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Programm-Gesamtübersicht:

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rbw September 2016
rbw Oktober 2016
rbw November 2016
rbw Dezember 2016

rbw Vorschau 2017

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Programm 2016

Programm 2016

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Fax +49 (0) 5331-802 713

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SchulseelensorgeWeiterbildung Schulseelsorge –
Braunschweiger Beitrag

Der Trend zur Ganztagsschule hat dazu geführt, dass die Schule nicht mehr nur ein begrenzter Lernraum ist, sondern sich zu einem Lebensraum entwickelt hat. Dementsprechend wirkt sich das, was für das Leben von Schülerinnen und Schülern sowie von Lehrkräften außerhalb der Schule bedeutsam ist, was es prägt und belastet, stärker als früher im Schulleben aus. Damit hat auch der Bedarf an lebensorientierender Beratung zugenommen. Mit unserer Schulseelsorge-Weiterbildung möchten wir Lehrkräfte befähigen, mit dieser Herausforderung förderlich umzugehen.

Die Weiterbildung wird gemeinsam vom Arbeitsbereich Religionspädagogik und Medienpädagogik (ARPM) und dem Pastoralpsychologischen Dienst der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig verantwortet und durchgeführt.

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pf August 2016

15.08. – 16.08.2016 | Sonderurlaub | 16018.0703

Fachtagung für Schulleitungsteams der Integrierten und Kooperativen Gesamtschulen der Regionalabteilung Hannover:
"Strategien für Schulleitungsteams im Umgang mit Belastung und Stressoren"

Kooperationsveranstaltung mit der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschule, Landesverband Niedersachsen

GGG und ARPM bieten mit dieser Kooperationsveranstaltung eine Tagung an, auf der sich nicht nur einzelne Schulleitungsmitglieder, sondern Leitungsteams unserer Schulen gemeinsam qualifizieren und sich miteinander austauschen können. Wir versuchen auf diese Weise, dem Defizit an solchen Tagungen zu begegnen.
Eine Teilnahme von 2-3 Personen pro Schule ist sehr erwünscht.

Leitung:
Professor Dr. Hans-Georg Babke, ARPM
Wolfgang Kuschel, IGS Langenhagen
Dr. Astrid Budwach, IGS Schaumburg

Referent: Marc Ubben, Diplompsychologe, Esens

TN-Kreis: Schulleitungsteams der Gesamtschulen im Bereich der Niedersächsischen Landesschulbehörde, Regionalabteilung Hannover

Termin: 15.08. (15.00 Uhr) – 16.08.2016 (16.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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17.08.2016 | Dienstliche Fortbildung | 16043.1708

"Wegweiser für das Leben"

Mit Mose Stärken und Schwächen erkennen und die Möglichkeiten für ein friedenstiftendes Miteinander entdecken.
Die Geschichte des Mose ist eine spannende, ereignisreiche Erzählung mit vielen Wendungen und einigen Neuorientierungen. Immer wieder sorgen Geschehnisse dafür, dass Mose sich neu orientieren und dann mit neuen Kräften auf den Weg machen muss, den er nur erahnen kann. Letztlich vertraut er auf Gott und dessen Verheißungen. Auf dieser Grundlage gelingt es ihm, nicht nur für sich, sondern für das Volk der Israeliten, die Sklaverei hinter sich zu lassen und trotz Gefährdungen und Schwierigkeiten vertrauensvoll auf den beschwerlichen Weg ins zugesagte Land zuzusteuern.
Die Erzählungen rund um Mose und das Volk Israel bieten für unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur spannende Teilgeschichten, sondern auch "Projektionsflächen" für eigene Beobachtungen und Erlebnisse.
Mit kreativen Methoden werden diese Prozesse rund um die Fragen von "Wegweisern" und "Wegweisung" angebahnt.
Eine Materialsammlung soll zur Nachahmung anregen.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Ute-Agnes Guth, Fachberaterin Ev. Religion

TN-Kreis: Lehrkräfte der Grundschulen

Termin: 17.08.2016 (15.00 – 18.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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22.08. – 24.08.2016 | Sonderurlaub | 16045.2208

"Außerschulische Lernorte nutzbar machen für den BRU!"

Ein grundsätzliches Ziel von außerschulischem Lernen kann darin gesehen werden, Schülerinnen und Schülern Erfahrungen zu vermitteln, welche in der Institution Schule nicht realisiert werden können. Allerdings sollte außerschulisches Lernen eng an den schulischen Unterricht gekoppelt sein, in dem die gesammelten Primärerfahrungen bearbeitet, reflektiert und eingeordnet werden. Insofern finden Konzeptgestaltung, Vorbereitung mit den Lernenden und die Nachbereitung im Unterricht statt. Von der erfolgreichen Verknüpfung der einzelnen Phasen hängen die Lernerfolge der jeweiligen außerschulischen Lernsituation entscheidend ab.
Im Rahmen der Veranstaltung werden unterschiedliche Beispiele vorgestellt und die zugrundeliegenden Konzepte und Planungen bedacht.
Über das Schwerpunktthema hinaus werden grundsätzliche Fragestellungen zu Umsetzung der Rahmenrichtlinien, sowie zu Chancen und Problemen des Religionsunterrichts an Berufsbildenden Schulen besprochen werden.

Leitung:
Heiko Lamprecht, ARPM
Bettina Wittmann-Stasch, RPI Loccum

Referenten:
Dorothee Prüssner, Kirchenpädagogin, Goslar
Edgar Austen, Schulpfarrer, Braunschweig
N.N.

TN-Kreis: Referendare und Referendarinnen niedersächsischer Studienseminare, die Religionsunterricht an der BBS erteilen (geschlossener Teilnehmerkreis)

Termin: 22.08. (15.30 Uhr) – 24.08.2016 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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25.08.2016 | Dienstliche Fortbildung | 16044.1808

"Classroom-Management"

Die Rahmenbedingungen für den Unterricht gestalten sich zunehmend komplexer, nicht zuletzt deshalb, weil die Lerngruppen heterogener werden. Mit anderen Worten: In verschiedener Hinsicht bringen unsere Schülerinnen und Schülern zunehmend unterschiedliche Voraussetzungen mit, die sich auf das Unterrichtsgeschehen auswirken. Konflikte, Belastungen und Frustrationen auf allen Seiten scheinen vorprogrammiert. Natürlich bergen Vielfalt und Verschiedenheit auch Chancen und Bereicherungen im Schulalltag, allerdings nur, wenn die Rahmenbedingungen für das gemeinsame Lernen günstig sind. Aus Erfahrung und aufgrund von Forschungsergebnissen wissen wir um die Bedeutung von zielgerichteter, effektiver Klassenführung. Geschicktes Classroom-Management sorgt dafür, die effektive Lernzeit zu erhöhen, die Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler positiv zu beeinflussen und eine angenehme Lernatmosphäre zu schaffen.
In dieser Fortbildung werden Strategien vermittelt, um diese Ziele möglichst gut und für die Lehrperson ressourcenschonend zu erreichen. Über den klassischen Ansatz des Classroom-Managements hinaus soll der Blick auf die "Schätze", die in der Vielfalt liegen, gelenkt werden.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: Marcus Eckert, Bremen

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 25.08.2016 (09.30 – 16.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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25.08. – 27.08.2016 | Dienstliche Fortbildung | 16046.2808

Weiterbildung Schulseelsorge – Braunschweiger Beitrag
"4. Modul: Seelsorgliche Situationen in der Schule"

In Kooperation mit dem Pastoralpsychologischen Dienst der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig (PPD)

Der Braunschweiger Beitrag zur Schulseelsorge geht von einem professionellen und profilierten Verständnis von Seelsorge aus und unterscheidet sich damit von anderen Schulseelsorgekonzeptionen. Im Zentrum stehen bei uns die Entwicklung einer Sensibilität für die eigenen und fremden Befindlichkeiten, die Fähigkeit zur seelsorglichen Kommunikation unter den Bedingungen der Schule, die Wahrnehmung und Respektierung eigener und fremder Grenzen, sowie die Fähigkeit, angemessen mit akuten Krisensituationen umzugehen, die Einzelne oder die ganze Schule betreffen. Ziel der Weiterbildung ist die Professionalisierung der persönlichen Seelsorgekompetenz.
Im Vordergrund stehen konkrete Situationen in der Schule, die von der Schulseelsorgerin/dem Schulseelsorger gut bewältigt werden müssen, wie etwa besondere individuelle oder gemeinschaftliche Notfälle, Erfahrungen mit Tod, Trauer, Abschied und Trennung. Sodann werden Vernetzungsmöglichkeiten mit anderen schulischen und außerschulischen Beratungsdiensten erarbeitet.
Literaturhinweis: Frank Waterstraat (Hg.), Notfallseelsorge im Einsatz, Wenn plötzlich alles anders ist, Lutherisches Verlagshaus GmbH, Hannover 2008

Leitung:
Bärbel Brückner, Pastoralpsychologischer Dienst
Karl-Peter Schrapel, Pastoralpsychologischer Dienst

Referent: Frank Waterstraat, Hannover

TN-Kreis: geschlossener Teilnehmerkreis

Termin: 25.08. (09.00 Uhr) – 27.08.2016 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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pf September 2016

07.09. – 08.09.2016 | Dienstliche Fortbildung | 16047.0709

"Zukunft des RU – Didaktik des konfessionell-kooperativen RU"

Religionsunterricht wird laut Grundgesetz "in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften erteilt" (Art. 7,3 GG). Deshalb nennt man ihn "Konfessionellen Religionsunterricht".
Die beiden großen christlichen Kirchen verstehen ihren Religionsunterricht als Einladung an alle Schülerinnen und Schüler, unabhängig von deren Bekenntnis, und erklären einander seit vielen Jahren ökumenische Offenheit und Gastfreundschaft. Eine besondere und zwischen den Kirchen verabredete Form dieser Gastfreundschaft ist die konfessionelle Kooperation.
Was bedeutet dies aber für die Konfession des Religionsunterrichts, wenn er von zwei Kirchen verantwortet, aber nur durch eine Lehrkraft abgehalten wird?
Welche Didaktik ist notwendig, um "Gemeinsamkeiten wahrzunehmen und Unterschieden gerecht zu werden"?
Wie verändert sich der Religionsunterricht, wenn eine bestimmte Anzahl von Kindern und Jugendlichen der jeweils anderen Konfession daran teilnimmt, was bedeutet Konfessionalität im konfessionell-kooperativen Religionsunterricht?
Auf dem Hintergrund solcher konzeptioneller Überlegungen geht es in der Fortbildung vor allem um praktische Fragen: Unterrichtsimpulse, Materialien, Methodik und Didaktik der konfessionellen Kooperation.

Leitung:
Professor Dr. Hans-Georg Babke, ARPM
Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: Gerhard Ziener, PTZ Stuttgart

TN-Kreis: Lehrkräfte der Grundschulen und Sekundarstufe I

Termin: 07.09. (15.30 Uhr) – 08.09.2016 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Bildungshaus Zeppelin, Goslar

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13.09.2016 | Dienstliche Fortbildung | 16048.1309

"Ein Hoch auf uns! – Eventkultur und Feiertradition"

Feiern steht gesellschaftlich hoch im Kurs – ob religiös oder säkular: Einschulungen und Konfirmationen werden ausschweifend zelebriert, der Aufstieg in die 1. Bundesliga oder die Weltmeisterschaft zum identitätsstiftenden Großereignis, indische Traditionen wie das Holifest nach Europa gebracht und nun auch in Braunschweig jährlich farbenfroh gefeiert, neue Lieder werden zu Festhymnen. Ein Hoch auf uns? Aber was heißt es eigentlich zu feiern? Wie erlebe ich welche Feste? Welche Festtraditionen und Rituale habe ich? Kenne ich die Anlässe der religiösen Feste, die ich feiere? Feiere ich die Feste einfach, wie sie fallen? Kann ich die Feste anderer Religionen einfach mitfeiern?
Diese Beobachtungen und Fragen zeigen die Relevanz der unterrichtlichen Beschäftigung mit der Praxis des Feierns, die im Mittelpunkt der Fortbildungsveranstaltung stehen soll. Hierzu sollen unterschiedliche Unterrichtssequenzen für alle Doppeljahrgänge der Sekundarstufe präsentiert werden, die die Schülerfragen zum Ausgangspunkt nehmen. Es sollen christliche Traditionen (Konfirmation, Pfingsten) auch durch die Beschäftigung mit anderen Religionen (wieder-)entdeckt, feste Festzeiten (Festkreis) erhellt und durchaus als verlässlicher Gegenpol zur spontanen Eventkultur in den Blick genommen werden. Ebenso soll gezeigt werden, wie die Auseinandersetzung mit Feiertagen anderer Religionen (Sabbat) die Dialogkompetenz lebendig fördern kann. Aber insbesondere möchte diese Veranstaltung – auch über lebendige Medien wie Musikvideos und Comedysequenzen – Sinn und Geschmack für Feste wecken und sie als wertvolle (Zeit-)Räume erschließen und lebendig werden lassen.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Imke Heidemann, Fachseminarleiterin Evangelische Religion, Studienseminar Braunschweig

TN-Kreis: Lehrkräfte der Sekundarstufe I

Termin: 13.09.2016 (09.30 – 16.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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14.09.2016 | Dienstliche Fortbildung | 16049.1409

"Erschließung von Kirchenräumen und ihrer Verweise auf christliche Überlieferungen"

Kirchengebäude und Kirchenräume als Orte des gelebten Glaubens sind mit ihrer Architektur, ihrer Innenausstattung, mit ihren Gemälden und ihrer Musik, mit ihrer Atmosphäre und Ästhetik ausgezeichnete und für jede Schule leicht verfügbare Orte des außerschulischen Lernens. Mit ihrer vielfältigen Symbolik sind sie der Ausdruck des Selbst- und Weltverständnisses früherer und heutiger Menschen, die das endliche Leben eingebettet wissen in eine unendliche transzendente Wirklichkeit. Gemälde und Kirchenfenster sind häufig Illustrationen biblischer oder kirchengeschichtlicher Überlieferungen, an die während der Kirchenerkundung erinnert oder im weiterführenden Unterricht angeknüpft werden kann. Ebenso bieten konfessionelle Besonderheiten die Möglichkeit konfessionskundlichen Lernens. Darüber hinaus ist das Zusammenspiel unterschiedlicher Sinneszugänge ein Vorteil für nachhaltiges Lernen.
In diesem Kurs werden methodische und didaktische Erschließungsmöglichkeiten präsentiert und anschließend auf ihre Übertragbarkeit hin reflektiert.

Leitung: Professor Dr. Hans-Georg Babke, ARPM

Referentin: Dorothee Prüssner, Kirchenpädagogin, Goslar

TN-Kreis: Interessierte Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 14.09.2016 (09.30 – 16.00 Uhr)

Tagungsort: Marktkirche Goslar (Treffpunkt)/Amsdorfhaus, Dorothea-Borchers-Str. 14

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27.09.2016 | Dienstliche Fortbildung | 16051.2709

SMART-Board und RU: "Nach Jesus Christus fragen"

Machen Sie die Möglichkeiten der elektronischen Tafel für Ihren Religionsunterricht fruchtbar!
Die Begegnung mit der Umwelt und der Person Jesu Christi fordert von Schülerinnen und Schülern die Orientierung in einer fremden Welt. Damit Botschaft und Bote verstanden und auf heutiges Denken bezogen werden können, müssen geographische und politische Gegebenheiten, soziale und kulturelle Rahmenbedingungen erschlossen werden.
Bei der Visualisierung und der Strukturierung kann eine interaktive Tafel, wie etwa das SMART-Board, als motivierendes und schüleraktivierendes Medium genutzt werden. Auf die dabei entstehenden Übersichten kann im folgenden Doppeljahrgang wieder zurückgegriffen werden, etwa zur Erhebung der Lernausgangslage bzw. Rekapitulation. Zugleich kann man diese Übersichten auch zur Einordnung neuer Wissensbestände, etwa zu Person (Würdetitel), Handlungen (Heilungswunder) und Botschaft Jesu (Gleichnissen zum Thema "Reich Gottes") nutzen.
In vielen Schulen gibt es SMART-Boards, die entweder wenig oder nur als Projektionsfläche genutzt werden. Dabei kann man sie in unterschiedlichen Unterrichtsphasen auch für einfache Anwendungen einsetzen, Themen im Klassenverband entwickeln und Ergebnisse sichern.
Der Kurs bietet eine Einführung in die Arbeit mit den Lesson Activitys, der Software des SMART-Boards, mit denen man interaktive Lernräume entwickeln und gestalten kann. Dabei entstehen interaktive Karten und Tafelbilder zu unterschiedlichen Themenbereichen.

Der Kurs

  • stellt Beispiele vor, die simpel und motivierend zugleich sind;
  • zeigt die technische und didaktische Systematik, die zugrunde liegt;
  • führt in Grundlagen des SMART-Boards und der SMART Notebook Software ein;
  • ermöglicht begleitete Entwicklung eigener kleiner Projekte auf der Basis der vorgestellten Beispiele;
  • zeigt die Aufwand-Nutzen-Bilanz;
  • macht Lust auf die Nutzung der elektronischen Tafel im Religionsunterricht.

Die Beispiele werden den Teilnehmer/-innen zur Verfügung gestellt. Bitte bringen Sie hierfür einen Stick mit.
Die Grundkonzepte sind auch auf andere interaktive Tafeln/Systeme übertragbar.
Die Teilnahme am Grundkurs oder Grundkenntnisse im Umgang mit der interaktiven Tafel sind wünschenswert.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: Hans-Georg Krusche, Realschullehrer, Medienpädagogischer Berater, Goslar

TN-Kreis: Lehrkräfte der Sekundarstufe I

Termin: 27.09.2016 (09.30 – 16.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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27.09. – 28.09.2016 | Sonderurlaub | 16052.2709

Tagung der Jahrgangsleitungen in Gesamtschulen im Bereich der Niedersächsischen Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig
"Sandwichposition – Jahrgangsleitung als Bindeglied zwischen Schulleitung und Kollegium"

Jahrgangsleitungen in den Schulen gehören zum mittleren Schulmanagement, ohne zum engeren Schulleitungskreis zu gehören. Dementsprechend sind sie auch nur schwach mit weisungsrechtlichen Befugnissen ausgestattet. Das wirkt zurück sowohl auf die Selbstwahrnehmung in der Führungsrolle als auch auf die Fremdwahrnehmung durch die Kolleginnen und Kollegen. Ständig befinden sie sich in der Spannung zwischen den Schulleitungsanforderungen einerseits und den Interessen des Lehrerkollegiums. Die mangelnden rechtlichen Befugnisse müssen durch personale Kompetenzen ausgeglichen werden, wie Kommunikations- und Konfliktfähigkeit, sowie durch ein reflektiertes und habitualisiertes Verständnis der eigenen Rolle.

Leitung:
Susanne Gropp, IGS Wallstraße Wolfenbüttel
Markus Welzel, IGS Wolfenbüttel

Referent: N.N.

TN-Kreis: Jahrgangsleitungen in Gesamtschulen im Bereich der Niedersächsischen Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig

Termin: 27.09. (10.00 Uhr) – 28.09.2016 (16.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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28.09. – 30.09.2016 | Dienstliche Fortbildung | 16053.2809

"Umgang mit schwierigen Schul- und Unterrichtssituationen – Konflikt und Aggression"

Die Fortbildung setzt bei dem an, was Lehrerinnen und Lehrer im Schulalltag am stärksten belastet: die Bewältigung schwieriger Situationen in der Klasse, aber auch im Kollegium. Dazu werden "mitgebrachte" schwierige Unterrichtssituationen analog zu einem Modell kollegialer Beratung bearbeitet, nach dem Grundsatz: Die Kompetenzen, die wir brauchen, um Probleme zu lösen, sind in der Gruppe vorhanden – wir müssen aber Wege finden, um sie produktiv für die Lösung der Probleme nutzen zu können. Ziel ist es, durch die im Rahmen der Fortbildung gemachten Erfahrungen und neu erworbenen Kompetenzen Prozesse von Kommunikation und Konflikt- bzw. Aggressionsbearbeitung im eigenen Kollegium zu ermöglichen.

Leitung: Hans-Günter Gerhold, StD, Salzgitter

Referent: Professor Dr. Herbert Zwergel, Biebertal

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 28.09. (14.30 Uhr) – 30.09.2016 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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pf Oktober 2016

05.10. – 14.10.2016 | Dienstliche Fortbildung | 16054.0510

Kontextbezogene Fortbildung im Ausland:
"Usbekistan: Waren- und Kulturaustausch über die Seidenstraße"

Es nennt sich das Land des ‚Weißen Goldes' (Baumwollanbau), ist mit knapp 450.000 km² größer als Italien und hat eine Bevölkerung von ca. 27 Mio., bestehend aus über 100 Nationen und Völkerschaften. Es handelt sich um Usbekistan, das Land der Wüsten und quirligen Oasen, der Moscheen sowie Minarette und wuchtigen Mausoleen. Seine Geschichte reicht mehr als 3000 Jahre zurück. Viele Nomadenvölker hinterließen keine schriftlichen Quellen. Die Herrschaftsgebiete änderten ständig ihre Grenzen. Mächtige Invasoren prägten das Bild des heutigen Usbekistan: Griechen, Araber, Perser, Mongolen und Russen.
Auf der Großen Seidenstraße, deren einer Zweig durch Usbekistans legendäre Städte Taschkent, Samarkand, Buchara und Chiwa verlief, spielte sich der interkontinentale Fernhandel zwischen Orient und Okzident ab. Deshalb wird Usbekistan, der Knotenpunkt Eurasiens, auch als "Tor zu Zentralasien" bezeichnet. Die Städte, die zu den ältesten der Welt zählen, zeugen noch immer von der märchenhaften Architektur der Timuriden: blaue Kuppeln, glasierte Kacheln und verzierte Minarette aus gelben Lehmziegeln. Usbekistan ist kein geschlossener Kulturraum, keine homogene Nation, sondern eine sowjetische Schöpfung, Stalins Kartenzeichnung aus dem Jahre 1926. Bis in die Gegenwart ist das Land durch die Zeit als Sowjetrepublik geprägt. Davon zeugen Plattenbauten und Wahlergebnisse, die noch heute den autoritären Präsidenten immer wieder bestätigen. Dennoch befindet sich das Land im Umbruch und auf der Suche nach eigener Identität. Viele Jahrhunderte war Zentralasien der Schmelztiegel verschiedenster Kulturen. Ein besonders langlebiges Gut, das über die Seidenstraße transportiert wurde, waren Religionen. Ca. 89% der Bevölkerung sind sunnitische Muslime. Daneben gibt es eine Vielzahl von Minderheiten: schiitische Muslime, russisch-orthodoxe Christen, Angehörige anderer christlicher Konfessionen (der Armenisch-Apostolischen Kirche, der Katholischen Kirche, der Evangelisch-Lutherischen Kirche und diverser protestantischer Gemeinden), Juden, Buddhisten, Bahá'í und Anhänger der Lehren Krishnas. Gegenwärtig erlebt der Islam in den zentralasiatischen Republiken der ehemaligen Sowjetunion eine Wiedergeburt. Obwohl laut Verfassung Religionsfreiheit garantiert wird, werden einzelne (besonders protestantische) Christen und christliche Gemeinden oder Gruppen stark benachteiligt. So werden die geschichtliche Entwicklung der vorhandenen Religionen und hier insbesondere die des Christentums und des Islams Schwerpunkt sein. Darüber hinaus soll das Spannungsfeld bzw. Zusammenspiel der Religionen mit kompetenten Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner analysiert werden.

Vorbereitungstreffen: 18.08.2016 (16.00 – 18.00 Uhr), Kirchencampus Wolfenbüttel, Tagungshaus, Raum Tranquebar
Nachbereitungstreffen: 22.11.2016 (16.00 – 18.00 Uhr), Kirchencampus Wolfenbüttel, Tagungshaus, Raum Tranquebar

Leitung:
Jutta Abendroth, Braunschweig
Dr. Klaus-Peter Schindler, Braunschweig

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

TN-Beitrag: ca. 1.799,-- EUR (EZ-Zuschlag: 170,-- EUR)

Leistungen: Linienflüge mit TURKISH AIRLINES ab Berlin-Tegel über Istanbul nach Tashkent und zurück, Inlandflug von Tashkent nach Ugentsch, Fluggebühren, DZ-Unterbringung in guten Mittelklassehotels, Halbpension (Frühstück und Abendessen) ab dem 2. Tag, Transfers Zugfahrt von Tashkent nach Buchara, Eintrittsgelder, qualifizierte deutschsprachige Reiseleitung, Besichtigungsfahrten im Reisebus, Flughafensteuern, Land- und Sicherheitsgebühren, Kerosinzuschlag. Nicht enthalten: Landesübliche Trinkgelder, Visa-und Visabeschaffungsgebühr von z.Z. 35,-- EUR pro Person, Reiseversicherungen

Termin: 05.10. – 14.10.2016

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17.10. – 18.10.2016 | Sonderurlaub | 16055.1710

"Fachbereiche leiten: Differenzierte Tests in der IGS konzipieren und bewerten"

Auf dieser Tagung wollen wir uns fächerübergreifend über die Gestaltung und den Umgang mit differenzierten Tests an der integrierten Gesamtschule auseinandersetzen. Schwerpunkte bilden neben den Gestaltungsdesigns auch Bewertungs- und Rückmeldungsformen sowie der Umgang mit differenzierten Test in den undifferenzierten Fächern in Jahrgangsstufe 9 und 10.
Bitte eigenes Material mitbringen.

Leitung:
Frauke Wunderlich, IGS Wallstraße, Wolfenbüttel
Jens Siebert, IGS Franzsches Feld, Braunschweig

Referent: N.N.

TN-Kreis: Fachbereichsleitungen an Integrierten Gesamtschulen im Bereich der Niedersächsischen Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig

Termin: 17.10. (14.00 Uhr) – 18.10.2016 (16.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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20.10.2016 | Dienstliche Fortbildung | 16041.1108

"Neue Kurzfilme – Gewinnen Sie einen Überblick!"

Um mit Schülerinnen und Schüler über lebensweltliche Situationen zu ethischen und religiösen Fragestellungen schnell und prägnant ins Gespräch zu kommen, bieten sich Kurzfilme auch aufgrund ihrer Unmittelbarkeit an. Deshalb erwirbt die Medienzentrale unserer Landeskirche immer wieder qualitativ hochwertige neue Kurzfilme für den Unterrichtseinsatz, die sonst nicht im "Netz" oder "TV" verfügbar sind. Im Rahmen einer Sichtungsveranstaltung stellen wir Neuerwerbungen vor und diskutieren Möglichkeiten der Unterrichtseinsatzes.
Über die Veranstaltung hinaus bieten wir Beratung und Begleitung bei medienpädagogischen Projekten (auch im Rahmen von Projektwochen).

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referent: N.N., ARPM

TN-Kreis: Lehrerinnen und Lehrer, Pfarrerinnen und Pfarrer, Diakoninnen und Diakone

Termin: 20.10.2016 (15.00 – 18.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus (Studio, ARPM), Wolfenbüttel

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21.10. – 22.10.2016 | Dienstliche Fortbildung | 16056.2110

Workshop: "Inner Picture Music – Hören & Sehen, Schreiben & Verstehen"

Inner Picture Music – das ist Musik, die Bilder in den Teilnehmenden entstehen lässt. Eine Mischung, die ähnlich wie Filmmusik wirkt. Die beim intensiven Hören entstehenden Bilder können auf verschiedene Weise von den Teilnehmenden ästhetisch dargestellt werden (z.B. durch Zeichnen, Malen, Texte verfassen, Performance).
Zugleich animieren die gehörte Musik und die entwickelten eigenen Produkte zum Nachdenken über sich selbst, die eigenen Wünsche und Träume sowie den geistigen und spirituellen Rahmen, in dem man sich bewegt und sich verantwortet. Inner Picture Music als Impuls und Raum für Identitätsstiftung und Sinnsuche, für Ruhe und Besinnung in einer vielgestaltigen Welt und schnelllebigen Zeit, die dem Einzelnen immer wieder Selbstvergewisserung und Rückbesinnung abverlangt – aber auch als Impuls zur ästhetischen, künstlerischen Entwicklung der eigenen Person.
Zeit für sich, ästhetisches Gestalten und Tun sowie Reflexion und Austausch bestimmen die Atmosphäre dieses Workshops.

Leitung: Dr. Jürgen Osterloh, Diplompädagoge, Komponist und Bassist, IGS Querum/Braunschweig

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen

Termin: 21.10. (14.00 Uhr) – 22.10.2016 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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21.10. – 23.10.2016 | Dienstliche Fortbildung | 16057.2110

"Geh deinen Weg beherzt!" Vertiefungskurs im Herzensgebet für Lehrerinnen und Lehrer

Thematischer Schwerpunkt: Der Trost Gottes

Schwerpunkte des Kurses:

  • Sich neu in der Grundübung des Herzensgebetes einfinden
  • Dem Klang des Wortes nachspüren, Resonanz wahrnehmen
  • Sich öffnen für den Trost, der uns zugesagt ist
  • Im Sitzen in der Stille, in Leibarbeit, Atemerfahrung und im Meditativen Tanz die Ruhe des Herzens vertiefen und in den Schulalltag mitnehmen.

Der Kurs setzt ein Einführungswochenende zum Herzensgebet voraus.

Leitung: Edgar Austen, Schulpfarrer, Braunschweig

Referentin: Inge Brüggemann, Lehrerin, Meditationslehrerin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Barsinghausen

TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulstufen

Termin: 21.10. (15.30 Uhr) – 23.10.2016 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Gethsemanekloster, Goslar-Riechenberg

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26.10.2016 | Dienstliche Fortbildung | 16058.2610

"Wenn es in der Seele wehtut – Nachdenklich sein – Halt suchen – Arbeit mit einem hebräischen Märchen und Psalmen"

Das Leben aller, kleiner und großer Menschen, hat viele Facetten und führt zu ganz unterschiedlichen Erfahrungen und Gefühlen. Es ist gut, sich diese bewusst zu machen und mit ihnen umzugehen.
Die Geschichte vom Seelenvogel lädt ein, die eigenen emotionalen Befindlichkeiten zu entdecken und zur Sprache zu bringen. Das Bild des Seelenvogels kann zu einer Ausdrucksform werden, sich der eigenen Gefühle bewusster zu werden und mit ihnen umzugehen.
Verse und Psalmen als "Futter für den Seelenvogel" helfen uns zu verstehen, dass Gott den Menschen ein immerwährendes Angebot von Trost und Vertrauen macht.
Eine Materialmappe kann erworben werden und zur eigenen Auseinandersetzung mit der Thematik anregen.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referentin: Ute-Agnes Guth, Fachberaterin Ev. Religion

TN-Kreis: Lehrkräfte der Grundschulen

Termin: 26.10.2016 (09.30 – 16.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

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28.10. – 30.10.2016 | Dienstliche Fortbildung | 16059.2810

"Reformation auf dem Weg zurück nach Europa"
Offene Tagung des Brasilien-Netzwerkes der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig

Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums im Jahr 2017 stellt sich nicht nur die Frage, welche Wirkungsgeschichte die Reformation über Kontinentaleuropa hinaus entfaltet hat, sondern auch, wie die reformatorischen Ideen in den Ländern anderer Kontinente rezipiert wurden und welche Rückwirkung möglicherweise diese Rezeption auf die kirchliche Arbeit in Europa gehabt hat. Konkret geht es um folgende Aspekte: Ausbreitung der Reformation in Afrika und Amerika; Auswirkungen der Reformation im fremden Kontext; rückkehrende Impulse aus der Einen Welt; Konsequenzen für die eigene ökumenische Arbeit.

Leitung: Uwe Steinert, Loccum

Referenten:
Professor Dr. Dirk Oesselmann, Evangelische Hochschule Freiburg
N.N.

TN-Kreis: Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II sowie Mitarbeitende im Brasilien-Netzwerk

Termin: 28.10. (18.00 Uhr) – 30.10.2016 (13.00 Uhr)

Tagungsort: Bildungshaus Zeppelin, Goslar

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pf November 2016

09.11. – 11.11.2016 | Dienstliche Fortbildung | 16060.0911

Vokationstagung für Lehrkräfte mit der Fakultas Religion: "Naturwissenschaft und Glaube"

Nicht selten sehen sich Religionslehrkräfte durch die Frage von Schülerinnen und Schülern herausgefordert, wie sich der biblische Schöpfungsglaube mit den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen über die Weltentstehung und die Evolution vereinbaren lässt. Und da ist man als Unterrichtender sehr schnell in einer defensiven Position. Denn in unserer von Naturwissenschaft und Technik geprägten Zivilisation weisen deren Antworten von vornherein eine größere Plausibilität auf. Und nicht selten werden dann ad hoc mehr oder weniger gut reflektierte Antworten gegeben: Entweder, dass es ja auch für Urknall und Evolution einen ersten Beweger gegeben haben muss, der das alles initiiert hat; oder dass es sich bei den biblischen Erzählungen um Bekenntnisse zu einem guten Gott handelt, die auf einer anderen Ebene liegen als die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse. Aber wie sich diese Ebenen zueinander verhalten, bleibt in der Regel unklar. Dagegen dürften in unserem Religionsunterricht fundamentalistische Entgegensetzungen von Schöpfungsglaube und naturwissenschaftlichen Theorien eher die Ausnahme sein. In dem Kurs werden die unterschiedlichen Verhältnisbestimmungen dargestellt und mögliche Antworten der Vereinbarkeit an der Frage der kosmologischen Weltentstehung und der biologischen Evolution auf ihre Reichweite überprüft.
Die Überreichung der Vokationsurkunden findet in einem Abschlussgottesdienst statt.

Leitung:
Professor Dr. Hans-Georg Babke, ARPM
Heiko Lamprecht, ARPM

Referenten:
Professor Dr. Markus Mühling, Leuphana Universität Lüneburg
Oberlandeskirchenrat Thomas Hofer, Wolfenbüttel
RSD Stephan Hetzer, Niedersächsische Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig

TN-Kreis: Lehrkräfte mit der Fakultas Religion

Termin: 09.11. (14.30 Uhr) – 11.11.2016 (15.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

(Kurs ist bereits komplett belegt!)

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09.11. – 11.11.2016 | Dienstliche Fortbildung | 16061.0911

Weiterbildung Schulseelsorge – Braunschweiger Beitrag
"5. Modul: Bearbeitung theologischer Grundfragen"

In Kooperation mit dem Pastoralpsychologischen Dienst der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig (PPD)

Der Braunschweiger Beitrag zur Schulseelsorge geht von einem professionellen und profilierten Verständnis von Seelsorge aus und unterscheidet sich damit von anderen Schulseelsorgekonzeptionen. Im Zentrum stehen bei uns die Entwicklung einer Sensibilität für die eigenen und fremden Befindlichkeiten, die Fähigkeit zur seelsorglichen Kommunikation unter den Bedingungen der Schule, die Wahrnehmung und Respektierung eigener und fremder Grenzen, sowie die Fähigkeit, angemessen mit akuten Krisensituationen umzugehen, die Einzelne oder die ganze Schule betreffen. Ziel der Weiterbildung ist die Professionalisierung der persönlichen Seelsorgekompetenz.
Eine der vorrangigen Grundfragen, die in Seelsorgesituationen immer wieder auftreten, ist die nach der Vereinbarkeit des Glaubens an einen gütigen und allmächtigen Gott mit den Leiderfahrungen. Die Frage nach der sog. Theodizee muss sowohl individuell als auch in schulöffentlichen Veranstaltungen verantwortungsvoll beantwortet werden.

Leitung:
Bärbel Brückner, Pastoralpsychologischer Dienst
Karl-Peter Schrapel, Pastoralpsychologischer Dienst

Referent: Professor Dr. Hans-Georg Babke, ARPM

TN-Kreis: geschlossener Teilnehmerkreis

Termin: 09.11. (17.00 Uhr) – 11.11.2016 (17.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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15.11. – 16.11.2016 | Sonderurlaub | 16062.1511

Fachtagung der Leiterinnen und Leiter von allgemeinbildenden Gymnasien und Gesamtschulen:
"Umgang mit Diversität als schulische Herausforderung in einer sich wandelnden Gesellschaft"

Kooperationsveranstaltung mit der Niedersächsischen Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig

Die bundesdeutsche Gesellschaft befindet sich in einem spürbaren Wandel. Es ist offen, in welche Richtung sich dieser Wandel vollzieht. Davon sind auch die Schulen unmittelbar betroffen. Die Phänomene verhalten sich antagonistisch zueinander: auf der einen Seite hohe, moralisch aufgeladene Ansprüche auf gerechte gesellschaftliche Teilhabe aller und die Forderung nach inklusiver Bildung sowie nach individueller, begabungsgerechter Förderung aller Schülerinnen und Schüler; auf der anderen Seite die immer größer werdende kulturelle und soziale Heterogenität der Lerngruppen, nicht zuletzt durch die Migrationsströme aufgrund der Krisen im Nahen und Mittleren Osten sowie in Afrika und durch die gefühlte Zunahme von Schülerinnen und Schülern mit sozial-emotionalen Störungen. Auch fundamentalistische Tendenzen und die Sehnsucht nach eindeutigen Problemlösungen scheinen unter den Jugendlichen zuzunehmen.
Es stellt sich die Frage, wie die Schulen auf diese Herausforderungen angemessen reagieren und die Spannung zwischen den gegenläufigen Tendenzen auflösen können. Wie können individualisierte Lernprozesse bei Schülerinnen und Schülern gelingen, die aufgrund ihres anderen kulturellen – auch schulkulturellen – Hintergrundes nicht an die Standards der kontinentaleuropäischen Pädagogik gewöhnt sind? Wie kann der höhere Aufwand für die Unterrichtsvorbereitung bei individualisierten Lernprozessen durch die Lehrkräfte bewältigt werden? Und schließlich: Wie kann gewährleistet werden, dass es zu gemeinschaftlichen Lernergebnissen in einer heterogenen Lerngruppe kommt?

Leitung:
Professor Dr. Hans-Georg Babke, ARPM
Dr. Jan-Peter Braun, IGS Lengede
Jörg Hoffmeister, Niedersächsische Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig
Matthias Kleiner, CJD-Christophorus-Schule Braunschweig
Susanne Pavlidis, Niedersächsische Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig
Matthias Schröder, Lessinggymnasium Braunschweig

Referenten:
Professor Dr. Christian Fischer, Universität Münster, Lehrstuhl für Begabungsförderung/Individuelle Förderung
N.N.

TN-Kreis: Leiterinnen und Leiter von allgemeinbildenden Gymnasien und Gesamtschulen im Bereich der Niedersächsischen Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig

Termin: 15.11. (10.00 Uhr) – 16.11.2016 (17.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

Anmeldungen sowohl über den ARPM als auch über VeDaB (https://vedab.nibis.de/login/; Veranstaltungsstichwort: "Umgang mit Diversität")

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pf Dezember 2016

05.12. – 06.12.2016 | Sonderurlaub | 16063.0512

27. Haupt-, Real- und Oberschulrektorinnen und -rektorenkurs
"Schule und Interkulturalität – Konsequenzen für Schulleitungshandeln"

Kooperationsveranstaltung mit der Niedersächsischen Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig

Zu allen Zeiten waren Lehrkräfte herausgefordert, die sozialen und kulturellen Hintergründe ihrer Schülerinnen und Schüler wahrzunehmen und in ihrem Handeln und Unterrichten zu berücksichtigen. In gleicher Weise waren auch Schulleitungen gefordert, schulorganisatorisch auf entsprechende Rahmenbedingungen und Milieuspezifische Herausforderungen zu reagieren und Schulleben zu gestalten.
Inzwischen, so zeigen neuere Untersuchungen, haben etwa ein Drittel aller Schülerinnen und Schüler einen Migrationshintergrund. Und dabei sind die jungen Menschen, die aktuell nach ihrer Flucht in unseren Schulen ankommen, noch nicht berücksichtigt. Was bedeutet diese Entwicklung für Schulleitungshandeln? Wie können wir systematisch auf die jeweiligen Herausforderungen für die Unterrichts- und Schulkultur reagieren? Was müssen wir über die Pluralität der Weltbilder, religiösen Orientierungen und ethischen Einstellungen wissen? Was bedeuten die unterschiedlichen Lebenserfahrungen für das Miteinander in der Schule? Auf welches Erfahrungswissen können wir hinsichtlich der Schul- und Unterrichtsorganisation zurückgreifen?
Diese Fragestellungen wollen wir bei der diesjährige Schulleitungstagung diskutieren und in Vorträgen und Workshops bedenken.

Zu den Themen gehören:

  • Gesichtspunkte interkultureller und interreligiöser Verständigung
  • Perspektiven der interkulturellen Kommunikation
  • Unterstützungssystem Sprachförderung
  • Aspekte der Traumapädagogik
  • Classroom-Management

Angesichts der Komplexität des diesjährigen Themas, das aktuelle Entwicklungen im Focus hat, wird die Tagung ein Forum des zielgerichteten Erfahrungsaustauschs und des gemeinsamen Nachdenkens über individuell vor Ort zu realisierende Teillösungen sein. Wir hoffen, dass von der Veranstaltung trotz der Kürze hilfreiche Impulse ausgehen.

Leitung:
RSD Stephan Hetzer, Niedersächsische Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig
Heiko Lamprecht, ARPM

Referenten:
Ministerialrat Roland Henke, Niedersächsisches Kultusministerium, Hannover
Oberlandeskirchenrat Thomas Hofer, Wolfenbüttel
Marcus Eckert, Bremen
Verena Kienzle, Kommunikationsberaterin, Braunschweig
N.N.

Termin: 05.12. (11.00 Uhr) – 06.12.2013 (14.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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pf Vorschau 2017

20.03. – 22.03.2017 | Dienstliche Fortbildung |

"Jungs im BRU – Cool und desinteressiert?"

Dass Jungen und junge Männer einen ganz eigenen, bisweilen sehr ablehnenden Blick auf Berufsschulreligionsunterricht haben, ist vielfach mit Händen zu greifen. Gibt es da ein gegenseitiges Imageproblem?
Zu fragen ist: Wie gelingt es Lebenswelten und Lebenslagen von Jungen in den Blick zu bekommen? Wie gelingt es, "Religion auf ihren verschiedenen Ebenen (Lehre, Tradition, Ritual, Ethik, Erfahrung) als ‚Ressource' für die notwendige Arbeit an lebbaren männlichen Selbstentwürfen und Rollenmodellen" (Thorsten Knauth) zu erschließen?
Gendergerecht zu unterrichten bedarf des Perspektivwechsels und der Erkenntnis, dass Andersdenken bereichert.
Die Fortbildung wird diesen Perspektivwechsel fachkompetent befördern und Männer(vor)bilder im Film präsentieren. In der Workshop–Arbeit werden Möglichkeiten zur konkreten Umsetzung von dargestellten bzw. neuen Beispielen für die eigene Schulpraxis entwickelt.

Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM

Referenten:
Professor Dr. Thorsten Knauth, Universität Duisburg-Essen (angefragt)
Michael M. Kleinschmidt, Medien- und Religionspädagoge, Köln
Bettina Wittmann-Stasch, RPI Loccum

TN-Kreis: Lehrerinnen und Lehrer, Pastorinnen und Pastoren, Diakoninnen und Diakone, die an Berufsbildenden Schulen Religionsunterricht erteilen

Termin: 20.03. – 22.03.2017

Tagugnsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

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Aktualisierung: 24.06.2016
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