartungen an das Fach um, einerseits die Schülerinnen und Schüler nicht voneinander zu trennen, sondern miteinander ins Gespräch zu bringen und auf der anderen Seite mit dem berechtigen Anspruch von Eltern, für ihre Kinder zwischen den Fächern Religion und Werte und Normen entscheiden zu dürfen? In dieser Fortbildung wird es daher um folgende Aspekte gehen: Organisationsformen des RU, Schulcurriculum als Spiralcurriculum, Aufgabenkultur, Dialogkultur, Umgang mit Leistung.

Leitung:
Dr. Christine Lehmann, IGS Franzsches Feld, Braunschweig
Martin Schmidt-Kortenbusch, IGS Franzsches Feld, Braunschweig

TN-Kreis: Lehrkräfte für Ev. und Kath. Religion an Gesamtschulen und Oberschulen

Termin: 03.04.2017 (09.30 – 16.30 Uhr)

Tagungsort: Tagungshaus Kirchencampus Wolfenbüttel

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09.04. – 16.04.2017 Dienstliche Fortbildung | 17023.0904

Kontextbezogene Fortbildung im Ausland:
"Andalusien – Die Bedeutung des Islam für die Entwicklung der europäischen Kultur"

Im Zentrum der Studienfahrt steht die mittelalterliche islamische Hochkultur im Emirat bzw. Kalifat von Cordoba. Die vom 8.-11. Jahrhundert dauernde Herrschaft der aus Syrien stammenden Umayyadendynastie umfasste den gesamten Südteil der Iberischen Halbinsel. Danach brach das Al-Andalus genannte Reich in mehrere unabhängige Staaten auseinander, die zu schwach waren, der Rückeroberung durch die christlichen Herrscher Europas auf Dauer Widerstand zu leisten. Erst mit der Einnahme Granadas im Jahre 1492 fiel die letzte Bastion des Islam in Spanien.
Die islamische Kultur gehörte zu den Hochkulturen des Mittelalters und hat die Ausbildung der kulturellen Identität Europas wesentlich mitgeprägt. Durch die Kommentierung der Werke der altgriechischen Philosophen durch Avicenna und Averroes wurde die scholastische christliche Theologie nicht unerheblich inspiriert. Auch in der Medizin, den Naturwissenschaften und der Architektur waren die Muslime zu jener Zeit dem Wissensstand der einheimischen Bevölkerung Europas weit überlegen. Unsere noch heute gebräuchlichen Ziffern haben sich aus den in Andalusien verwendeten westarabischen Ziffern entwickelt. Aktuelle Unterrichtswerke in den Fächern Politik und Geschichte gefallen sich darin, den Islam als ein außereuropäisches Phänomen darzustellen, das nicht zur spezifischen kulturellen Identität Europas gehört. Diese Darstellung zeugt nur von bewusster Ignoranz oder mangelnder Kenntnis der Geschichte. In jedem Fall ist sie tendenziös. Unbestreitbar ist jedenfalls, dass die Phase der muslimischen Herrschaft einen wesentlichen Impuls für die europäische Wissenschafts- und Universitätsgeschichte geleistet hat und damit für unsere heutige wissenschaftlich-technische Zivilisation. Umstritten dagegen ist, ob die Phasen der friedlichen Koexistenz zwischen Muslimen, Juden und Christen auf eine tolerante Grundhaltung insbesondere der Umayyaden zurückzuführen sind oder ob es sich angesichts der Benachteiligung der nicht-muslimischen Bevölkerungsgruppen und der gelegentlichen Pogrome eher um einen Mythos handelt.
Stationen der Reise sind Granada, Cordoba, Medina al-Zahra, Sevilla, Cadiz und Malaga.

Vorgespräch: 03.03.2017 (15.30 – 18.00 Uhr), Kirchencampus, Wolfenbüttel

Leitung:
Professor Dr. Hans-Georg Babke, ARPM
Dr. Christa Garms-Babke, Salzgitter

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 09.04. – 16.04.2017

Leistungen: Lufthansa-Flug Hannover-Frankfurt-Malaga, Fluggebühren, DZ-Unterbringung in guten landesüblichen Mittelklassehotels, Halbpension (Frühstück und Abendessen), Transfer in Spanien, Eintrittsgelder lt. Programm, fachkundiger deutschsprachiger Guide, Rundreise in modernem, klimatisiertem Reisebus.
Nicht enthalten: Trinkgelder für Guide, Busfahrer, Hotelpersonal, Reiseversicherungen.

(bereits ausgebucht)

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24.04. – 25.04.2017 Sonderurlaub | 17024.2404

"Rückmeldekultur im pädagogischen Prozess an Gesamtschulen"

Auf dieser Tagung wollen wir uns fächerübergreifend über Funktionen und Formen von Rückmeldungen in pädagogischen Prozessen auseinandersetzen. Ausgehend von der Erkenntnis, dass ein formatives Feedback eine größere Wirkung für den Lernprozesse hat als summative Noten, wollen wir uns auch mit der Bedeutung von Rückmeldungen für die Beziehungsebene zur Klasse und zum einzelnen Schüler auseinandersetzen. Dabei sollen organisatorische Elemente ebenso zum Tragen kommen wie Auswirkungen auf die Gestaltung des unterrichtlichen Alltags.

Leitung:
Jens Siebert, IGS Franzsches Feld, Braunschweig
Frauke Wunderlich, IGS Wallstraße, Wolfenbüttel

Referent: N.N.

TN-Kreis: Fachbereichsleitungen an Integrierten Gesamtschulen im Bereich der Niedersächsischen Landeschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig

Termin: 24.04. (14.00 Uhr) – 25.04.2017 (16.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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pf Mai 2017

Landesmuseum09.05.2017 Dienstliche Fortbildung | 17025.0905

"Im Aufbruch. Reformation 1517-1617"
Eine Einführung in die Ausstellung im Landesmuseum

In Kooperation mit dem Braunschweigischen Landesmuseum

"Globalisierung, Medienrevolution, soziale Netzwerke…" – Begriffe, die nicht nur das 21. Jahrhundert prägen. Bereits im 16. Jahrhundert beschleunigt die Erfindung des Buchdrucks die Verbreitung von Neuigkeiten und Ideen genauso stark wie Twitter, WhatsApp und Co. heute. Christoph Kolumbus entdeckt eine neue Welt, Kopernikus verrückt die Erde und in Wittenberg fordert Martin Luther den Papst heraus.
Das Braunschweigische Landesmuseum geht in der Sonderausstellung "Im Aufbruch. Reformation 1517-1617" (07. Mai 2017 bis 19. November 2017) der Frage nach, warum und wieso die reformatorischen Ideen gerade damals auf fruchtbaren Boden fielen, wie sie die mittelalterliche Kirche und Gesellschaft erschütterten und politische Entscheidungen provozierten.
Zu dieser Sonderausstellung gibt es ein Vermittlungsprogramm mit medien- und theaterpädagogischen Angeboten für Schülerinnen und Schüler. In Workshops, Peer Teachings und dialogischen Führungen können sich die Jugendlichen u. a. mit Tablet, Druckstation und Kostümen unter museumspädagogischer Betreuung Inhalte über die Zeit der Reformation erarbeiten. Welche Parallelen lassen sich zwischen der Krise um 1500 und dem Jahr 2017 erkennen? Welche Gemeinsamkeiten oder Unterschiede zwischen Gestern und Heute gibt es? Wie sieht die Zeitenwende heute aus, wie sah sie damals aus?
Im Rahmen dieser Fortbildung können interessierte Lehrkräfte ein Bild von der Ausstellung und den angebotenen Workshops gewinnen und einige Angebote selber ausprobieren.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Wiebke Siemsglüß, Museumspädagogin, Braunschweigisches Landesmuseum

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 09.05.2017 (15.00 – 18.00 Uhr)

Tagungsort: Braunschweigisches Landesmuseum, Haupthaus am Burgplatz, Burgplatz 1, 38100 Braunschweig

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10.05.2017 Dienstliche Fortbildung | 17026.1005

Regionaler Arbeitskreis Fachberatung Religion

Der regionale Arbeitskreis besteht aus Fachberaterinnen und Fachberatern Ev. und Kath. Religion und trifft sich in regelmäßigen Abständen, um Konzepte der Fachberatung zu einzelnen Fragestellungen zu bearbeiten. In diesem Zusammenhang werden aktuelle schulfachliche und thematische Entwicklungen diskutiert und bearbeitet.

Leitung:
Heiko Lamprecht, ARPM
Renate Schulz, BGV Hildesheim

TN-Kreis: Fachberaterinnen Ev. und Kath. Religion im Bereich der Niedersächsischen Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig (geschlossener Teilnehmerkreis)

Termin: 10.05.2017 (09.00 – 13.00 Uhr)

Tagungsort: Niedersächsische Landesschulbehörde Regionalabteilung Braunschweig, Außenstelle Göttingen, Herzberger Landstraße 14

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11.05.2017 Dienstliche Fortbildung | 17027.1105

Geschichten mit Hand und Fuß
"Vom Teilen und Not lindern"

"Wenn jeder gibt, was er hat, dann werden alle satt...", so eindrücklich und klar beschreibt es ein schwungvoll gestaltetes Kirchenlied aus neuerer Zeit. Und genauso eindeutig klingen auch die Worte und Handlungen Jesu bei der wundersamen Brotvermehrung. Ist es also ganz einfach?
Gerade weil die weltweite Entwicklung und deren Folgen den Schülerinnen und Schülern inzwischen immer wieder vor Augen stehen, sollen sie für die Herausforderung wachsender Armut und ungleicher Verteilung auf unserer Erde sensibilisiert werden und sich über Möglichkeiten solidarischen Verhaltens Gedanken machen.
Im Rahmen des Seminars werden einige bewährte Methoden und Zugänge zum komplexen Thema "Teilen" vorgestellt und erprobt. Sowohl die biblische Vorlage der ‚Speisung der 5000' als auch Bezüge zur konkreten Handlungsmöglichkeiten werden mit einbezogen.
Ein breiter Fächer also, der sich für eine Umsetzung im Unterricht öffnet.
Eine Materialsammlung und Verschriftungen werden angeboten.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: Klaus-Dieter Braun, Wolfenbüttel

TN-Kreis: Lehrkräfte an Grundschulen

Termin: 11.05.2017 (14.30 – 17.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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16.05. – 17.05.2017 Sonderurlaub | 17028.1605

Konferenz für Fachleiterinnen und Fachleiter sowie Fachberaterinnen und
Fachberater für evangelischen Religionsunterricht an Berufsbildenden Schulen
"Interreligiöse Kompetenzen in der Ausbildung verorten?!"

Zum Wissen über andere Religionen gehört ebenso die Erkenntnis, dass Dissens nicht übergangen oder verdrängt wird. Wie dieser hohe Anspruch, der eine große Ambiguitätskompetenz voraussetzt, verwirklicht werden und in die Ausbildungsstrukturen des BRU einziehen kann, wird die fachlichen Inputs in dieser Konferenz prägen.

Leitung:
Heiko Lamprecht, ARPM
Bettina Wittmann-Stasch, RPI Loccum

TN-Kreis: Fachleiterinnen und Fachleiter sowie Fachberaterinnen und Fachberater für evangelischen Religionsunterricht an Berufsbildenden Schulen

Termin: 16.05. (10.00 Uhr) – 17.05.2017 (16.00 Uhr)

Tagungsort: RPI Loccum

Anmeldungen über: RPI Loccum, Silvia Blase, Tel. 05766-81143, silvia.blase@evlka.de

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17.05.2017 Dienstliche Fortbildung | 17029.1705

"Mit Klangschalen auf Entdeckungstour"

Die Klangmassage wirkt sich sowohl positiv auf die Stressverarbeitung aus, so dass der gesamte Organismus wieder ins Gleichgewicht kommen kann, als auch fördernd auf die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. Wir bieten an diesem Nachmittag die Möglichkeit, die Klangmassage praktisch durch Spüren, Hören und Fühlen zu entdecken und zu erleben. Anhand der eigenen praktischen Erfahrung wollen wir gemeinsam Möglichkeiten von Stille und Klang für die eigene Praxis im Religionsunterricht diskutieren sowie Ideen und Beispiele kennenlernen und austauschen.
Anmeldeschluss: Um besser planen zu können und für alle TeilnehmerInnen genügend Material bereitzustellen, bitten wir Sie um verbindliche Zusagen bis zum 07. Mai 2017.
Bei zu hoher Teilnehmerzahl werden die Anmeldungen in eingehender Reihenfolge berücksichtigt.

Leitung: Natascha Krützfeld und Sarah Lieke

Referentin: Daniela Frier, Klangpädagogin nach Peter Hess

TN-Kreis: Evangelische und katholische Lehrkräfte aus dem Grundschul- und Sekundarbereich I sowie Interessierte

Termin: 17.05.2017 (17.00 – 19.30 Uhr)

Tagungsort: Grundschule Dungelbeck, Festanger 44, 31226 Peine

Weitere Informationen und Anmeldung über: natascha.kruetzfeld@htp-tel.de oder sarah.lieke@gmx.de

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17.05 – 19.05.2017 Dienstliche Fortbildung | 17030.1705

Update Theologie: "Menschenwürde – Spannungen zwischen dem neuzeitlichen
und dem reformatorischen Verständnis vom Menschen"

Der Begriff der Menschenwürde hat in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg Eingang gefunden in westliche Verfassungstexte und in Menschenrechtserklärungen. Verbunden damit ist die Vorstellung vom Menschen als einem sittlich autonomen Wesen, das Anspruch auf die Achtung seiner Freiheitsrechte hat und als Selbstzweck respektiert werden muss. Seit Renaissance und Aufklärung wurde die herausragende Stellung des Menschen mit dem Vernunftbesitz begründet. Theologisch wurde eine Verbindung zwischen der Würde des Menschen und der biblischen Auskunft von dessen Gottebenbildlichkeit hergestellt. Dabei wurde die Vernunft vor allem als Ort des von Natur aus eingepflanzten moralischen Wissens angesehen. Sünde nach diesem Verständnis ist lediglich die Abwesenheit des moralisch Guten, zu dem der Mensch von Natur aus eigentlich fähig ist. Zwar konnte auch Luther die Vernunft als das Beste am Menschen würdigen. Gleichzeitig aber betonte er, dass auch sie unter der Macht der Sünde, unter dem menschlichen Willen zur Eigenmächtigkeit stehe. Die Frage ist, ob und ggf. wie sich diese Spannung auflösen lässt und ob es dem Protestantismus gelingen kann, sein tendenziell negatives Menschenbild aufzugeben, ohne dass dabei die zentrale Lehre von der externen Rechtfertigung aufgeweicht werden muss.

Leitung: Professor Dr. Hans-Georg Babke, ARPM

Referent: Professor Dr. Dr. Werner Brändle, Universität Hildesheim/Reichenau

TN-Kreis: Interessierte Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 17.05. (14.30 Uhr) – 19.05.2017 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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Landesmuseum18.05.2017 Dienstliche Fortbildung | 17031.1805

"Im Aufbruch. Reformation 1517-1617"
Eine Einführung in die Ausstellung im Landesmuseum

In Kooperation mit dem Braunschweigischen Landesmuseum

"Globalisierung, Medienrevolution, soziale Netzwerke…" – Begriffe, die nicht nur das 21. Jahrhundert prägen. Bereits im 16. Jahrhundert beschleunigt die Erfindung des Buchdrucks die Verbreitung von Neuigkeiten und Ideen genauso stark wie Twitter, WhatsApp und Co. heute. Christoph Kolumbus entdeckt eine neue Welt, Kopernikus verrückt die Erde und in Wittenberg fordert Martin Luther den Papst heraus. Das Braunschweigische Landesmuseum geht in der Sonderausstellung "Im Aufbruch. Reformation 1517-1617" (07. Mai 2017 bis 19. November 2017) der Frage nach, warum und wieso die reformatorischen Ideen gerade damals auf fruchtbaren Boden fielen, wie sie die mittelalterliche Kirche und Gesellschaft erschütterten und politische Entscheidungen provozierten.
Zu dieser Sonderausstellung gibt es ein Vermittlungsprogramm mit medien- und theaterpädagogischen Angeboten für Schülerinnen und Schüler. In Workshops, Peer Teachings und dialogischen Führungen können sich die Jugendlichen u. a. mit Tablet, Druckstation und Kostümen unter museumspädagogischer Betreuung Inhalte über die Zeit der Reformation erarbeiten. Welche Parallelen lassen sich zwischen der Krise um 1500 und dem Jahr 2017 erkennen? Welche Gemeinsamkeiten oder Unterschiede zwischen gestern und heute gibt es? Wie sieht die Zeitenwende heute aus, wie sah sie damals aus?
Im Rahmen dieser Fortbildung können interessierte Lehrkräfte ein Bild von der Ausstellung und den angebotenen Workshops gewinnen und einige Angebote selber ausprobieren.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Wiebke Siemsglüß, Museumspädagogin, Braunschweigisches Landesmuseum

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 18.05.2017 (15.00 – 18.00 Uhr)

Tagungsort: Braunschweigisches Landesmuseum, Haupthaus am Burgplatz, Burgplatz 1, 38100 Braunschweig

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30.05.2017 Dienstliche Fortbildung | 17032.3005

"Neue Kurzfilme – Gewinnen Sie einen Überblick!"

Um mit Schülerinnen über lebensweltliche Situationen zu ethischen und religiösen Fragestellungen schnell und prägnant ins Gespräch zu kommen, bieten sich Kurzfilme auch aufgrund ihrer Unmittelbarkeit an. Deshalb erwirbt die Medienzentrale unserer Landeskirche immer wieder qualitativ hochwertige neue Kurzfilme für den Unterrichtseinsatz, die sonst nicht im "Netz" oder "TV" zu requirieren sind. Kurz nach der Medienbörse 2017 stellen wir Neuerwerbungen vor und diskutieren Möglichkeiten des Unterrichtseinsatzes.
Über die Veranstaltung hinaus bieten wir Beratung und Begleitung bei medienpädagogischen Projekten (auch im Rahmen von Projektwochen).

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: Torben Hochfeld, ARPM

TN-Kreis: Lehrerinnen und Lehrer, Pfarrerinnen und Pfarrer, Diakoninnen und Diakone

Termin: 30.05.2017 (15.00 – 18.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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31.05.2017 Dienstliche Fortbildung | 17033.3105

"Wegweiser für das Leben – Mit Mose Stärken und Schwächen erkennen und
die Möglichkeiten für ein Friedenstiftendes Miteinander entdecken"

Die Geschichte des Moses ist eine spannende, ereignisreiche Erzählung mit viel Wendungen. Immer wieder sorgen Geschehnisse dafür, dass Mose sich neu orientieren und dann mit neuen Kräften auf den Weg machen muss, den er nur erahnen kann. Letztlich vertraut er auf Gott und dessen Verheißungen. Auf dieser Grundlage gelingt es ihm, nicht nur selbst, sondern gemeinsam mit dem Volk der Israeliten, die Sklaverei hinter sich zu lassen und trotz Gefährdungen und Schwierigkeiten vertrauensvoll auf den beschwerlichen Weg ins zugesagte Land zuzusteuern.
Die Erzählungen rund um Mose und das Volk Israel bieten für unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur spannende Teilgeschichten, sondern auch "Projektionsflächen" für eigene Beobachtungen und Erlebnisse.
Mit kreativen Methoden werden diese Prozesse rund um die Frage von "Wegweisern" und "Wegweisung" angebahnt.
Eine Materialsammlung soll zur Nachahmung anregen.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Ute-Agnes Guth, Fachberaterin Ev. Religion

TN-Kreis: Lehrkräfte der Grundschulen

Termin: 31.05.2017 (15.00 – 18.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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pf Juni 2017

07.06. – 09.06.2017 Dienstliche Fortbildung | 17034.0706

Vokationstagung: "Herausforderung Vielfalt"

"Sie werden merken: Die sind ganz schön heterogen!" – So lautet eine häufig gehörte Vorwarnung bei Unterrichtsbesuchen.
Aber was heißt das genau – und was heißt das insbesondere im Fach Religion?
Dass unsere Schulklassen nicht homogen zusammengesetzt sind, ist eine Binsenweisheit. Doch inwiefern sind sie vielfältig, unterschiedlich oder "heterogen"? In einem ersten Durchgang wollen wir uns im Rahmen der Vokationstagung dieser Frage zuwenden. Sodann gilt es zu klären: Was können, sollen, müssen wir den unterschiedlichen Schülerinnen und Schülern beibringen – und wie wirkt sich deren Unterschiedlichkeit auf Aufgaben, Methoden und Lernorganisation aus? Und zuletzt: Inwiefern ist dieser Unterricht konfessionell "evangelisch"?
Der Fortbildungsteil der Vokation bietet Schritt für Schritt praktische Übungen von der Wahrnehmung der Schülerinnen und Schüler über die Formulierung und Differenzierung von Zielen bis hin zur Wahl und zur Variation von Aufgaben und Methoden.
Einiges werden wir selbst erproben – und alles gemeinsam reflektieren.
Die Organisation konfessionellen Religionsunterrichts als gemeinsame Aufgabe von Staat und Kirche gem. Art. 7, 3 GG und die damit verbundenen Fragestellungen sind ein weiteres Thema der Vokationstagung. Die Überreichung der Vokationsurkunden findet in einem Abschlussgottesdienst statt.
Gerhard Ziener ist Pfarrer und Dozent für Lehrerbildung am Pädagogisch-Theologischen Zentrum Stuttgart Birkach. Als Experte zum Thema Kompetenzorientierung in der Praxis hat er deutschlandweit in zahlreiche Fortbildungen mit Kollegien und Schulleitungen gearbeitet, sowie Standardwerke veröffentlicht. Zuletzt ist das Buch "Herausforderung Vielfalt: Kompetenzorientiert unterrichten zwischen Standardisierung und Individualisierung" von ihm erschienen.

Leitung:
Professor Dr. Hans-Georg Babke, ARPM
Heiko Lamprecht, ARPM

Referenten:
Gerhard Ziener, PTZ Stuttgart
Oberlandeskirchenrat Thomas Hofer, Wolfenbüttel
RSD Stefan Hetzer, Niedersächsische Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig

TN-Kreis: Geschlossener Teilnehmerkreis

Termin: 07.06. (15.00 Uhr) – 09.06.2017 (16.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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19.06. - 20.06.2017 Sonderurlaub | 17035.1906

Studientag "Konfessionell-kooperativer RU in der Praxis"

Seit 1998 gibt es in Niedersachsen die Möglichkeit, konfessionell-kooperativen Religionsunterricht zu beantragen, was eine zunehmende Zahl von Schulen aus unterschiedlichen Gründen nutzt. Zu fragen bleibt, in welcher Weise der konfessionell-kooperative Religionsunterricht seinem Namen gerecht wird, das heißt, inwiefern die unterschiedlichen Perspektiven der beiden christlichen Konfessionen in ihrer jeweils eigenen Plausibilität auch zur Geltung kommen. Welche Didaktik ist notwendig, um "Gemeinsamkeiten wahrzunehmen und Unterschieden gerecht zu werden"?
Wie verändert sich der Religionsunterricht, wenn eine bestimmte Anzahl von Kindern und Jugendlichen der jeweils anderen Konfession daran teilnimmt, was bedeutet Konfessionalität im konfessionell-kooperativen Religionsunterricht?
Auf dem Hintergrund solcher konzeptioneller Überlegungen geht es in der Fortbildung vor allem um praktische Fragen: Unterrichtsimpulse, Materialien, Methodik und Didaktik der Konfessionellen Kooperation.

Leitung: Stefanie Mach, Fachseminarleiterin Ev. Religion, Studienseminar Helmstedt

Referent: Heiko Lamprecht, ARPM

TN-Kreis: Referendarinnen und Referendare des Studienseminar Helmstedt (geschlossener Teilnehmerkreis)

Termin: 19.06. (15.00 Uhr) – 20.06.2017 (14.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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26.06. – 30.06.2017 Dienstliche Fortbildung | 17036.2606

Sommerferienakademie 2017
"Die Religion und Europa"

(Kooperationsveranstaltung mit der Bildungsabteilung des Bischöflichen Generalvikariats der Diözesen Hildesheim und Osnabrück)

Die Entwicklung Europas ist ohne das Christentum nicht denkbar. Auf der Suche nach einer gemeinsamen europäischen Identität sehen es nicht wenige als das Fundament Europas, das Grundwerte geschaffen hat und auf dem wesentliche geistige, soziale und politische Ideen und Projekte fußen. Ebenso war das Christentum in der Gestalt der großen Kirchen auch Mitspieler in einer europäischen Politik, die geprägt war von Auseinandersetzungen um Macht und Einfluss. Der kirchliche Autoritäts- und Offenbarungsglaube nahm Einfluss auf Staat und Politik; er verweigerte sich modernen Vorstellungen von Menschenrechten und Aufklärung bis ins 20. Jh. hinein.
Die Sommerakademie will den Einflüssen der Religion auf die europäische Entwicklung nachspüren und diese diskutieren – sowohl historisch, mehr noch mit einem Blick auf aktuelle Strömungen und Entwicklungen.
Wir laden herzlich dazu ein.

Leitung:
Ulrich Kawalle, Bischöfliches Generalvikariat Hildesheim
Jens Kuthe, Bischöfliches Generalvikariat Osnabrück
Heiko Lamprecht, ARPM, Ev.-luth. Landeskirche Braunschweig
Dr. Andreas Mertin, Hagen

Referenten:
Professor Dr. Dr. Michael N. Ebertz, Soziologe und Theologe, Prof. an der Kath. Hochschule Freiburg
Professor Dr. Martin Jung, Universität Osnabrück
Dr. Aaron Langenfeld, wissenschaftl. Mitarbeiter am Institut für Kath. Theologie und Geschäftsführer des Zentrums für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften der Universität Paderborn
Dr. Peter Schreiner, Leiter des Comenius-Instituts, Münster

TN-Kreis: Religionslehrerkräfte der Sekundarstufen I und II

Termin: 26.06. (14.30 Uhr) – 30.06.2017 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Bischöflische Akademie Aachen, Leonhardstr. 18-20, 52064 Aachen

Weitere Informationen und Anmeldungen über: Ulrich Kawalle StD i.K., Tel.: 05121-307285, ulrich.kawalle@bistum-hildesheim.de und Christa Holze, Tel.: 05121-307287, christa.holze@bistum-hildesheim.de

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pf August 2017

10.08.2017 Dienstliche Fortbildung | 17037.1008

Religionspädagogischer Arbeitskreis Schulkindbetreuung
"Auf den Spuren Martin Luthers – Mit Schulkindern die Reformation entdecken"

Am 31. Oktober eines jeden Jahres erinnern wir uns als Kirche an Martin Luthers "95 Thesen". Hinter diesen Thesen verbergen sich Luthers Einsichten, die er aus seiner intensiven Auseinandersetzung mit der Bibel gewonnen hat.
Mit der Veröffentlichung seiner Erkenntnisse wandte er sich gegen Missstände in der damaligen Kirche und wollte die Menschen ermutigen, über den christlichen Glauben neu nachzudenken und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Erfindung des Buchdrucks machte es möglich, dass sich Luthers Gedanken in Windeseile verbreiteten.
Im Jahr 2017 liegt die Veröffentlichung von Luthers Thesen 500 Jahre zurück – für uns ein Anlass zu fragen, was Luthers Erkenntnisse heute noch aktuell sein lässt.
Anknüpfend an Stationen aus seinem bewegten und wechselvollen Leben werden wir zentrale Themen der Reformation erarbeiten und anhand unterschiedlicher Methoden Möglichkeiten der Umsetzung in der Arbeit mit Schulkindern erproben
Der Arbeitskreis wird in Kooperation mit der Fachberatung Kindertageseinrichtungen durchgeführt.

Leitung:
Heiko Lamprecht, ARPM
Kerstin Pustoslemsek, Fachberatung Kindertageseinrichtungen

TN-Kreis: Mitarbeitende aus Hort- und Schulkindbetreuung

Termin: 10.08.2017 (09.00 – 16.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

Anmeldung über: Fachberatung Kindertageseinrichtungen, Telefon: 05331/802-538, fachberatung-kita@lk-bs.de

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17.08.2017 Dienstliche Fortbildung | 17038.1708

"Die Jonaerzählung – mehr als eine wunderbare Geschichte –
Das Buch Jona "neu" entdecken, erfahren und verstehen"

Viele, die den Namen Jona hören, denken als erstes an einen besonders großen Fisch und an die mit beiden verbundene Novelle. Eindrucksvolle Bilder werden darin lebendig, aber letztlich bleibt eher das Märchenhafte in Erinnerung. Wie kann es gelingen, einen Bezug zwischen der alttestamentlichen Lehrgeschichte und den allgemeinen Erfahrungen unserer Schülerinnen und Schüler herzustellen? Indem wir Jona auf seinem Weg in unterschiedlichen Situationen begleiten, mit ihm Höhen und Tiefen erleben, Angst, Mut und Verzweiflung. Und indem wir im Handeln, Fühlen und Denken Jonas manches Vertraute entdecken.
Mit unterschiedlichen methodischen Zugängen (z. B. Bildbetrachtung, Arbeit mit Standbildern, Verklanglichung, Textarbeit, Fantasiereise…) wollen wir einzelne Etappen der Jonageschichte bedenken und mit Jona erleben, wie es gelingen kann, sich auf Unbekanntes einzulassen und im Vertrauen auf Gott neue Wege zu gehen.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Stefanie Mach, Fachseminarleiterin Ev. Religion, Studienseminar Helmstedt

TN-Kreis: Lehrkräfte der Grundschulen

Termin: 17.08.2017 (15.00 – 18.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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21.08. – 23.08.2017 Sonderurlaub | 17039.2108

"Kirchen als Orte des Lernens"

Kirchenpädagogische Begehungen verleihen alten Steinen neue Sprache. Wie dies auch für den Religionsunterricht an Berufsbildenden Schulen genutzt werden kann, soll Inhalt dieser Fortbildung sein. Auch die Wahrnehmung von Unterschieden im Kirchenverständnis zwischen evangelischer und katholischer Auffassung werden ihren Platz haben.

Leitung:
Heiko Lamprecht, ARPM
Bettina Wittmann-Stasch

Referentin: Dorothee Prüssner, Kirchenpädagogin, Goslar

TN-Kreis: Referendarinnen und Referendare des Studienseminar Helmstedt (geschlossener Teilnehmerkreis)

Termin: 21.08.2017 (15.00 Uhr) – 23.08.2017 (14.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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31.08.2017 Dienstliche Fortbildung | 17040.3108

"Mit dem SMART-Board unterrichten – Refresherkurs"

Machen Sie die Möglichkeiten der elektronischen Tafel für Ihren (Religions-)Unterricht fruchtbar!
Bei der Visualisierung und der Strukturierung von Unterrichtsinhalten kann eine interaktive Tafel wie etwa das SMART-Board als motivierendes und schüleraktivierendes Medium genutzt werden. Auf die dabei entstehenden Übersichten kann im folgenden Doppeljahrgang wieder zurückgegriffen werden, etwa zur Erhebung der Lernausgangslage bzw. Rekapitulation. Zugleich kann man diese Übersichten auch zur Einordnung neuer Wissensbestände nutzen. Didaktische Gesichtspunkte und technische Möglichkeiten werden exemplarisch am Beispiel des Themas "Jesus Christus und seine Zeit" veranschaulicht. So etwa geographische Aspekte und soziale und kulturelle Rahmenbedingungen der damaligen Umwelt.
Der Kurs bietet eine Einführung in die Arbeit mit den Lesson Activities der Software des SMART-Boards, mit denen man interaktive Lernräume entwickeln und gestalten kann. Dabei entstehen interaktive Karten und Tafelbilder zu unterschiedlichen Themenbereichen.

Der Kurs

  • stellt Beispiele vor, die simpel und motivierend zugleich sind;
  • zeigt die technische und didaktische Systematik, die zugrunde liegt;
  • führt in Grundlagen des SMART-Boards und der SMART Notebook Software ein;
  • ermöglicht begleitete Entwicklung eigener kleiner Projekte auf der Basis der vorgestellten Beispiele;
  • zeigt die Aufwand-Nutzen-Bilanz;
  • macht Lust auf die Nutzung der elektronischen Tafel im Religionsunterricht.

Die Beispiele werden den Teilnehmer/innen zur Verfügung gestellt. Bitte bringen Sie hierfür einen Stick mit.
Die Grundkonzepte sind auch auf andere interaktive Tafeln/Systeme übertragbar.
Die Teilnahme am Grundkurs oder Grundkenntnisse im Umgang mit der interaktiven Tafel sind wünschenswert.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: Hans-Georg Krusche, Realschullehrer, Goslar

TN-Kreis: Lehrkräfte der Sekundarstufe I

Termin: 31.08.2017 (09.30 – 16.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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pf September 2017

05.09.2017 Dienstliche Fortbildung | 17041.0509

"Psalmen, Hoffnung, Zusammenleben"

Psalmworte können für Kinder und Erwachsene gute Begleiter in allen Lebenssituationen sein. Denn die Bildsprache lädt ein, eigenen Befindlichkeiten, Gefühlen und Gedanken Gestalt zu geben und diese zu bearbeiten. So begegnen wir in unterschiedlichen Psalmen den verschiedensten Lebenslagen, Anlässen zur Klage und zum Zorn, zur Freude und zur Dankbarkeit. Ihnen gemeinsam ist die hoffnungsvolle Ausrichtung im Vertrauen auf Gott.
Im Rahmen der Fortbildung werden wir in einer Psalmwerkstatt den Psalmen 23, 91, 103 und 139 mit unterschiedlichen Zugängen begegnen. So wird eine Lerntheke vorgestellt, in der mit Psalmen experimentiert werden kann.
Im Rahmen der Fortbildung wird bewährtes Unterrichtsmaterial vorgestellt und erprobt.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Sabine Emmendörffer-Bülau, Grundschulleiterin, Göttingen

TN-Kreis: Lehrkräfte an Grundschulen

Termin: 05.09.2017 (09.30 – 16.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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07.09.2017 Dienstliche Fortbildung | 17042.0709

"Neue Kurzfilme – Gewinnen Sie einen Überblick!"

Um mit Schülerinnen über lebensweltliche Situationen zu ethischen und religiösen Fragestellungen schnell und prägnant ins Gespräch zu kommen, bieten sich Kurzfilme auch aufgrund ihrer Unmittelbarkeit an. Deshalb erwirbt die Medienzentrale unserer Landeskirche immer wieder qualitativ hochwertige neue Kurzfilme für den Unterrichtseinsatz, die sonst nicht im "Netz" oder "TV" zu requirieren sind. Kurz nach der Medienbörse 2017 stellen wir Neuerwerbungen vor und diskutieren Möglichkeiten des Unterrichtseinsatzes.
Über die Veranstaltung hinaus bieten wir Beratung und Begleitung bei medienpädagogischen Projekten (auch im Rahmen von Projektwochen).

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: Torben Hochfeld, ARPM

TN-Kreis: Lehrerinnen und Lehrer, Pfarrerinnen und Pfarrer, Diakoninnen und Diakone

Termin: 07.09.2017 (15.00 – 18.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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20.09. – 22.09.2017 Dienstliche Fortbildung | 17043.2009

"Umgang mit schwierigen Schul- und Unterrichtssituationen – Konflikt und Aggression"

Die Fortbildung setzt bei dem an, was Lehrerinnen und Lehrer im Schulalltag am stärksten belastet: die Bewältigung schwieriger Situationen in der Klasse, aber auch im Kollegium. Dazu werden "mitgebrachte" schwierige Unterrichtssituationen analog zu einem Modell kollegialer Beratung bearbeitet, nach dem Grundsatz: Die Kompetenzen, die wir brauchen, um Probleme zu lösen, sind in der Gruppe vorhanden – wir müssen aber Wege finden, um sie produktiv für die Lösung der Probleme nutzen zu können. Ziel ist es, durch die im Rahmen der Fortbildung gemachten Erfahrungen und neu erworbenen Kompetenzen Prozesse von Kommunikation und Konflikt- bzw. Aggressionsbearbeitung im eigenen Kollegium zu ermöglichen.

Leitung: Hans-Günter Gerhold, OStD, Salzgitter

Referent: Professor Dr. Herbert Zwergel, Biebertal

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 20.09. (14.30 Uhr) – 22.09.2017 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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22.09. – 24.09.2017 Dienstliche Fortbildung | 17044.2209

"Meditation und Achtsamkeit"

"Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. Ezechiel 36,26"
Die Jahreslosung 2017 wollen wir als roten Faden aufnehmen und auf uns wirken lassen. Die Meditation hilft uns, den fortwährenden Strom der Gedanken zu beruhigen, bewusst im Hier und Jetzt anzukommen und auf unser Inneres zu lauschen. Dabei helfen uns verschiedene Übungen, zu unserer Mitte zu gelangen oder auch die Konzentration auf ein Wort, das trägt.
Wir lernen das Sitzen in der Stille und das meditative Gehen, wir sorgen für uns durch entsprechende Übungen des Leibes und entdecken mithilfe kleiner Übungen, wie wir achtsam und stressfreier in den gewohnten täglichen oder auch in den Anforderungen des Schulalltages leben können. Einen Austausch über eigene Erfahrungen und kurze Theorieimpulse ergänzen die meditativen Einheiten.

Leitung:
Edgar Austen, Schulpfarrer und Mediator in Braunschweig, Meditationslehrer
Herbert Raesch, Pfarrer i.R., ehem. Gemeinde- und Klinikpfarrer in Kassel, Meditationslehrer

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 22.09. (15.30 Uhr) – 24.09.2017 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Bildungshaus Zeppelin, Goslar

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26.09. – 27.09.2017 Dienstliche Fortbildung | 17045.2609

"Instrumentenbau und instrumentales Musizieren mit Kindern"

Sich ein leicht zu spielendes Musikinstrument selber zu bauen, das ist für Kinder wie Erwachsene eine wunderbare Erfahrung.
In dieser Fortbildung besteht die Möglichkeit, sich aus einfachen Ausgangsmaterialien professionelle Instrumente und Klangerzeuger selber herzustellen sowie Methoden ihrer Anwendung kennen zu lernen.
Unter Anleitung des Instrumentenbauers und Musikers Christoph Studer kann dabei aus einer Vielfalt von Instrumenten ausgewählt werden: Von einfachen Effektinstrumenten über verschiedene Trommeltypen bis hin zu raffinierten Klanginstrumenten stehen Materialien zur Verfügung.
Zudem wird es darum gehen, einfache aber effektvolle Anwendungs- und Spielmöglichkeiten der Instrumente kennen zu lernen. In Klanggeschichten, Rhythmusspielen und Liedern kommen die Instrumente zum Einsatz, ohne dass dafür noten- oder musiktheoretische Vorkenntnisse erforderlich sind.
Christoph Studer ist Instrumentenbauer, Rhythmiker und Musikpädagoge, mit Studienaufenthalten in Lateinamerika und Afrika (Trommeln, Tanzen, Instrumentenbau) und langjähriger Arbeit in Schulen, Kindergärten und mit Erwachsenen.
Der Referent wird vor Ort Baumaterialien der Instrumente bereitstellen. Die Kosten dafür sind - je nach den ausgewählten Instrumenten – direkt in der Fortbildung zu entrichten.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: Christoph Studer, Instrumentenbauer, Rhythmiker und Musikpädagoge, Münster

TN-Kreis: Lehrkräfte an Grund- und Sekundarschulen

Termin: 26.09. (15.30 Uhr) – 27.09.2017 (14.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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pf Oktober 2017

18.10. - 20.10.2017 Dienstliche Fortbildung | 17046.1810

Vokationstagung "Herausforderung Vielfalt"

"Sie werden merken: Die sind ganz schön heterogen!" – So lautet eine häufig gehörte Vorwarnung bei Unterrichtsbesuchen.
Aber was heißt das genau – und was heißt das insbesondere im Fach Religion?
Dass unsere Schulklassen nicht homogen zusammengesetzt sind, ist eine Binsenweisheit. Doch inwiefern sind sie vielfältig, unterschiedlich oder "heterogen"? In einem ersten Durchgang wollen wir uns im Rahmen der Vokationstagung dieser Frage zuwenden. Sodann gilt es zu klären: Was können, sollen, müssen wir den unterschiedlichen Schülerinnen und Schülern beibringen – und wie wirkt sich deren Unterschiedlichkeit auf Aufgaben, Methoden und Lernorganisation aus? Und zuletzt: Inwiefern ist dieser Unterricht konfessionell "evangelisch"?
Der Fortbildungsteil der Vokation bietet Schritt für Schritt praktische Übungen von der Wahrnehmung der Schülerinnen und Schüler über die Formulierung und Differenzierung von Zielen bis hin zur Wahl und zur Variation von Aufgaben und Methoden.
Einiges werden wir selbst erproben – und alles gemeinsam reflektieren.
Die Organisation konfessionellen Religionsunterrichts als gemeinsame Aufgabe von Staat und Kirche gem. Art. 7, 3 GG und die damit verbundenen Fragestellungen sind ein weiteres Thema der Vokationstagung. Die Überreichung der Vokationsurkunden findet in einem Abschlussgottesdienst statt.
Gerhard Ziener ist Pfarrer und Dozent für Lehrerbildung am Pädagogisch-Theologischen Zentrum Stuttgart Birkach. Als Experte zum Thema Kompetenzorientierung in der Praxis hat er deutschlandweit in zahlreiche Fortbildungen mit Kollegien und Schulleitungen gearbeitet, sowie Standardwerke veröffentlicht. Zuletzt ist das Buch "Herausforderung Vielfalt: Kompetenzorientiert unterrichten zwischen Standardisierung und Individualisierung" von ihm erschienen.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referenten:
Gerhard Ziener, PTZ Stuttgart
Oberlandeskirchenrat Thomas Hofer, Wolfenbüttel
RSD Stefan Hetzer, Niedersächsische Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig

TN-Kreis: Geschlossener Teilnehmerkreis

Termin: 18.10. (15.00 Uhr) – 20.10.2017 (16.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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24.10.2017 Dienstliche Fortbildung | 17047.2410

"Elterngespräche erfolgreich führen –
Konstruktive Arbeit mit (schwierigen) Eltern"

Die Zusammenarbeit zwischen Schule und dem Elternhaus ist nicht nur eine Gelingensbedinung für schulische Erfolge – konstruktive Zusammenarbeit führt zu mehr Berufszufriedenheit von Lehrkräften. Misslingt die Zusammenarbeit mit Eltern, sind Ärger und Frust auf allen Seiten häufig die Folge.
Dieser Workshop zeigt Wege auf, wie die Zusammenarbeit konstruktiver gestaltet werden kann – auch mit "schwierigen" Eltern und auch für besondere Situationen.
Es werden Kompetenzen zur Innensteuerung (z. B. Ruhigbleiben, konstruktive Umdeutung) als auch konkrete Techniken zur Gesprächssteuerung vermittelt und eingeübt.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: Marcus Eckert, Leuphana Universität Lüneburg

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 24.10.2017 (09.30 – 16.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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25.10.2017 Sonderurlaub | 17048.2510

Regionaler Arbeitskreis Fachberatung Religion

Der regionale Arbeitskreis besteht aus Fachberaterinnen und Fachberatern Ev. und Kath. Religion und trifft sich in regelmäßigen Abständen, um Konzepte der Fachberatung zu einzelnen Fragestellungen zu bearbeiten. In diesem Zusammenhang werden aktuelle schulfachliche und thematische Entwicklungen diskutiert und bearbeitet.

Leitung:
Heiko Lamprecht, ARPM
Renate Schulz, BGV Hildesheim

TN-Kreis: Fachberaterinnen Ev. und Kath. Religion im Bereich der Niedersächsischen Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig (geschlossener Teilnehmerkreis)

Termin: 25.10.2017 (09.00 – 13.00 Uhr)

Tagungsort: Hildesheim

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26.10.2016 Dienstliche Fortbildung | 17049.2610

"Wenn es in der Seele wehtut (Nachdenklich sein – Halt suchen) –
Arbeit mit dem hebräischen Märchen und Psalmen"

Das Leben aller, kleiner und großer, Menschen hat viele Facetten und führt zu ganz unterschiedlichen Erfahrungen und Gefühlen. Es ist gut, sich diese bewusst zu machen, und mit ihnen umzugehen.
Die Geschichte vom Seelenvogel lädt ein, die eigenen emotionalen Befindlichkeiten zu entdecken und zur Sprache zu bringen. Das Bild des Seelenvogels kann zu einer Ausdrucksform werden, sich der eigenen Gefühle bewusster zu werden und mit ihnen umzugehen.
Verse und Psalmen als "Futter für den Seelenvogel" helfen uns zu verstehen, dass Gott den Menschen ein immerwährendes Angebot von Trost und Vertrauen macht.
Eine Materialmappe kann erworben werden und zur eigenen Auseinandersetzung mit der Thematik anregen.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Ute-Agnes Guth, Fachberaterin Ev. Religion

TN-Kreis: Lehrkräfte der Grundschulen

Termin: 26.10.2017 (09.30 – 16.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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pf November 2017

17.11. – 19.11.2017 Dienstliche Fortbildung | 17050.1711

"Gib deiner Seele Stille! – Meditation, Leib- und Atemarbeit, Meditativer Tanz, Textbegegnung"

Ein Wochenende zum Innehalten am Ende des Kirchenjahres: Wir lassen für diese Tage den schulischen Alltag hinter uns, unterbrechen unsere alltägliche Geschäftigkeit, die uns fordert und oftmals überfordert. Wir nehmen das Loslassen und die beginnende Ruhezeit in der Natur zum Anlass, selbst still zu werden und uns nach innen zu wenden. So bereiten wir unserer Seele Raum und verschaffen ihrer leisen Stimme Gehör.
In der Stille der Meditation und der Begegnung mit einem Psalm suchen wir Zugang zu dem, was in der nachfolgenden Adventszeit auf uns zukommt und uns trägt. Leib- und Atemarbeit helfen, die inneren Räume zu öffnen, meditativer Tanz stimmt uns ein auf Begegnung.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Inge Brüggemann, Lehrerin, Meditationslehrerin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Barsinghausen

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 17.11. (15.30 Uhr) – 19.11.2017 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Haus am Steinberg, Goslar

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21.11. – 22.11.2017 Sonderurlaub | 17051.2111

Tagung der Leiterinnen und Leiter von allgemeinbildenden Gymnasien und Gesamtschulen
im Bereich der Niedersäch-sischen Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig
"Aufbruch in die digitale Bildung"

(Kooperationsveranstaltung mit der Niedersächsischen Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig)

Sehr viel später als in den übrigen westeuropäischen Ländern hat mittlerweile auch in deutschen Schulen die flächendeckende Einführung digitaler Unterrichtsmedien stattgefunden. Hierbei werden jedoch unterschiedliche Konzepte verfolgt. Während in einigen Schulen zusätzlich zu den Computer-Arbeitsräumen die Klassenräume mit interaktiven Tafeln als Zentralmedien ausgestattet werden, steht in anderen Schulen außer festinstallierten Projektoren lediglich eine internetfähige Netzwerkinfrastruktur zur Verfügung. Die mobilen Endgeräte einschließlich der Kompatibilitätssoftware müssen von den Lehrkräften und Schülern selbst mitgebracht werden (sog. "Bring your own device"-Strategie). Die Entscheidung für dieses Konzept hat oftmals finanzielle Gründe, weil so die Anschaffung und Wartung der Endgeräte und der Software an die Nutzerinnen und Nutzer delegiert werden können. Zugleich mit der Entscheidung für ein Konzept der technischen Ausstattung fällt aber gewollt oder ungewollt auch eine pädagogische Entscheidung über die Verwendung der digitalen Lernumgebung. Sollen die Geräte im Unterricht lediglich der Präsentation fertiger Produkte – eigener wie fremder – (Power-Point-Präsentationen, Filme, Videos, Karten, Grafiken, Bilder usw.) und der individuellen Internetrecherche dienen? Oder sollen mit ihrer Hilfe gemeinschaftliche Lernprozesse in Gang gesetzt werden (z.B. Vermittlung von Medienkompetenz, wie der Umgang mit Bild-/Filmbearbeitungs- oder Präsentationsprogrammen und die kritische Selektion von Internet-informationen), und sollen prozesshaft Zwischen- bzw. Endergebnisse gemeinschaftlich entwickelt und abrufbar auf einem zentralen Medium gespeichert werden können? Notwendig ist – neben der Klärung der unterrichtlichen Nutzung – auch ein Fortbildungskonzept für die Lehrkräfte. Die Erfahrung hat gezeigt, dass digitale Medien von den Unterrichtenden im Unterricht nicht genutzt werden, wenn sie unsicher im Umgang mit Geräten und Programmen sind. Wie wird von Schulleitungsseite sichergestellt, dass die Lehrkräfte nicht nur punktuell in die Nutzung der Medien eingeführt werden, sondern auch bei ihrer häuslichen Unterrichtsvorbereitung den Umgang damit einüben können? In den Lehrerzimmern schwelt zudem noch immer der Kulturkampf über den Wert digitaler Medien. Während die einen Lehrkräfte den mit ihnen verbundenen Verfall der Schriftkultur sowie der sozialen und kommunikativen Kompetenzen der Lernenden beklagen, betonen andere die Chancen des neuen Lernens mit diesen Medien sowie der Steigerung der beruflichen, gesellschaftlichen und demokratischen Teilhabemöglichkeiten.

Leitung:
N.N., ARPM
Susanne Pavlidis, Niedersächsische Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig
Dr. Jan Eckhoff, Niedersächsische Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig
Dr. Jan-Peter Braun, IGS Lengede
Matthias Kleiner, CJD-Christophorusschule Braunschweig
Matthias Schröder, Lessinggymnasium Braunschweig

Referenten:
Professor Dr. Stefan Aufenanger, Universität Mainz, Institut für Erziehungswissenschaft
N.N., Kulturelles Abendprogramm

TN-Kreis: Leiterinnen und Leiter von allgemeinbildenden Gymnasien und Gesamtschulen im Bereich der Niedersächsischen Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig

Termin: 21.11. (10.00 Uhr) – 22.11.2017 (16.30 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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04.12. – 05.12.2017 Sonderurlaub | 17052.0412

28. Haupt-, Real- und Oberschulrektorinnen und -rektorenkurs
"Jetzt wieder Lehren?!"

(Kooperationsveranstaltung mit der Niedersächsischen Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig)

Vom Lehrer über den Lerncoach zum Moderator und zurück – Konsequenzen für das Schulleitungshandeln.
Weitere Informationen zum Thema werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Leitung:
RSD, Stefan Hetzer, Dezernent, Niedersächsische Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig
Heiko Lamprecht, ARPM

Referenten:
MR Roland Henke, MK Ref. 32, Hannover
Oberlandeskirchenrat Thomas Hofer, Wolfenbüttel
Dr. Andreas Feindt, Münster
Carola Junghans, Oldenburg
N.N.
N.N.

Termin: 04.12. (10.30 Uhr) – 05.12.2017 (14.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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Aktualisierung: 22.02.2017
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