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Waltz with Bashir

Eines Nachts in einer Bar erzählt ein alter Freund dem Regisseur Ari Folman von seinem Alptraum. Ein Alptraum, in welchem er von 26 dämonischen Hunden gejagt wird. Jede Nacht - immer die gleiche Anzahl an Hunden. Die beiden kommen zu dem Schluss, dass ein Zusammenhang zu ihrem Einsatz im ersten Libanon Krieg Anfang der 80er Jahre bestehen muss. Ari ist verblüfft, dass er jegliche Erinnerung an das damals Geschehene verloren hat. Er beschließt, alte Freunde und Kameraden aufzusuchen und mit ihrer Hilfe diese Lücke in seinem Gedächtnis wieder zu füllen. Je tiefer er sich mit den Erinnerungen der anderen auseinandersetzt, desto klarer werden seine Gedanken und die Vergangenheit erscheint in surrealen Bildern ...
Basierend auf realen Interviews und Ereignissen, ist WALTZ WITH BASHIR der erste animierte Dokumentarfilm in Spielfilmlänge. Regisseur, Autor und Produzent Ari Folman hat die Reise in seine Vergangenheit – eine Reise in die Jugendkultur der 80er Jahre und das West Beirut während des ersten Libanonkrieges - auf fantastische und packende Art visualisiert.
Die israelisch-deutsch-französische Koproduktion von Bridgit Folman Film Gang (Israel), Razor Film (Berlin) und Les Film d’Ici (Frankreich) feierte ihre umjubelte Weltpremiere im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele in Cannes. Ausgezeichnet mit dem Golden Globe, unzähligen weiteren Filmpreisen und nominiert für den Oscar ist WALTZ WITH BASHIR ein filmisches Ereignis ersten Ranges und der wohl ungewöhnlichste Arthouse Film seit langem.

Offizielle Website:
http://waltz-with-bashir.pandorafilm.de/

Videotrailer:
http://presse.pandorafilm.de/movies/waltz-with-bashir/video/waltz-with-bashir_video_trailer_de_mpeg-4_480.mp4

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Let´s make Money

Lassen Sie Ihr Geld für sich arbeiten! Wir sollen unser Geld einer Bank, einer Versicherung, einem Investmentfond anvertrauen und von den Zinsen profitieren. Doch was bedeutet dieses Angebot? 'We feed the world'-Regisseur Erwin Wagenhofer nimmt diesen Werbespruch als Ausgangspunkt für eine Tour durch die internationale Finanzwelt: er reist in die USA, nach Afrika, Europa und Asien, und spricht mit Vertretern und Kritikern der internationalen Finanzmärkte. Er kontrastiert oder ergänzt deren Aussagen durch eigene Bilder. Dabei konzentriert sich Wagenbach auf diejenigen, die von den Geschäften der Börsenmakler und Investoren betroffen sind: die Menschen

Offizielle Website:
http://www.letsmakemoney.at/

Neue DVD's im Verleih der Medienzentrale

DVD578
Willis VIPs: Das Tagebuch der Anne Frank, 25 min, f, Dokumentarfilm, BRD 2007

Es ist das bekannteste Tagebuch der Welt und wurde in viele Sprachen übersetzt: Durch ihre Aufzeichnungen haben Millionen Menschen erfahren, was es hieß, im Dritten Reich von den Nazis verfolgt zu werden. Willi Weitzel begibt sich auf die Spuren des Mädchens, das 1929 in Frankfurt am Main geboren wurde, so gerne Schriftstellerin oder Journalistin geworden wäre, aber im März 1945, im Alter von 15 Jahren im Konzentrationslager Bergen-Belsen starb. Am 12.6.2009 wäre Anne Frank 80 Jahre alt geworden. "Das Tagebuch der Anne Frank" aus der BR-Reihe WILLIS VIPS war bereits beim Adolf Grimme Preis 2008 nominiert für den Sonderpreis des Landes NRW - Kinder- und Jugendprogramm.


DVD579
Ben X, 90 Min, f, Spielfilm, Belgien 2007

Ben ist ein Außenseiter. Jeden Tag taucht der hochintelligente Teenager in die Welt des Onlinespiels "Archlord" ab, wo er anerkannt und für seine Taten bewundert wird. Mit seiner Internetgefährtin Scarlite meistert er mühelos alle Herausforderungen. In der Realität gelingt ihm das nicht. Jeder Tag in der Schule bedeutet für den verschlossenen Jungen die Hölle. Immer wieder wird er von Mitschülern gequält und erniedrigt. Als er einen Plan fasst, um mit allem Schluss zu machen, stellt sich heraus, dass Scarlite nicht nur im Netz auf seiner Seite steht ...


DVD580
Was glaubst denn du?, 22 min, f, Dokumentarfilm, Deutschland 2008

Gemeinsames Mathepauken gerät zu einem spannenden Austausch über Konfessionen: Edith und Martin besuchen dieselbe Schulklasse. Im Unterschied zu dem Mädchen ist der Junge ein As in allem, was mit Geometrie und Algebra zu tun hat. Auf Ediths Bitte hin treffen sie sich zum Büffeln. Doch das evangelische Mädchen zeigt sich viel interessierter an einem Bild von Sankt Martin im Zimmer des katholischen Jungen als für die schnöden Rechenaufgaben. Sie schlagen im Internet-Heiligenlexikon ihren Namen nach und finden Edith von Stein. Heilige? Ein fremdes Terrain für Protestanten. An dieser Stelle geht die als Kurzspielfilm beginnende Produktion in einen dokumentarischen Part über.


DDVD581
Die Deutsche Frage IV - Epochenjahr 1989/90, 119 min, f, Dokumentation, Deutschland 2009

Der vierte Teil zur Deutschen Frage schildert, wie die Menschen in der DDR 1989 für Freiheit und Menschenrechte auf die Straße gehen. Mit ihrer Friedlichen Revolution erzwingen sie das Ende der SED-Diktatur. Der Hauptfilm (25:30 Min.) erzählt chronologisch die entscheidenden Ereignisse des Epochenjahres 1989/90 und stellt sie in den internationalen Kontext. Sechs Module (je 13:30-20 Min.) zeigen vertiefend die wirtschaftlichen, politischen und sozialen Herausforderungen durch die deutsche Einheit, den komplizierten Umgang mit den Akten der Staatssicherheit sowie den aufflammenden Rechtsextremismus.


DVD582
Zeitabschnitt des Werner Bab, 38 min, f, Dokumentation, Deutschland 2008

Der 1924 geborene Holocaustüberlebende Werner Bab schildert in dieser Dokumentation eindrucksvoll seine Lebensgeschichte. Er beschreibt das Schicksal jüdischer Bürger ab dem Beginn des Zweiten Weltkriegs. besonders intensiv die Alltäglichkeit in den Konzentrationslagern, insbesondere im Stammlager Auschwitz. Die Biografie Werner Babs kann leider nicht als paradigmatisch angesehen werden, denn nur eine Minorität der Verfolgten konnte das Ende des Krieges erleben. Die DVD ist ergänzt durch den Bonusfilm "Rückkehr nach 60 Jahren" und 7 Kurzfilme (Musik in Auschwitz; Passivität des deutschen Volkes; Kleidung in Auschwitz; Ahnungslosigkeit; Typisierung der Gefangenen; Tätowierungen in Auschwitz; Schicksal der Familie). Sie ist in 19 Sprachen untertitelt. Herr Bab steht auf Anfrage als Zeitzeuge der Öffentlichkeit und Schülern zur Verfügung.

pf Veranstaltungen

pf 08.04.2010 | Dienstliche Fortbildung | 10.024.0804

„Neue Kurzfilme“
– Gewinnen Sie einen Überblick! –

Welche neuen Kurzfilme bietet die Medienzentrale unserer Landeskirche an? Im Rahmen einer Sichtungsveranstaltung stellen wir Neuerwerbungen vor, die als Impulse für ethische Fragestellungen eingesetzt werden können.
Lassen Sie sich einladen, damit ihre bewährten und geschätzten älteren Kurzfilme „Nachwuchs“ bekommen!

Leitung:
Heiko Lamprecht, ARPM
Horst Sparr, ARPM

Teilnehmerkreis: Lehrkräfte aller Schulformen, Pfarrerinnen und Pfarrer, Diakoninnen und Diakone

Termin: 08.04.2010 (15.00 – 18.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

pf 28.09.2010 | Dienstliche Fortbildung | 10.054.2809

„Aktuelle Kurzfilme“
– Behalten Sie einen Überblick! –

Welche neuen Kurzfilme bietet die Medienzentrale unserer Landeskirche an? Im Rahmen einer Sichtungsveranstaltung stellen wir Neuerwerbungen vor, die als Impulse für ethische Fragestellungen eingesetzt werden können.
Lassen Sie sich einladen, damit ihre bewährten und geschätzten älteren Kurzfilme „Nachwuchs“ bekommen!

Leitung:
Heiko Lamprecht, ARPM
Horst Sparr, ARPM

Teilnehmerkreis: Lehrkräfte aller Schulformen, Pfarrerinnen und Pfarrer, Diakoninnen und Diakone

Termin: 28.09.2010 (15.00 – 18.00 Uhr)

Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel

Buchtipps

von Wilhelm R. Reinmuth

R. MILLER (Hrsg.)
99 Vertretungsstunden ohne Vorbereitung. >Schwellendidaktik pur< für die Sekundarstufe I. Mit Hinweisen für Lehrer und Lehrerinnen und Anleitungen für Schüler und Schülerinnen. Reihe „Basis-Bibliothek“ im Beltz-V., Weinheim, Basel 2007; 142 S., gebunden; 14,90 EUR; ISBN 978-3-407-25452-8

Sie gehört eher zu den fiesen Obliegenheiten des Schulalltags. Sie gilt als leider unausweichliche und eigentlich immer lästige Zwangsaufgabe. Es ist jedesmal ein gelinder Schock in der Morgenstunde, wenn man sie am Schwarzen Brett, gleich neben der Eingangstür zum Lehrerzimmer gewahr wird: „Meyer II, 4. Stunde 7a, Raum 24!“ Sie, liebe Leser, ahnen längst, worum es geht. Richtig: um sie, die Vertretungsstunde. Diesen Morgen hat’s den armen Kollegen Meyer II erwischt.
Man ist von jetzt auf gleich, sozusagen auf nüchternen Magen, Notstopfen für eine fehlende, weil angeblich unpäßliche Kollegin. Zum Beispiel. Nur: jetzund erschalle heller Jubel, denn alle Not hat ein Ende. Nunmehr, Freunde, entfalle fürderhin keinem mehr beim Betreten des Lehrerzimmers der Mut: Reinhold MILLER und seine Kollegen breiten vor uns aus, was das Generationen überdauernde Übel endlich, endlich tilgt (‚Gott sei’s gepfiffen und gesungen‘, wie seller fromme Mönch in seiner Zelle zu murmeln pflegte): eine pädagogische Notapotheke, enthaltend alles, was das Leiden „Vertretungsstunde“ spontan heilt und in Zukunft alle „Müller II“s heiteren Gemütes, nahezu beschwingt zur fremden Klassentür eilen läßt, lange, bevor der sonst ziemlich verhaßte Pausenend – Gong durch’s Schulgebäude plärrt. Dank sei der Zusammenstellung von pädagogischen Pharmaca, überfachlich einzusetzen für Vertretungsstunden ohne Vorbereitung (Tautologie!), sie seien so fachfremd wie sie wollen.
Wie schon Lehramtsanwärter im ersten Proseminar mit der sie nährenden Milch der Alma Mater in sich einsaugen, macht man sich für den Schulalltags-Gebrauch am besten und möglichst bald mit den drei beliebtesten, weil allzeit verfügbaren Didaktiken vertraut, als da sind
a) die Autididaktik: Unterrichtsvorbereitung bei der Fahrt zur Schule im Auto;
b) die Schwellendidaktik: Unterrichtsvorbereitung auf der Türschwelle des Klassenzimmers und
c) die Hammerdidaktik: Frage an die Schüler und Schülerinnen: >Was ham’mer denn in der vergangenen Stunde gemacht<?
Das Autorenteam rechnet sich situationsbedingt und mangels Alternativen, also notgedrungen zur Abteilung b) und bietet ein Spektrum von Entwürfen überfachlicher >Vertretungsstunden ohne Vorbereitung< an: konzipiert für 45, vier-, fünfmal auch für 45-90 Minuten .
Die 99 Entwürfe für je eine Vertretungsstunde verteilen sich auf folgende Themenbereiche: Überfachliches Lernen (z. B.: Szenische Darstellung von Zeitungs-Überschriften); Soziales Lernen (z. B.: Konfliktlöse-Muster); Das Lernen lernen (z. B.: Gestaltung einer Merkstraße); Fachliches Lernen Deutsch (z. B.: Wortfeld ‚Flüssigkeitsbehälter‘); Fachliches Lernen Mathematik (z. B.: ‚Raucherlatein‘); Fachl. Lernen Biologie, Geschichte, Gemeinschaftskunde (z. B.: ‚Wenn ich früher gelebt hätte‘). Na, ‘was dabei für Sie?
Jede Vertretungsstunde ist geschlossen auf einer Buchseite dargestellt. Anleitungen für Schüler sind kopierfertig vorbereitet. Manche Themen lassen sich auch in anderen als den angebenen Klassenstufen behandeln. Berücksichtigt sind Vertretungsstunden in den Klassen 5-8 (dazu noch vier Stunden für Klasse 9).
Klingt doch alles gut, oder? Meint jedenfalls „Meyer II“.

von Jos Schnurer

Ludmila Pevsner / Otto Preu
Ein Elefant für den Kaiser. Paulo Freire Verlag, Oldenburg 2006, 171 S., 22,90 Euro, Pb., ISBN 3-86585-701-9

„... dass das mögliche Böse unmöglich wird“,
diese Hoffnung zeichnet ein bemerkenswertes Buch aus. Die in Moskau 1946 geborene und seit 1991 in Deutschland lebende Germanistin und Pädagogin Ludmila Pevsner, die als Sozialarbeiterin in der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen tätig ist, und der beim Hugo-Aufderbeck-Seminar des Marienstifts in Erfurt lehrende Sprechwissenschaftler und Vorstandsvorsitzende des Theaters Waidspeicher, Otto Preu, haben Geschichten aus der mehr als 2000jährigen Geschichte der Juden in Deutschland gesammelt, in eine sensible Sprache gebracht und mit aussagekräftigen Duschzeichnungen (Preu) versehen. Es sind Erzählungen vom wechselvollen Zusammen- und Auseinanderleben von Deutschen und Juden, von Sympathie und Antipathie, von gelingender Symbiose und schrecklicher, mörderischer Anomie. Sie spielen im Alltag der Menschen eine Rolle, wie auch in den herrschaftlichen Strukturen der Völker. Es sind Geschichten, die sich so nicht in den Geschichtsbüchern finden. Ihr Tenor lässt sich ableiten von der Erkenntnis: Ein Mensch ist ein Mensch! Nicht, der Jude ist etwas Besonderes, Außergewöhnliches, genau so wenig wie der Deutsche, der Franzose, der Muslim oder der Christ. Die 20 Erzählungen beginnen mit dem römischen Legionär in der germanischen Garnisonstadt Castra Regina, im heutigen Regensburg, Jonathan aus Judäa. Beim Gang über den Markt machte er die Bekanntschaft mit dem germanischen Bauern Heimbert, der zusammen mit seiner hübschen Schwester Ulla Waldhonig verkaufte. Heimbert, der als ehemaliger römischer Legionär in Judäa gekämpft hatte, berichtete Jonathan von der tapferen Gegenwehr seiner Landsleute gegen die Besatzungsmacht; und sie freundeten sich an. Der jüdische Gott Jahwe gegen die germanischen Götter lagen bei den Gesprächen der Freunde im Streit; aber weil sich die beiden jungen Menschen liebten, fand Ulla zu Jonathan und zu Jahwe. Eine jüdische Familie in Germanien war gegründet. Den Titel, den die Autoren ihrer Geschichtensammlung gegeben haben – „Ein Elefant für den Kaiser“ – spielte zur Regierungszeit Karls des Großen in seinem Frankenreich. Der Jude Isaak aus Aachen war kundiger Begleiter einer Gesandtschaft, die der Kaiser ausrüstete, um Handelskontakte mit dem Kalifen von Bagdad anzubahnen. Weil in der Zeit die Juden in den arabischen und muslimischen Ländern angesehene Gesprächspartner waren und die Anhänger Mohammeds im Judentum den Vorläufer ihres eigenen Glaubens sahen, waren Isaaks Sprach- und kulturellen Kenntnisse gefragt und vom Kaiser für seine Dienste belohnt. Die letzte Geschichte handelt von einer alten Pappel, auf den südlichen Höhen Dresdens, etwa zwei Kilometer vom Dorf Sobrigau entfernt. Es sind die Überreste von ein paar Bauernhöfen im damaligen Babisnau. Es ist die Geschichte der Mutter der Autorin, die hoffte, dass, wenn die Pappel blühte, der Krieg und die nationalsozialistischen Verfolgungen endlich zu Ende seien. Als sie im Frühjahr 1944 blühte, zweifelte die Mutter an der Barmherzigkeit ihres Gottes. Aber sie hatte die Familie beisammen.
Die wohl überlegt ausgewählten Geschichten aus der deutsch-jüdischen Geschichte beschönigen nichts an der wechselvollen, frucht- und furchtbaren Historie. Es sind keine „Holocaust“-Berichte und Shoa-Erinnerungen. Die Erzählungen handeln von Menschen wie du und ich, in ihren Alltagssituationen und Festtagsereignissen. Sie sind geprägt von der Hoffnung, dass beim Zusammenleben der Menschen das siegt, was Menschsein ausmacht: Empathie! Leider gibt es in unserer Gesellschaft und in anderen Gemeinwesen nach wie vor Hass, Rassismus, Höherwertigkeitsvorstellungen und Unverträglichkeit; weil der andere Mensch ein anderes Aussehen hat, einen anderen Glauben oder eine andere kulturelle Herkunft. Die Geschichten können dazu beitragen, die Menschen politisch und human zu bilden; in der Familie, Schule und überall dort, wo Menschen zusammen kommen.

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Aktualisierung: 12.01.2010
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Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig
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