Aktuell |
01.02.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.004.0102
Geschichten mit Hand und Fuß
"Passion und Ostern in der Arbeit mit Bodenbildern"
Für die Darstellung des Weges Jesu in der Passions- und Ostergeschichte eignet sich in besonderer Weise die methodische Inszenierung mit Bodenbildern. So kann man einzelne Szenen visualisieren, aber auch über eine längere Zeit einzelne Abschnitte vergegenwärtigen und an diese anknüpfen.
Auch hier gilt: die Veranschaulichung von biblischen Geschichten mit Hilfe von Bodenbildern bedarf der präzisen Vorbereitung. Nicht nur die Materialien müssen gut aufeinander abgestimmt sein, auch die Möglichkeit der Schüler/innenbeteiligung sowie die Dramaturgie der Erzählung in sinnvollen Schritten müssen miteinander verzahnt sein. Dann lässt eine gelingende Verschränkung von Inhaltsvermittlung und lebensweltlichen Brückenschlag für die Schüler/innen den "roten Faden" transparent werden.
Anhand von konkreten Beispielen werden Erzählmethoden und die zu Grunde liegenden Schritte und Entscheidungen dargestellt.
Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM
Referent: Klaus-Dieter Braun, Wolfenbüttel
TN-Kreis: Lehrkräfte der Grundschule
Termin: 01.02.2012 (09.30 - 16.00 Uhr)
Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel
Anmeldung
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06.02. - 07.02.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.005.0602
Den Unterrichtsalltag professionell gestalten
Aktiv Energie tanken im Schulalltag – Ist das möglich?
Haben Sie manchmal das Gefühl, dass Sie zwar gerne Lehrer sind – dass Sie aber in der Schule so wenig dazu kommen, so Lehrer zu sein, wie Sie es gerne wären? Dass die Schule Ihnen Ihre Energie entzieht? Dass der Schulalltag häufig gespickt ist mit (unnötigen) Hindernissen, die uns die Energie rauben?
Die meisten Seminare und Workshops, die sich mit Stress- und Emotionsregulation für Lehrkräfte beschäftigen, zielen darauf ab, das Verhalten der einzelnen zu ändern, während die Verhältnisse höchstens am Rand thematisiert werden. In diesem Workshop soll es darum gehen, sowohl das eigene Verhalten als auch die Verhältnisse in der Schule zu betrachten und individuelle so wie gemeinsame Lösungsansätze zu finden. Schule wird immer eine Herausforderung bleiben – aber Schule muss kein Energieräuber sein.
Fordern Sie sich und fordern Sie Schule heraus: Finden Sie die Gelassenheit, mit Dingen umzugehen, die Sie nicht ändern können – finden Sie den Mut, Dinge anzugehen, die Sie ändern können und für die es sich zu kämpfen lohnt – und prüfen Sie immer wieder neu, was Sie tatsächlich akzeptieren müssen und was Sie ändern können und wollen.
Dieser Workshop soll Sie ein Schulhalbjahr begleiten: Sie werden bei unserer ersten gemeinsamen Veranstaltung symbolisch ein Samenkorn setzen, dieses im Alltag zusammen mit KollegInnen (und mit uns) hegen und pflegen und am Ende des Schulhalbjahres wollen wir gemeinsam das noch zarte Pflänzchen betrachten, das aus Ihren Ideen, Visionen und Wünschen herangewachsen ist.
Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM
Referent: Marcus Eckert, Lehrer, Leuphana Universität Lüneburg
TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen
Termin: 06.02. (15.30 Uhr) - 07.02.2012 (13.00 Uhr )
und
28.06. (15.30Uhr) - 29.06.2012 (13.00 Uhr)
Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar
Anmeldung
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10.02. - 12.02.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.007.1002
Geh deinen Weg beherzt!
Lehrerinnen und Lehrer sind in ihrem Einsatz oft an vielen Stellen gleichzeitig gefordert. Sie sind damit in der Gefahr, sich zu überfordern, sich zu verirren und die Verbindung zu sich selbst zu verlieren.
Die jahrhundertealte Tradition des Herzensgebetes, von den Wüstenvätern und -müttern des frühen Christentums überliefert, ist ein guter Weg, sich neu mit der inneren Quelle von Kraft und Lebendigkeit zu verbinden. Diese Art der Meditation führt uns zu Sammlung und Achtsamkeit auf das Wesentliche. Wir lernen, den unablässigen Strom unserer Gedanken zu beruhigen, bewusst im Hier und Jetzt anzukommen und auf die innere Stimme zu lauschen. Dabei hilft uns die Konzentration auf ein Wort oder einen kurzen Satz, z. B. aus der Bibel oder aus einem Gesang, das / der in Verbindung mit dem Atem zum eigenen Herzenswort werden kann. In der Folge entwickelt es/er sich zu einem unterstützenden Begleiter im Alltag.
Der Kurs bietet eine erste Begegnung mit dem Herzensgebet an:
- Grundübungen des Sitzens in der Stille
- Körperwahrnehmungs- und Atemübungen
- Meditatives Gehen und Meditativen Tanz
- Erfahrungen mit einem Wort, das zum Herzenswort werden kann.
Ein Kurstag findet, abgesehen von den Übungsanleitungen, im Schweigen statt.
Das Wochenende möchte dazu beitragen, dass Lehrerinnen und Lehrer die Ruhe des Herzens in den Schulalltag mitnehmen können.
Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM
Referentin: Inge Brüggemann, Lehrerin, Meditationslehrerin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Barsinghausen
TN-Kreis: Lehrkräfte aller Schulformen
Termin: 10.02. (15.30 Uhr) - 12.02.2012 (13.00 Uhr)
Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar
Anmeldung
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21.02.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.012.2102
Nächstenliebe konkret – der barmherzige Samariter
(KC Ev. Religion: Nach der Verantwortung des Menschen in der Welt fragen)
Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter veranschaulicht, dass Glauben und Handeln untrennbar zusammengehören.
So ist für Schülerinnen und Schüler gut zu "verstehen, dass Menschen sich aus ihrem Glauben heraus für die Welt und andere Menschen einsetzen" (vgl. Kerncurriculum Ev. Religion, 1. und 2. Jahrgang).
Im Rahmen der Fortbildung wollen wir Beispiele aufzeigen, wie die Geschichte vom barmherzigen Samariter mit gestalterischen Methoden erarbeitet werden und in die eigene Lebenswirklichkeit übertragen werden kann.
Eine Mappe mit Anregungen soll bei der Umsetzung helfen.
Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM
Referentin: Ute-Agnes Guth, Fachberaterin Ev. Religion
TN-Kreis: Lehrkräfte der Grundschule, die RU (auch fachfremd) erteilen und alle die Lust auf neue Ideen haben
Termin: 21.02.2012 (15.00 - 18.00 Uhr)
Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel
Anmeldung
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22.02. - 24.02.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.013.2202
Kursreihe "Update Theologie": "Der Prophet Jesaja"
In christlicher wie jüdischer Perspektive ist das Jesaja-Buch wohl das bedeutendste Prophetenbuch überhaupt. In ihm finden sich nicht nur die sogenannten messianischen Verheißungen, die die frühe Christenheit auf Jesus bezog, sondern darüber hinaus entdeckt man eine Fülle von Texten, von denen die Christenheit bis heute lebt: von den "Schwertern zu Pflugscharen" (Jes 2,4) bis hin zu "Glaubt ihr nicht, so bleibt ihr nicht" (Jes 7,9). Von den insgesamt 66 Kapiteln des Buches enthält aber nur der erste Teil, das "Protojesaja-Buch" in Jes 1-39, Worte des Propheten Jesaja aus dem 8. Jahrhundert v.Chr. in der Hauptstadt Jerusalem. Und da begegnet uns eine überaus schillernde Gestalt: Er geht im Königspalast ein und aus, tritt den Königen Jerusalems aber auch äußerst kritisch gegenüber. Er verkündigt das unabwendbare Gericht über sein Volk, bietet aber auch Wege der Umkehr und des Heils an. Er mischt sich in die Politik seiner Zeit ein, hält sich in bestimmten Fragen aber auch sehr zurück. Nicht zuletzt kümmert er sich um die sozialen Belange der armen Leute und liest der reichen Oberschicht die Leviten. Kurzum: In Jes 1-39 tritt uns ein Prophet entgegen, der vieles zugleich ist: der radikale Gerichtsprophet, der Bußprediger, der Sozialkritiker, der Politiker... Aber was und wer war Jesaja wirklich?
Die neuere Prophetenforschung hat inzwischen ein völlig anderes und ungewohntes Bild vom Propheten und seiner Verkündigung gewonnen, als man es (auch aus Religionsbüchern!) gewohnt ist. Wir wollen zentrale Texte verstehen und "lesen" lernen, uns in die Zeitgeschichte des Propheten versetzen, aber auch fragen, wie es eigentlich zu einem Jesaja-Buch gekommen ist. Wir wollen weiter fragen, was im alten Israel überhaupt ein "Prophet" war und worin seine Aufgaben bestanden. Schließlich wenden wir uns der Gegenwart zu: Kann man heute noch "prophetisch" im Sinne Jesajas reden"? Kann man "seine" Worte heute noch verwenden? Und wenn ja, wie? Hier stellt sich die Frage nach der Hermeneutik prophetischer Texte.
(Als Einführung in die alttestamentlichen Propheten zu empfehlen: Reinhard G. Kratz, Die Propheten Israels, C. H. Beck Wissen 2326, München 2003)
Leitung: Dr. Hans-Georg Babke, ARPM
Referent: Professor Dr. Uwe Becker, Universität Jena
TN-Kreis: Interessierte Lehrkräfte aller Schulformen
Termin: 22.02. (14.30 Uhr) - 24.02.2012 (13.00 Uhr)
Tagungsort: Ramada Hotel Bären, Goslar
Anmeldung
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24.02. - 25.02.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.014.2402
RU-kreativ: Biblische Erzählfiguren gestalten
Der Einsatz von Erzählfiguren hilft bei der Veranschaulichung und Bearbeitung von biblischen Geschichten. Durch die Größe und Beweglichkeit der biblischen Erzählfiguren können Unterrichtende und Schüler/innen Geschichten in Szene setzen, aber auch in Körperhaltungen Emotionen darstellen oder Variationen entwickeln. So lassen sich die Erzählungen neu erschließen.
In diesem Kurs kann jede/r etwa ein bis zwei 30 cm große Figuren herstellen, die standfest, aber beweglich und individuell gestaltet sind.
Neben der üblichen Kursgebühr fallen Materialkosten an.
Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM
Referentin: Annegret Kopkow, Braunschweig
TN-Kreis: Lehrkräfte der Grundschule
Termin: 24.02.2012 (09.00 - 18.00 Uhr) und
25.02.2012 (09.00 - 13.00 Uhr)
(ohne Übernachtung!)
Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel
Anmeldung
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29.02. - 02.03.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.016.2902
"Bewältigung unstetiger Unterrichtsituationen –
Eine vernachlässigte Seite von Unterrichtsqualität"
Bei der aktuellen Diskussion über Unterrichtsqualität steht zumeist die Suche nach dem richtigen Konzept im Vordergrund. Aber didaktische Konzepte allein gewährleisten keinen Unterrichtserfolg. Lehrer/innen sind oft im Moment eines Augenaufschlags gefordert, auf nicht antizipierte, oft auch kaum antizipierbare Entwicklungen einzugehen, für die das Unterrichtskonzept keine Lösung parat hat. Guter Unterricht zeichnet sich in solchen "unstetigen" Situationen aus durch eine situative Planungsfähigkeit, bei der es auf Improvisationsgabe, ein Repertoire von ‚Reserveplänen' und manchmal auch auf Schlagfertigkeit ankommt. Im Workshop soll anhand exemplarischer Videoszenen untersucht werden, wie Lehrer/innen plötzlich aufspringende Situationen mit mehr oder weniger Fingerspitzengefühl bewältigen. Die Videos mit unbekannten Lehrkräften regen dazu an, miteinander ins Gespräch zu kommen, wie unterschiedlich solche Situationen und die Bewältigungsversuche der Lehrer/innen wahrgenommen und beurteilt werden. Der Austausch über die individuellen Einschätzungen gibt Anstöße zum Überdenken eigener Reaktionsweisen und erweitert das eigene Repertoire.
Wenn einige Teilnehmer Notebooks mitbringen, auf denen Videos im MPG, WMV und FLASH-Format abgespielt werden können, würde das die Möglichkeit für die Sichtung einzelner Videoszenen zu zweit eröffnen.
Leitung: Dr. Hans-Georg Babke, ARPM
Referent: Professor Dr. Ulf Mühlhausen, Universität Hannover
TN-Kreis: Lehrkräfte der Primar- und Sekundarstufe I
Termin: 29.02. (14.30 Uhr) - 02.03.2012 (13.00 Uhr)
Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar
Anmeldung
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24.03. - 31.03.2012 | Dienstliche Fortbildung | 12.024.2403
Kontextbezogene Fortbildung im Ausland:
"Istanbul – Ankara – Kappadokien"
Zwischen Okzident und Orient, Antike und Gegenwart, frühem Christentum und heutigem Islam
Die Studienfahrt geht in die Metropolen der heutigen Türkei und das kappadokische Tuffsteingebirge, in dem in frühchristlicher Zeit christliche Mönche als Eremiten gelebt haben.
Vor allem Istanbul ist die Stadt zwischen den Welten und Kulturen. Als Konstantinopel einstmals Hauptstadt des Osmanischen Reiches und Zentrum des orthodoxen Christentums ist dies der Ort, an dem bedeutende frühchristliche Konzilien stattfanden. Hier wurden die Lehre vom trinitarischen Gott und von den zwei Naturen Christi festgelegt. Im 15. Jahrhundert wurde es Hauptstadt des Osmanischen Reiches und Residenz der osmanischen Sultane. Von den unterschiedlichen Epochen zeugen zahlreiche monumentale Bauwerke. Ankara, in frühchristlich-römischer Zeit Hauptstadt der Provinz Galatien, in der es Paulus gelang, christliche Gemeinden zu gründen, wurde nach dem 1. Weltkrieg und dem Ende des Osmanischen Reiches 1923 Hauptstadt des säkularen Staates Türkei. Die islamisch-theologische Fakultät der Universität Ankara ist der Ausgangspunkt islamischer Reformbemühungen. Mit Vertretern dieser sog. "Ankaraschule" werden ebenso Gespräche geführt wie mit Regierungsvertretern über die politische Entwicklung der Türkei sowie über das türkische Schulsystem. Daneben ist ein Besuch einer Imam-Hatip-Schule vorgesehen.
Leistungen: Flug Hannover – Istanbul, Unterkunft in landesüblichen Mittelklassehotels, Halbpension, deutschsprachige Reiseleitung, Rundreise in klimatisiertem Reisebus, Transfer und Eintrittgelder, ökologische Luftfahrtsteuer
Reisepreis: ca. 1.050,-- EUR pro Person/DZ, Einzelzimmerzuschlag: 161,-- EUR
Vorgespräch: 17.02.2012 (15.30 - 18.00 Uhr),
Kirchencampus, Wolfenbüttel
Leitung:
Dr. Hans-Georg Babke, ARPM
Dr. Christa Garms-Babke, Salzgitter
TN-Kreis: Interessierte Lehrkräfte aller Schulformen
Termin: 24.03. - 31.03.2012
Anmeldung
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Zitat der Woche
"Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen."
Sokrates |
Programm 2012
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Tel. 05331-802507 oder
Fax 05331-802713
auch als PDF-Datei |
Neuerscheinungen |
'braunschweiger beiträge' 132
Kunst und Religion: Otto Dix: Flandern (Hans-Georg Babke)
Zentralabiturthemen 2013 - Teil 1. Thematischer Schwerpunkt: Der Glaube an Jesus Christus (Hans-Georg Babke)
U-Methoden: Metareflexionen als Bestandteil
kompetenzorientierter Lernprozesse
(Hans-Georg Babke)
Religion in Karikaturen und Satirischen Zeichnungen / Folge IV: Ev.-kath. Ökumene (Hansjürgen Schmidt-Rhaesa)
Fachbeitrag: "Können Kreuz und Auferstehung auf Christus hin deuten?" Kompetenzanforderungen im Religionsunterricht – Kritisch überprüft (Ingrid Wiedenroth-Gabler)
Modifizierter RU: Perspektiven für einen schultheoretisch
begründeten Religionsunterricht (Hans-Georg Babke)
Medientipp
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Inge Brüggemann
Wege zu Ruhe und Sammlung in der Schule
Der Stille auf der Spur
"die weisse reihe" der 'braunschweiger beiträge'
Herausgegeben von Heiko Lamprecht
ARPM, Wolfenbüttel 2011
gebunden 80 S.; 2 Bilder und 19 Fotos;
mit CD: Henna PHONE (Musik) und
H. CORDES (Sprache, Ton und Technik)
ISBN 978-3-98-14855-0-9
Wie gelingt es abzuschalten und auch innerlich Ruhe einkehren zu lassen?
Wie können wir Schülerinnen und Schülern, die über wenig Erfahrungen verfügen, helfen, inne zu halten, Stille auszuhalten und zu genießen?
Seit einigen Jahren bietet der ARPM Fortbildungen zum Thema "Stilleübungen im Religionsunterricht" an, die auf große Resonanz stoßen. Wir knüpfen damit an religiöse Traditionen der Menschen der westlichen und der östlichen Kultur an, die um die verändernde Kraft wussten und wissen, die aus der Begegnung mit der Mitte des Lebens, dem göttlichen Geheimnis, erwächst.
Die Anleitung und Begleitung der Stilleübungen kann ohne Berücksichtigung elementarer Gesichtspunkte kaum gelingen. Inge Brüggemann hat diese in zahlreichen Kursen eingebracht und ist auf vielfältigen, kleinschrittigen und altersgemäßen "Spuren der Stille" mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gewandelt. Neue Wege wurden so über die Jahre erprobt und auf dem Hintergrund eigener Unterrichtserfahrungen bedacht. Vor allem aber profitierte die Arbeit von jahrzehntelanger persönlicher Übung und Vertiefung, sowie der Anleitung von Teilnehmerinnen und Teilnehmern in verschiedenen Zusammenhängen.
In diesem Kontext entstand der Wunsch, nicht nur auf die eigenen Erfahrungen und die Handreichungen für die (Unterrichts-)Praxis zurückgreifen zu können, sondern eine CD mit einem systematischen Begleitheft an die Hand zu bekommen. Die vorliegenden akustischen Konkretionen, die sowohl für den Unterrichtseinsatz als auch zum eigenen Üben geeignet sind, sowie die strukturierte Übersicht mit Beispielen und Anleitungen nehmen dieses Anliegen auf.
Entstanden ist sicher kein umfassendes Kompendium, sondern eine praxisorientierte, grundlegende Handreichung, die Lust machen will zum Experimentieren und Erproben – in allen Unterrichtsfächern.
Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Unterrichtende die Anleitungen nutzen und für sich selbst und mit ihren Schülerinnen und Schülern auf "Spuren der Stille" nachhaltige Erfahrungen machen.
Heiko Lamprecht (Hg.)
Inhalt:
-
Von der Not-Wendigkeit der Stille: Was wächst, macht keinen Lärm
-
Grundlagen und Voraussetzungen des Einsatzes von Stilleübungen in der Schule
-
Unterschiedliche Formen von Stilleübungen
-
Die Übungen der CD
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Gesellschaftlich-kulturelle Trends:
Herausforderungen des Christseins
Religion im Dialog mit Wissenschaft
Herausgegeben von Hans-Georg Babke
LIT Verlag, Berlin
Broschiert, 205 Seiten
Erscheinungsdatum: 2011
ISBN: 978-3-8258-6455-2
Die Beiträge aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen befassen sich mit wissenschaftstheoretischen und politischen Themen: Konsequenzen aus der jüngsten Finanzkrise, Klimaerwärmung, asymmetrische Kriege (Afghanistan), Wissenschaftsfreiheit, Revision der Antidemokratismus-Theorien über die Weimarer Republik, „Glück“ und „freier Wille“ aus theologischer und psychologischer Sicht. Die Autoren wollen zur ethischen, wissenschaftstheoretischen und theologischen Urteilsbildung in einem offenen, noch nicht abgeschlossenen Diskus beitragen. Als Referatsthemen oder in Auszügen können die Texte auch für den Politik-, Geschichts- und Religionsunterricht in der gymnasialen Oberstufe genutzt werden.
Inhalte:
- Frieden schaffen – nun doch mit Waffen?
Kritische Fragen an den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan
Hans-Joachim Gießmann
Stefan Maschinski
- Wirtschaftsethik und Finanzkrise
Manfred Wagner
- Klimaforschung – zwischen akademischer Neugier
und kultureller Konditionierung
Hans von Storch
- Wissenschaftsfreiheit und Wahrheit
Hans-Georg Babke
- Augenblick und Ewigkeit – Aspekte einer Theologie des Glücks
Jörg Lauster
- "Da kann man sich wie in eine Melodie hineinschwingen."
Eine empirische Befragung in norddeutschen Klöstern
zu Flow-Erfahrungen beim Beten
Rudolf Martin Büers
Werner Deutsch (†)
Florian Henk
- Zwischen Flüchtigkeit und Erfüllung – unser Streben nach Glück
Hein Retter
- Was heißt "demokratisches Denken" in der Weimarer Republik?
Wege zur historisch-vergleichenden Analyse aus
erziehungswissenschaftlicher Sicht
Hein Retter
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Pluralismus, Wahrheit, Toleranz
Braunschweiger Beiträge zur Sozialethik
Band 3
Herausgegeben von Hans-Georg Babke
PETER LANG Internationaler Verlag der Wissenschaften
Gebunden, 138 Seiten
Erscheinungsdatum: 2011
ISBN: 978-3-631-56236-9
Die Begriffe 'Pluralismus', 'Wahrheit' und 'Toleranz' werden sowohl deskriptiv im Sinne einer Zustandsbeschreibung als auch normativ im Sinne eines wünschenswerten Verhaltens gebraucht und verweisen auf gesellschaftliche Spannungen in pluralistischen Gesellschaften. In liberal-demokratischen Gesellschaften gewährleistet die weltanschauliche Neutralität des Staates die Koexistenz von Lebensformen unterschiedlicher kultureller Prägung mit divergierenden Vorstellungen von einem guten Leben und von der wahren Weltordnung. Dabei kommt es zu Unvereinbarkeiten zwischen den Lebensformen, aber auch zwischen den ihrerseits kulturabhängigen demokratischen Verfassungen und anderskulturellen Lebensformen. Da sich daraus ergebende Konfliktpotenzial fordert um des gesellschaftlichen Friedens willen eine vernünftige Einhegung. Die Beiträge dieses Bandes behandeln aus der Perspektive der Medizin, der Pädagogik und Praktischen Philosophie, der Rechtswissenschaft und der Theologie die Geschichte der Ideen, die hinter diesen Begriffen stehen, ihr systematisches Verhältnis zueinander sowie ihre Bedeutung in der gesellschaftlichen und beruflichen Praxis.
Inhalte:
- Pluralismuskompetenz als schulisches Bildungsziel
Hans-Georg Babke
- Pluralismus, Wahrheit, Toleranz
Bert van den Brink
- Die Toleranz des Rechts – Spielräume der Freiheit und Sphären der Toleranz im Recht des modernen Rechtsstaats
Christoph Enders
- Religionsfreiheit als Grundlage der Freiheit – Konsequenzen für das Verständnis von Pluralismus, Toleranz und Wahrheit
Elisabeth Gräb-Schmidt
- Toleranz und Indifferenz – wenn Wahrheit pluralistisch wird!
Friedrich Heckmann
- Selbstbestimmungsrecht und Toleranz – zwei Seiten einer Medaille – Mit einem Ausblick auf Probleme der Toleranz im kirchlichen – Arbeitsrecht und beim islamischen Religionsunterricht
Hartmut Kreß
- Von der europäischen Aufklärung zum amerikanischen Pragmatismus: Religion, Wahrheit und Erziehung zur Toleranz bei John Dewey
Hein Retter
- Wahrheit aus ärztlicher Sicht
Klaus P. G. Gahl
weitere Infos und Bestellungen
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'braunschweiger beiträge' 131
KU-Stunde: „Dieser Weg wird kein leichter sein? Gottes Zu-Mutung an Abraham“ (Jonas Stark)
Literatur und Religion: „Wut auf Gott“ der Tod in ausgewählter Kinderliteratur (Dietmar Gerts)
Zur Diskussion: Religionsunterricht für alle – Der Hamburger Weg (Folkert Doedens)
Zur Diskussion: Grundlagen und Profil eines zukunftsfähigen Religionsunterrichts angesichts religiöser Heterogenität (Karl Ernst Nipkow)
Ausstellung: Himmelsstürmer 2011 – Künstlerische Rauminterventionen und ihre religionspädagogischen Chancen (Andreas Mertin)
Kunst und Religion: Synagogen – Tempel-Interieurs in der Kunst (Joachim Frassl)
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