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20.05.2008 | Dienstliche Fortbildung |
Weltethos
Das Jahr 2008 hat die EU zum „Jahr des Dialogs der Kulturen“ ausgerufen. Seit vielen Jahren leistet das Projekt Weltethos auf verschiedenen Ebenen einen bedeutsamen Beitrag dazu.
In seinem Buch „Projekt Weltethos“ (1990) hatte Hans Küng ein Programm entwickelt, das vier ethische Standards und ein Handlungsprinzip umfasst. Indem sich die Weltgemeinschaft über interkulturelle und interreligiöse Grenzen auf dieses gemeinsame Weltethos einigt, könnte ein Weg zum Frieden im Großen sowie im Kleinen eingeschlagen werden. Denn einerseits finden sich diese Standards als ethische Gesichtspunkte in Kulturen und Religionen, und andererseits sind sie so elementar, dass sie „alltagstauglich“ sind. Sie taugen durchaus für die Übernahme in das Schulprofil. Im Rahmen der Fortbildung werden Grundinformationen zur Weltethos-Erklärung vermittelt. Dazu gibt es seit Herbst 2007 neue Unterrichtsmaterialien und sogar ein Internet-Lernprogramm.
Als Referent begleitet uns Dr. Martin Bauschke von der Stiftung Weltethos (Büro Berlin) durch den Studientag.
Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM
Referent: Dr. Martin Bauschke, Stiftung Weltethos, Büro Berlin
Termin: 20.05.2008 (09.3016.00 Uhr)
Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel
Anmeldung
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20.05.2008 | Dienstliche Fortbildung |
„Die Christophorusschule Braunschweig“
Schule mit christlichem Anspruch
Das CJD (Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands) ist nach wie vor das größte private Bildungswerk in der Bundesrepublik. Von den ca. 40 Schulen erlangte die Christophorusschule Braunschweig durch die Förderung von spitzenbegabten Schülern eine bundesweite Aufmerksamkeit. Neben dem Gymnasium, das nun schon mehr als 25 Jahren in der Region etabliert ist, entstanden in den vergangenen Jahren eine Grundschule und eine Internationale Schule.
Wir werden in dieser Fortbildungsveranstaltung vom Schulleiter, Herrn Kleiner, Informationen über Konzeption und die Verankerung christlicher Grundwerte im Schulprogramm erhalten. Besonderes Augenmerk soll dabei die Umsetzung des christlichen Anspruchs im Schulalltag gewidmet werden.
Anschließend wollen wir in einer gemeinsamen Diskussion über die Möglichkeiten des Zugangs junger Menschen zum christlichen Glauben sprechen. Im Anschluss an die Veranstaltung werden interessierte Seminarteilnehmer die Möglichkeit erhalten, eine kurze Führung durch die Christophorusschule zu erleben.
Leitung:
Sven Thomson, Fachberater, Braunschweig
Eckhard Isensee, Fachberater, Salzgitter
Referent: Matthias Kleiner, OStD, Braunschweig
Teilnehmerkreis: Lehrkräfte aller Schulformen
Termin: 20.05.2008 (15.3017.30 Uhr)
Tagungsort: Christophorusschule Braunschweig, Georg-Westermann-Allee 76, 38104 Braunschweig
Anmeldung
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22.24.05.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.050.2205
Beschwerdemanagement Konstruktiver Umgang mit Gerüchten und Klagen
Die Klärung von Konflikten und die Lösung von alltäglichen und grundsätzlichen Problemen gehört zu den genuinen Aufgaben von Schulleitungen. Wo Menschen zusammenarbeiten, wo Leistungserwartungen klar oder unausgesprochen im Raum stehen, wo Prozesse der Veränderung konstruktiv angeleitet werden müssen, wo Ansprüche begründet oder unbegründet formuliert werden, überall da kommt es zu Konflikten.
Ziel der Veranstaltung ist der Erwerb von Verhaltenssicherheit im Umgang mit unangenehmen, konfliktträchtigen Situationen im Schulalltag, ausgelöst durch Schüler, Eltern, Lehrkräfte oder andere Personen.
Die Veranstaltung ist als Workshop mit Trainingseinheiten konzipiert.
Inhaltliche Schwerpunkte:
Gerüchte und Klagen von klein und einfach bis zum Härtefall:
- Was fördert die Entstehung?
- Warum lieben Eltern Rechtsanwälte und die Presse?
Wenn der Umweg direkt zur höheren Instanz gewählt wird:
- Am Fachlehrer vorbei zum Klassenlehrer
- Am Klassenlehrer vorbei zum Schulleiter
- An allen vorbei zur Schulbehörde
Was ist Beschwerdemanagement und wozu nutzt es?
- Ansätze, Modelle und Strategien
Wie geht es konkret?
- Ziele des Beschwerdemanagements
- Phasen bzw. Rhythmisierung
- Notwendige personale und soziale Fähigkeiten eines „Beschwerdemanagers“
- Umgang mit versteckten oder aggressiven Aussagen des Gesprächspartners
- Umgang mit dem eigenen Befinden
- Umgang mit den Emotionen des Partners
- Wie steuere ich ‚überkochende’ Gesprächssituationen?
- Wodurch unterschieden sich Schüler, Eltern, Lehrkräfte, Sonstige?
Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM
Referentin: Dr. Sibylle Gerloff, Braunschweig
Teilnehmerkreis: Schulleiter/innen und Stellvertreter/innen, Leiter von Steuerungs- oder Fachgruppen und Jahrgangsleitungen
Termin: 22.05.2008 (15.30 Uhr) 24.05.2008 (13.00 Uhr)
Tagungsort: Dr.-Otto-Fricke-Haus, Goslar
Anmeldung
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27.05.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.051.051.2705
Dem Schöpfer danken und ihn loben
Die Schöpfung mit allen Sinnen erfahren und den verantwortungsbewussten Umgang mit der Schöpfung üben.
Wie ist das im Rahmen eines kompetenzorientierten RU in der Grundschule möglich? Im Rahmen dieser Veranstaltung sollen Möglichkeiten und Grenzen der Arbeit an Stationen aufgezeigt und Ideen für einen Gottesdienst gesucht werden.
Leitung: Ute-Agnes Guth, Fachberaterin ev. RU/Fachseminarleiterin, Gifhorn
Teilnehmerkreis: Lehrkräfte an Grundschulen
Termin: 27.05.2008 (15.0017.30 Uhr)
Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel
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30.31.05.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.052.3005
„Zentralabiturthemen für das Abitur 2010“
„Gott“, „Christsein in der Welt“ und „Jesu Botschaft“ lauten die Zentralabiturthemen für das Jahr 2010, auf das in der Qualifikationsphase nach den Sommerferien hingearbeitet wird. Erneut problematisch an diesen Themen ist wie in den Vorjahren die mangelhafte Systematik. So werden unter den verbindlichen Inhalten bei der Gottesthematik anthropologische und soteriologische Gesichtspunkte genannt, bei der Thematik „Christsein“ neben ethischen Aspekten wiederum anthropologische Aspekte und unter der „Botschaft Jesu“ widersinnigerweise ekklesiologische Aspekte. Die sinnvolle Themenabgrenzung in der Systematischen Theologie nach Loci wird nicht beachtet. Wie kann man in diesen unsystematischen Themenkatalog trotzdem ein System hineinbringen, das auch hilfreich für die Strukturierung der Kurse ist? Welche Unterrichtsmaterialien und Klausurentexte sind geeignet, um die Schüler auskunfts- und urteilsfähig zu machen?
Leitung: Dr. Hans-Georg Babke, ARPM Wolfenbüttel
Teilnehmerkreis: Lehrkräfte, die Religion als P-4- oder P-5-Fach unterrichten
Termin: 30.05.2008 (14.30 Uhr) 31.05.2008 (16.00 Uhr)
Tagungsort: Haus Hessenkopf, Goslar
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03.06.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.053.0306
Esoterik als attraktive Weltanschauung und theologische Herausforderung
In welcher Weise esoterisches Gedankengut zu einer allgemeinen Weltanschauung bei Jugendlichen verdichtet hat, zeigt sich bei der letzten Shell-Studie. Längst haben esoterische Ideen die Nischen verlassen, sind nicht mehr Spielwiese einzelner. Es ist nicht nur der Reiz des unerklärlich Wirksamen, der in beliebten Fantasy-TV-Serien dargestellt und in okkulten Praktiken erprobt wird. Es ist auch das breite Angebot an weltanschaulichen Orientierungen, die begriffen und hinsichtlich der Wirkung, Folgen und Reichweite eingeordnet werden müssen.
Es ist also hohe Zeit für eine theologische Auseinandersetzung mit der Esoterik als einem gesellschafts- und kirchenmitgliedschaftsrelevanten Phänomen. Ob und inwiefern Esoterik als Religion zu deuten wäre, darüber ist schon viel diskutiert worden. Wie aber Esoterik im Grundansatz theologisch zu analysieren wäre, hat man bislang noch wenig bedacht.
Prof. Dr. Werner Thiede ist auf Grund seines beruflichen Werdegangs Assistent am religionspädagogischen Lehrstuhl (Regensburg), Referent an der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW), Mitarbeiter am Institut zur Erforschung der religiösen
Gegenwartskultur (Universität Bayreuth), Privatdozent für Systematische Theologie (Universität Erlangen) prädisponiert, dieser spannenden Frage grundsätzlich und anhand ausgewählter Schwerpunkte (Schüler-Okkultismus, Reinkarnationsglaube) kompetent nachzugehen. Schwerpunkte:
- Esoterik in theologischer Perspektive
- Textanalysen esoterischer Autoren
- Schüler-Okkultismus und Satanismus
- Seelenwanderung als „Dogma“ moderner Esoterik
Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM
Referent: Professor Dr. Werner Thiede, Regensburg
Termin: 03.06.2008 (09.3017.00 Uhr)
Tagungsort: Kirchencampus, Wolfenbüttel
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19.21.06.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.059.1906
Bibliolog
Der Bibliolog lässt die Bibel lebendig werden, indem er eine Brücke herstellt zwischen dem Text und der eigenen Lebensgeschichte. Die Anwesenden identifizieren sich mit einer biblischen Gestalt und können sich aus der Rolle heraus äußern und so zur Interpretation des Textes beitragen.
Der Bibliolog hat Ähnlichkeiten mit dem Bibliodrama, ist aber strukturierter und leitungsbezogener, da die Leitung die Aussagen aufnimmt und weiterführt. Ein Bibliolog dauert zwischen 1520 Minuten und ist daher unkompliziert einsetzbar im Gottesdienst, im Unterricht und in der Gemeindearbeit.
Wir arbeiten anwendungsorientiert. Am Ende der Fortbildung kann selbstständig mit dieser Methode umgegangen werden. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer/innen ein Zertifikat.
Leitung: Heiko Lamprecht, ARPM
Referent: Jens Uhlendorf, Trainer für Bibliolog, Spiel- und Theaterpädagoge, Trainer für liturgische Präsens
Teilnehmerkreis: Lehrerinnen und Lehrer aller Schulstufen (geschlossener Teilnehmerkreis)
Termin: 19.06.2008 (15.00 Uhr) 21.06.2008 (14.00 Uhr)
Tagungsort: Bildungshaus Zeppelin, Goslar
Anmeldung
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11.15.08.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.063.1108
Sommerferienakademie: "Das Judentum Wurzel und bleibende Herausforderung
für das Christentum"
(Kooperationsveranstaltung mit dem Bischöflichen Generalvikariat Hildesheim und dem Haus Ohrbeck)
Wie kann das Judentum im Religionsunterricht so zur Sprache gebracht werden, dass es mehr ist als ein auf Gegenstände und Bräuche beschränkter Einblick in eine fremde Welt, dass die bleibende Verbundenheit von Judentum und Christentum relevant wird und Lernen in Begegnungen möglich ist? In drei Schritten lädt die Sommerakademie ein, Antworten auf diese Fragen zu erarbeiten:
- Hintergründe: das Verhältnis von Judentum und Christentum anhand ihrer Heiligen Schriften
- Begegnungen: in der Synagoge, mit einem jüdischen Theologen, im Film
- Konsequenzen: didaktische Folgerungen, Medien und ihre Einsatzmöglichkeiten
Teilnehmerbeitrag: 110,-- EUR
Leitung:
Dr. Hans-Georg Babke, ARPM
Ulrich Kawalle, BGV Hildesheim
Dr. Christian Schulte, BGV Osnabrück
Dr. Uta Zwingenberger, Haus Ohrbeck Georgsmarienhütte
Referenten:
Professor em. Dr. Erich Zenger, Universität Münster
Jonathan Magonet, World Union for Progressive Judaism, London
Professorin Dr. Ursula Rudnick, Universität Aachen
Teilnehmerkreis: Religionslehrer/-innen der Sekundarstufen I und II
Termin: 11. 15.08.2008
Tagungsort: Haus Ohrbeck Georgsmarienhütte
Anmeldung/Information: Über das Bischöfliche Generalvikariat Hildesheim, Hauptabteilung Bildung, Ulrich Kawalle, Domhof 18-21, 31134 Hildesheim, Tel.: 05121/307285, Mail: ulrich.kawalle@bistum-hildesheim.de
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26.28.08.2008 | Dienstliche Fortbildung | 08.064.2608
"Die hohe Kunst der Elementarisierung im Religionsunterricht"
Wie lassen sich christlich-theologische Wahrheiten, die das Ergebnis langer Reflexionsprozesse sind, mit grundlegenden lebensweltlichen Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Altersstufen so vermitteln, dass es zu einer Passung zwischen überlieferter Tradition und subjektiv erlebten Herausforderungen des Alltagslebens kommen kann? Vorgestellt und erarbeitet werden sprachlich-musikalische Unterrichtskonkretionen für die Bereiche Grundschule, Sekundarstufen I und II sowie die Konfirmandenarbeit.
Leitung: Uwe Steinert, Lehrbeauftragter an der Universität Oldenburg, Loccum
Referenten:
Dr. Arendt Hindriksen, Dozent, Reliprax, Bremen
Hansjürgen Schmidt-Rhaesa, Chefredakteur, Reliprax, Bremen
Anja Steinert, Opernsängerin, Rostock
Dr. Christoph Zöckler, Studienrat, Reliprax, Bremen
Astrid Lier, Pastorin, Hannover
Teilnehmerkreis: Religionslehrkräfte aller Schulformen, Mitarbeitende in der Konfirmandenarbeit
Termin: 26.28.08.2008
Tagungsort: Bildungshaus Zeppelin, Goslar
Anmeldung
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